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Saar⸗-Sänger-Bund ssilhsunren
pesst Mwe. 15
kleinere Räume im Erdgeschoß und Oberstock des ehe—
maligen Refektoriums. Die von dem Unterzeichneten
aufgestellten Grundlinien für Anlage und Einrichtung
der Räume haben sich als sachgemäß und zutreffend
hbewährt. Das Ganze ist nach wissenschaftlichen Grund—
stücke der Meistersinger von Nürnberg (Hans Sachs)
Mainz (H. Frauenlob), Ulm Meistersingerschultafeln)
Die jüngste Gabe spendete die Stadt Ulm mit der
künstlerisch in Edelmetall ausgeführten Nachbildung
der dortigen Meistersingerkette.
Beim Eintritt in den
größeren Raumdes
Erdgeschosses drängt
sich dem Besucher der
herrliche Wandschmuck
auf: Bilder der Klassiker
und Romantiker in Elfen
beinbüsten, Silber- und
Kupferplaketten. Hier
sehen wir in einer Menge
von Schaukästen einge
ordnet die musika—
lische Entwickelung
des deutschen Män
nergesangs in sel—
tenen Handschriften und
Erstlingsdrucken. Als
Vorläufer springen ins
Auge Liederhandschriften
des Mittelalters, die Fak
similedrucke des Loch
heimer Liederbuchs, der
reichsten Quelle für die
Kenntnis des Volkslieds
im 15. und 16. Jahr
hundert, der Reuterlied—
lein und Gassenhauer
Hauptraum des Erdgeschosses.
sätzen geordnet und in
streng chronologischer
Reihenfolge aufgebaut,
so daß abgesehen von
den täglichen Führungen
der Besucher unschwer
von sich aus den Weg
durch das Museum zu
finden vermag.
Der Vorraum im
Erdgeschoß ist Emp—
fangs- und Ruhmes—
halle geworden, in der
nach dem unvergleich—
lichen Sängerbundesfest
in Wien das deutsche
Sängerbanner seine Auf—
stellung bekommen hat
und der stimmungsvollen
Stätte den gewaltigen
Grundakkord geben wird,
umrankt von einem Hain
anderer geschichtlich und
ünstlerisch bedeutsamer
Bundes- und Vereins—
fahnen. Von den Wänden—
grüßen die Bildnisse der Vorraum im Obergeschoß.
deiden Schirmherrn des Museums, des Bundespräsi—
denten List, Berlin, und des Oberbürgermeisters Luppe,
Nürnberg, sowie der Wahlspruch des Deutschen Sänger—
museums — Worte von Johannes Redlin, vertont von
Simon Breu. Weiter tritt uns hier die Meistersinger—
zeit lebendig vor das Auge: interessante Erinnerungs—
1534, der deutschen Gesänge von Lechner 1590. Dann
'olgen die Klassiker: Händel, J. Haydn, Mozart, Beet
hoven. Daran schließen sich die eigentlichen Männer
chorkomponisten, beginnend mit Michel Haydn, Salz—
hurg, der im Jahre 1788 die ersten vierstimmigen
Männerquartette herausgab, dann die hervorragender