Full text : 6.1928-1929 (0006)

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e itinnnfeee

Saar⸗Sänger⸗Bund sultthshsheern.

nshp Nr. 11

für die Bundesbannerweihe sollen gebeten werden: Rhei—
nischer und Pfälzer Sängerbund, dazu der Danziger
Sängerbund; i) der Eintrittspreis in Verrechnung mit
dem Bundesbuch, das als Ausweis gilt, wird noch bekannt—
gegeben; k) Stiftungen für das Bundesbanner werden
dringlichst erbeten. 4. Dr. Raskin wiederholte seinen Bor—
trag über den 1. Kongreß für Chorgesangwesen in Essen,
den er im Gau Saarbrücken bereits gehalten hat. 5. Die
oom Bundesschriftführer vorgetragene Tagesordnung für
den Bundestag in Bous wurde gutgeheißen. 6. Bundes—
schatzmeister Düren berichtete über den Eingang der
Bundesbeiträge. 7. Der Bundesvorsitzende teilte mit,
daß nun die Organisation von LRichtbildervorträgen
in den Gauen gesichert sei. 8. Er führte weiterhin aus,
vie mit Hilfe des Bundes nunmehr dahin gewirkt werden
muß, daß alle Kreise und Gemeinden Beihilfen für
das Chorwesen in die Etats einstellen. 9. Der Bundes—
schatzmeister berichtete über den Kassenabschluß der Kon—
zerte des Berliner Staats- und Domchors. 10.
Bundesgeschäftsführer Rauchholz wurde zu weiteren Ver—
Jandlungen mit dem Wiener Lehrer-AMA-cappella-—

 Die Revolution des Sechzehnjährigen. — Wort und
Ton. — Gedicht und Musik im Geiste der Grundstimmung
— Das Klavier als wesenhafter Deuter dieser Stimmung.
— Grund und Struktur von Schuberts Melos und Ru—
bato. — Die Vergeistigung der Liedformen. — Liedanalysen
aus der Schubert'schen Art der Erfassung und Gestaltung
des hhene der Bewegung. — Die letzten Lieder: die
tiefe Musik der Abgeschiedenheit. — Das Rezitativ als letzte
und freieste Offenbarung. — Der größte Lieddramatiker.
— Schubert und seine Dichter. — Soll und Haben des
Schubertjahres. — Vom Vortrag Schubert'scher Lieder. —
Der unbekannte Schubert. — „Die Winterreise“.
Jeden Freitag, abends 8 Uhr, im Musiksaal 7 der
Gewerbeschule Roonstraße 1, ab 25. Januar.
Im selben Saal hält Dienstags ab 15. Januar der
Kapellmeister Erich Werner eine Einführnung in das
Musikalische mit Instrumentalbegleitung aus der Gesamt—
entwicklung der Musik bis heute. Im einzelnen will er
sie so aufbauen: Zwei Kulturen der Musik: Einlinigkeit
Homophonie) und Mehrlinigkeit (Polyphonie). Das Prinzip
der Homophonie. Beispiele: geistlich — vom gregorianschen

KünstlerAdressren.

Rlavier-Trio (Rammermusik)
empfiehlt den verehrlichen Vereinen seine Mitwirkung.
79 Anfragen zu ridhten an:
Musikdirektor Heinz? Brecher, Saarbrücken
Wilhelmssstrabe 49 — Telephon 2037

Frieda Raufmann-Lorig
—Xee

574

Rotenhosssstraße 11

Saarbrũcken 3
Telephon 2424

Mimi ind
555 Altistin

Fritz Schwartz, Babß
Lieder, Oratorien

601

567
Luise mitner

sopran
Lieder, Ariten, Interricht.

Homburg-Schwarzenbach
Schäler von Joh. Willy, Frankfurt am Main.

Sarbrüũcens. Xorenhositt. I.

l saat brũcken, Petersberqstr. 25.
Flephon 4846.

590

Stãdtisches Streichquartett

Alexander Schneider
. Konzertmeister am Stadttheater

Alexander Schneider,. 1. Violine
Darius Straub, 2. Violine
Robert Querner, Bratsche
Mische Rakier, Cello
Hohenzollernstrabe 132 part.

Saarbrüũcken1 Hohenzollernstraße 132 part.

Saarbrücken 1

CThorx beauftragt. 11. Der Bundesvorsitzende berichtete über
den beabsichtigfen Kammerchor des Bundes. 12. Der
Bundesschriftfuͤhrer teilt die Auflösung des Gaues Ott—
veiler mit. 13. Die Anträge und Resolutionen
der Gaue Illingen und Sulzbachtal wurden entsprechend
den Bundessatzungen behandelt.
gez. Bongard, gez. Stein,
Bundesvorsitzender. Bundesschriftführer.
1 Arbeitsgemeinschaften über Musik und Gesang in der
Volkshochschule Saarbrücken.
Mitte Januar beginnen die neuen Abendkurse
der BHS. Saarbrücken. Zum ersten Male weist
ihr Arbeitsplan eine Reihe von Arbeitsgemein
schaften auf, die der Pflege der musikalischen Bil
dung gewidmet sind. Die Mitglieder des Saar—
jängerbundes werden Interesse daran haben, den
einen oder anderen Kursus mitzumachen. Sie seien
deshalb an dieser Stelle eindringlich empfohlen und
im folgenden kurz skizziert.
Der Vorsitzende des Saarsängerbundes, Stadtschulrat
dans Bongard, bearbeitet mit Frau Lilli Jaeckel
Mezzo⸗-Sopran) Schuberts Lied. Im einzelnen ungefähr
olgendermaßen: Die musikalische Situation vor Schubert.

Choral bis zur geistlichen Oper, weltlich — vom ältesten
Volkslied bis zur Monodie undd dem Lied des 16. Jahr—
hunderts. Die Auswirkungen: geistlich — von der geist—
ichen Oper bis zum romantischen Oratorium, weltlich —
oon Florenz über Paris nach Wien. Die Gegenwart: Lied,
Theaker und ihre Wendepunkte. Der Tanz und seine
nusikalische Bedeutung. Das Prinzip der Polyphonie: Die
Niederländer; Schütz, Schein, Haßler, Bach, Händel,
Mozart, Brahms, Reger. Die Mischungen: Von Mozari
bis Mahler. „Der durchbrochene Stil““ die Spät- und
Neuromantik. Die Gegenwart: Von Brahms bis Hindemith
Die Stile und ihre Kulturen in Zusammenstellung je—
veiliger Zeitgenossen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegen—
vart in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Eng—
land, Rußland usw.
Am Flüuüͤgel: Martin Schulze. — Geige: Elisabeth Stürmer
Auf diese gemeinsame Arbeit seien vor allem die hin—
zewiesen, die als Nachwuchs der Sängerschaft in Betrach
ommen.
Aehnlich gibt auch Oberlehrer Anschütz Donnerstags
eine praktische Anleitungt Musik und Gesang als Mittel
der Arbeiterbildung. Die elementaren Grundlagen der
Musik. —, Der Vorgang des Hörens. — Allgemeiner
deberblick über die älteste abendländische Musik. — Inter
            
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