Nr. 111
il Saar⸗Sänger⸗Vund hu
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dbergstraße zum Heusnersweiher. Die inaktiven Sänger und
Angehörigen sammeln sich in der Allee und schließen sich
von dort dem Festzug an. Die aktiven Sänger marschieren
im Festzug stimmenweise geordnet, damit der Aufmarsch
zuf dem ZFestplatz sich schneller und sicherer abwickelt. Der
Vorsitzende gab bekannt, daß er sämtliche Gaue nach der
Neueinteilung des Bundes in 4 Unterkunftkreise nach dem
Stadtplan eingeteilt habe, die später jedem Gau noch zu—
gehen wird. Die Schaffung von Auskunftsstellen wurde
wie folgt geregelt: Hauptauskunftsstelle: Am Bahnhof,
velche von Wiebelskircher Sängern zu besetzen ist. Aus—
kunftsstelle J: Wirtschaft Ing welche vom Neunkircher
M. G. V. zu besetzen ist. Auskunftssteile 11: Hotel Hal—
berg, welche vom Neunkircher Liederkranz zu besetzen ist
Auskunftsstelle III— Gasthaus Karl Koch (Hopfenblüte)
wecche von der Neunkircher Liedertafel zu besetzen ist
Auskunftsstelle 19: Gasthaus Fried, die von der Germania
zu besetzen ist. Beim Bürgermeisteramt soll wegen Er—
richtung einer allgemeinen Auskunftsstelle die Genehmigung
nachgesucht werden. Der Obmann des Wohnungsaus—
schusses soll die weiteren Arbeiten treffen. Zum Schlusse
erstattete der Vorsitzende Bericht über die letzte Bundes—
ovorstandssitzung. Besonders hervorgehoben wurde von ihm
die Schaffung von nur großen und leistungsfähigen
Männerchören, denn dann wäre es auch möglich, wirklich
etwas Ganzes zu schafsfen. Nach einer Mitteilung des Vor—
itzenden ist im städtischen Etat ein Betrag von 10000
Franken vorgesehen, der laut Stadtratsbeschluß an die
Besangvereine der beiden Gaue zur Verteilung kommen
soll. Nach Abstimmung wurde der Vorsitzende beauftragt,
»orerst eine Aussprache mit dem Vertreter der Arbeiter—
Sänger zu nehmen. Die Vereine, welche nicht zur Stadt
zehören, sollen ähnliche Hilfsanträge bei ihren Behörden
tetlen. Im Juli soll voraussichtlich der Wiener A-cappella—
Chor im Saargebiet Konzerte geben. Die in den nächsten
Tagen den Vereinen von der Bundesgeschäftsstelle zur
Ausfüllung zugehende Bestandserhebungssormulare müssen
umgehend ausgefüllt und an den Gauschriftführer zurück—
zgeschickt werden. W. Sch.
GBau Saarbrücken.
M.⸗G.⸗V. Liedertafel Saarbrücken 3 feierte sein 59.
Ztiftungsfest, verbunden mit Weihnachtsfeier. Das gdet
zusammengestellte Programm wurde unter Leitung des
Dirigenten Wilhelm Schäfer gut durchgeführt und erntete
den verdienten Beifall. Vor und zwischen den Gesängen
pielte unsere Kapelle treffliche Weisen. Außerdem zierte
noch ein Prolog sowie ein Kostüm-Duo das Programm.
In seiner Begrüßungsansprache streifte der Vorsitzende
Robert Schmidt in großen Zügen die Gedanken des Weih—
nachtsfestes, des deutschesten und schönsten aller Feste! Er
freue sich, daß die alte „Liedertafel“ nächstes Jahr auf ihr
bbjähriges Bestehen zurückblicken darf. Ferner gedachte er
mit trefflichen Worten des 100. Todestages Franz
Schuberts. Gau-Vorsitzender Oberregierungsrat Jaeckel
überbrachte die Glückwünsche des Gaues und erwähnte, dafß
bei den meisten Vereinen etwas krank sei, was er von der
„Liedertafel“ allerdings nicht sagen könnte. Er sehe selber
diese wunderschöne innere Harmonie und Freundlichlkeit, die
hier herrscht. Er sage dies mit besonderer Genugtuung,
uimsomehr dieses sein erster Besuch bei der „Liedertaäfel“
väre. Gleichzeitig erwähnte er noch, daß das Programm
virklich schön zusammengestellt sei, und nicht wie bei den
meisten Vereinen mit kitschigen Theaterstücken seinen An
fang nimmt. Nach Abschluß des offiziellen Programms fand
eine Verlosung mit anschließendem Tanz statt. Jeder, der
diese Feier mitgemacht hat, ging mit dem Bewußtsein nach
hause, eine inhaltreiche Feier mitgemacht zu haben. Am
Rachmittag fand eine Weihnachtsfeier mit Bescherung für
die Kinder der Vereinsangehörigen statt. Das gesamte
Programm, das von einem Kinderchor von 30 Kindern
hestritten wurde, stand unter Leitung des rührigen Diri—
genten Schäfer. Die Freude kannte keine Grenzen, als
der Weihnachtsmann jedem der anwesenden Kinder eine
sehr große Tüte mit allerlei Schönem bescherte. Unser
Dirigent Schäfer verdient auch für diese Kinderfeier den
allerwärmsten Dank. Beide Festlichkeiten waren wieder echte
Feiern der alten „St. Johanner Liedertafel“. R. F.
M.sG.⸗V. „Liedertafel-Harmonie“ Saarbrücken 5 gab am
21. Dezember sein Weihnachts-Konzert, das in allen
Teilen unter der ausgezeichneten Stabführung seines
Thormeisters Lehrer Wagner glänzend verlief. Ein sehr
netter Prolog, der von einem 10ährigen Mädchen vor—
getragen wurde, leitete das Konzert stimmungsvoll ein. Die
Ldiederfolge von Silcher, Prätorius, Händel, Sitt, Bau—
nann, Dost, die als Solis, Männer-, 3stimmiger Knaben—
und gemischter Chor zum Vortrag kamen, zeigte, daß der
Berein in jeder Hinsicht auf der Höhe steht. Besonders
soll auch der Solistin Liesel Ballier mit ihrer guten
Sopranstümme und des Solisten Robert Ballier mit seinem
vohlklingenden Bariton gedacht sein, zumal sie selbst dem
Verein angehören. Trotzdem die Feiertage kurz vor der
Türe standen, war der Besuch als gut zu bezeichnen.
M.⸗G.⸗V. „Teutonia“ von 1864 Saarbrücken feierte sein
64. Stiftungsfest. Musikverein Mignon eröffnete den —*
abend mit mustergültig vorgetragenen Konzertstücken. Hier
auf begrüßte Vorsitzender L. Lombard die zahlreich er—
schienenen Festteilnehmer. Er führte denselben ein Stüd
VBereinsgeschichte vor Augen und gedachte der Gründer und
verstorbenen Mitglieder des Vereins, besonders des Ehren—
mitgliedes Krischer. Er bat alle Mitglieder, sich die au
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