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am Bachschulhaus und Festplatz zu erfolgen hat. Die Aus—
kunftsstelle auf dem Festplatz übernimmt der Männerchor.
Am Bachschulhhaus übernimmt die Auskunftsstelle Saargold
Neunkirchen. Alle Vereine müssen melden, wieviel inaktive
Zänger ungefähr kommen. Meldung an die Bundesgeschäfts—
tetle. Diese Meldungen sind dann dem Ordnungsausschuß,
Branddirektor Emmrich, zu übersenden. Der Vorsitzende
des Ordnungsausschusses, Emmrich, bittet ausdrücklich, keine
Sänger zu Ordnungsmannschaften heranzuziehen, da ge—
rügend Feuerwehrleute zur Verfügung ständen und die—
ehben besser als Sänger einschreiten könnten. Die Auf—
sterlung des Festzuges soll nicht nach Gauen erfolgen,
da dies auf dem Festplatz die Ordnung erschwert. Der Vor—
sitzende dankte den Herren Emmrich, Rudolf und Meißner
für die treffliche Vorarbeit. Die Ausschmückung der Straßen
und des Festplatzes übernimmt, nachdem der Gauvorständ
mit dem Herrn Bürgermeister Rücksprache genommen hat
die Stadt. Auch die Instandsetzung des Festphatzes wird
von der Stadt übernommen. Die endgübtige Aufstellung
der Liste der Wohnungs- und Quartierkommission so!l bis
Anfang Februar erfocgt sein; der Obmann der Wohnungs—
und Quartierkommission, Sangesbruder Wilh. Eisenbeis der
Liedertafel Neunkirchen, will bis dahin die Liste aller
freien Quartiere fertiggestelst und dem Bunde zugesandt
haben. Es wurde nochmals erinnert an die Stiftungen
füc das Bundesbanner. Beträge soslen an die Geschäfts—
stesle eingezahlt werden. Die Vorschläge betr. der Preise
für das Festbuch können nach Mitteilung des Vorsitzen—
den sowie Sangesbruder Fried noch nicht gemacht werden,
da man den Kostenpunkt noch nicht kennt. Der Vorsitzende
referiert eingehend über den Werbetag. Auf den Werbe
zlättern sollen keine einzelnen Vereine erwähnt sein. Be—
züglich des Punktes „Lichtbildervorträge“ soll später be
schlossen werden. Sangesbruder Hussong, sowie der Vor—
siitzende baten zum Schlusse nochmals um fleißige Mit—
arbeit und Unterstützung aller Sangesbrüder zum Ge—
ingen dieses großen Festes und wiederholte die Worte,
die seinerzeit der Vorsitzende der Berliner Liedertafel,
Dr. Hönig, beim Besuch im Saargebiet aussagte, daß Neun—
irchen für sie der Höhepunkt gewesen sei Der Jahres—
zautag soll nach dem 30. Februar stattfinden. Die Vor—
tandssitzungen soßken von jetzt ab nur Samstags und
war um 6 Uhr abgehalten werden. Die Angelegenheit
bezügl. des Gauzimmers soll auf Antrag des Sanges—
bruders Barth für heute vertagt werden. Auf die Grün—
dung von gemischten Chören wurde nochmals hingewiesen.
Sangesbruder Fried frug an, wie sich die Sänger am
Volkstrauertag verhalten. Sangesbruder Schock, Germania,
eilt mit, daß sehr wahrscheinlich, wie im vergangenen
Jahre, die Ortsgruppe der Kriegsgräberfürsorge wieder
einladen wird. Nach Beantwortung kleinerer Anfragen
—D W. Sch.
Bei guter Beteiligung. fand am 6. Januar die General—
oersammlung der Neunkircher Liedertafel statt. Vorsitzender
Robert Schmidt eröffnete sie mit einem zusammenfassenden
Jahresbericht. Er gedachte zweier im Laufe des Jahres
verstorbenen Mitglieder, zu deren Gedenken sich die An—
wesenden von ihren Plätzen erhoben. Aus dem Bericht
var zu ersehen, daß auch im letzten Jahr ein stetiges
Fortschreiten zu verzeichnen war. Die Vereinsgeschäfte
vurden in 8 Vorstandssitzungen und 3 Mitgliederversamm—
lungen erledigt. An 88 Chorproben nahmen im Durch—
schnitt 30 Sänger teil. Der vom Kassierer erstattete Kassen—
»ericht wurde nach dem Revisionsbericht der Kassenprüfer
für richtig befunden, worauf dem Kassierer Entlastung
erteilt werden konnte. Die nun folgende Vorstandswahl
zatte folgendes Ergebnis: Anstelle des freiwillig zurück—
getretenen Vorsitzenden wurde unter allseitigen Beifall
einstimmig der altbewährte Sangesbruder Daniel
gewählt. Für die beiden zurückgetretenen Schriftführer
wurden gewählt Heinrich John zum 1. und Heinrich Becker
zum 2. Schriftführer. Der satzungsgemäß ausscheidende
1. Kassierer Willi Eisenbeis wurde wieder und zum Unter—
tassierer bzw. Vereinsdiener Sangesbruder Karl Scheid—
zauer neu gewählt. Zu Beisitzern wurden neu bzw. wieder
zgewählt aus den Reihen der aktiven Sänger Jakob Linne
hacher und Robert Schmidt II, von den inaktiven Mit—
zliedern Fritz Werner und Albert Hussong. Nachdem die
Wahlen getätigt waren, dankte der neue Vorsitzende allen
urückgetretenen Vorstandsmitgliedern für ihreé bisherige
ehrenamtliche Tätigkeit, und ermahnte die in deren Aemter
seu eingetretenen Sänger, sowie alle Anwesenden zu neuer
tatkräftiger Arbeit! Die Festlegung der Jahresveranstal
tungen wurden zur nächsten Versammlung zurückgestellt
Mit Absingen des deutschen Sängergrußes wurde die Ver
sammlung geschlossen.
Die Generalversammlung des M. G. B. „Flora“ Nenn—
kirchen⸗Schlawerie am 21. Dktober erfreute sich seitens der
ktiven, weniger seitens der inaktiven Mitglieder regen
Besuchs. Nachdem Vorsitzender Rudolf Bungert sein Amt
zur Verfügung gestellt hat, leitete Kassierer Paul Klosse'
die Verhandlungen und gedachte zuerst ehrend der ver
torbenen Sangesbrüder. Das Protokoll wurde genehmigt
die Kasse geprüft und richtig befunden, dem ganzen Vor—
tand Entlastung erteilt. Die Wahl des geschäftsführenden
Lorstandes ergab: 1. Vorsitzender Jakob Riedle, Neun—
irchen, Saarbrückerstraße 182, 1. Schriftführer Willi Michel
Neunkirchen, Saarbrückerstraße 60, 1, Kassierer Paul Klossek
Neuntirchen-Schlawerie 83. Allen Teilnehmern in bester Er—
nnerung verbleibt die wohlgelungene Weihnachtsfeier mit
Musik- und Liedervorträgen und Bescherung der alten
ßensionäre. In seiner Festansprache begrüßte Vorsitzender
Riedle auch den Ehrengast W. Henninger sen. Chormeister
W. Henninger jun. führte die Vorträge des Vereins unter
einer sicheren und gediegenen Leitung zum Erfolg. Möge
dem Verein ein weiteres Blühen und Gedeihen beschieden
ein! P. K.
Zur Beisetzung des allen Sängern gut bekannten Sänger
ührers, Tonkünstler Karl Schauß, welche am Mittwoch,
)»en 16. Januar, stattfand, waren vom M. G. V. „Ger—
nania“ Neunkirchen, deren Ehrenmitglied er war, die
SZangesbrüder Karl Barth, Fritz John und Chormeister
W. Schmidt nach Wiesbaden entsandt. Im Gefühl persön—
icher Verbundenheit und Hochschätzung, in Anerkennung
ür Schauß' Wirken und Schaffen zum Wohle des Liedes
ind der Sangesbewegung hatte die „Germania“ eine Ge—
Ȋchtnisfeier im Vereinslokale Fried veranstaltet, zu der
hre Sänger, sowie Saarbrücker befreundete Vereine zahl
eich erschienen waren. Auf der Bühne war die trauer
imflorte Plakette des verstorbenen Künstlers, stimmungs—
»oll mit Grün umrahmt, aufgestellt. Vor der Bühne hatte
der stattliche Chor des Vereins Aufstellung genommen.
Lorsitzender Karl Barth wies nach Worten der Begrüßung
ruf die Gründe hin, welche die „Germania“ zu dieser
Trauerfeier veranlaßt hatten. Alsdann wurde die Feier
nit „Ueber den Sternen wohnt Gottes Friede“, bearbeite!t
»on Jos. Schwartz, vom Verein unter der glänzenden Füh
ung seines Chormeisters Schmidt in ergreifender Schön
heit eröffnet. Die Gedächtnisrede hatte das Vereinsmit
glied Studienprofessor Sig. Sulzbacher übernommen. Aus
rehend von „Ach, sie haben einen guten Mann begraben,
und — uns — mir war er mehr“ zeichnete er ein von
varmem Empfinden durchströmtes Bild von dem schlichter
Lebensgang, dem Wesen und Wirken des Verstorbenen
Arbeit, Entsagung, Pflichterfüllung im großen und kleinen
dartituren-Katalog:
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