Full text : 6.1928-1929 (0006)

Nr. 1 UIIh.

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»ulhehpuhhhj Saar⸗Sänger⸗Bund lß

mintlhl Seite 17
Buck: Lied der Freude; Kiedlich: Auf der Lüneburger
deide: Geilsdorf: —— In Konzert l: Sulzbach 1
In Konzert 11: Gruppe Sulzbach 2.
Das erforderliche Notenmaterial wird vorteilhafterweise
gemeinsam bezogen. Die Versammlung beschließt, den Be—
eiligten das Protokoll der Sitzung mit einem Fragebogen
zur Erledigung der restlichen Fragen zugehen zu lassen
und für pünktliche Beantwortung und Rücksendung an
die Bundesgeschäftsstelle Sorge zu tragen.
J. A.: Schrimpf, Bundeschormeister.
Den Vereinen zur Beachtung!
Wer Interesse an diesem oder jenem oben genanntem
Lhore hat, möge seine Bestellung umgehend der Ge—
chäftsstelle des S.S.B. mitteilen. Bei gemeinsamer großer
Bestellung wird ihm der verbilligte Bezugspreis zugute
ommen..
Die Geschäftsstelle.
Gau Beckingen.
Am 29. Januar fand die Generalversammlung des
M.⸗G.⸗V. Liederlranz Düppenweiler statt. Der Vorsitzende
jab einen ausführlichen Ueberblick über die im verflossenen
ßeschäftsjahr geleistete Vereinsarbeit. Als wichtig zu be—
zeichnen sind: Die Veranstaltung eines erfolgreichen
donzertes im Januar 1927, die Mitwirkung am Krieger—
zedächtnistage, sowie die aktive Mitwirkung am Gau—
onzert des Gaues Beckingen in Haustadt im September
1987. Ferner sind zu erwähnen: 2 Vereinsbälle und eine
iberbesuchte Theaterveranstaltung, sowie der en ver⸗
aufene Familienabend. Nach Prüfung der Kassenbestände
vurde dem Kassierer Entlastung erteilt. Nun wurde die
Anfsertigung der Sängerpläne vorgenommen und der Zweck
»erselben vom Vorsißenden eingehend erläutert. Sodann
chritt man zur Vorstandswahl. Aus derselben gingen her—
»or: 1. Vorsitzender Peter Schneider, 1. Kassierer Nikl.
Ider, 1. Schriftführer Johann Augustin, als deren Stell—
ertreter wurden hn Konrad Becker, Nikolaus Seger
ind Robert Chou. Der Vorsitzende dankte hierauf allen
Lorstandsmitgliedern für die im Interesse der Sängersache
zeleistete Arbeit sowie allen Mitgliedern für fleißigen
Frobenbesuch, durchschnittlich 9000, und nicht zuletzt galt
ein Dank unserem trefflichen Chormeister Lambert, dessen
VLerdienst es ist, daß sich der Verein auf achtbarer Höhe
zefindet. Nach Vortrag einiger Lieder konnte der neue
Vorsitzende die anregend verlaufene Versammlung schließen
Gau Brebach.
M.⸗G.⸗V. Rilchingen⸗-Hanweiler hatte am 22. Januar
eine Generalversammlung. Nach Begrüßung des Ehren—
»orsitzenden Nikol. Traudt erfolgte die Ehrung des ver—
torbenen Mitgliedes Gustav Kawalensky durch Erheben
yon den Sitzen. Es folgt die Bekanntgabe des Geschäfts—
zerichts. Der Kassenbericht zeigte ein erfreuliches Bild.
stach Anhören der Kassenprüfer wurde dem Vorstand Ent—
astuüng erteilt. Die Neuwahl des Vorstandes hatte fol—
zendes Ergebnis: 1. Vorsitzender W. Crispin, 1. Schrift—
ührer L. Dittmann, 2. Schriftführer J. Hoffmann, 1. Kas—
ierer W. Pyrlik, 2. Kafsierer H. Feiler, Beisitzer J.
dindner sen, Müller und Peter Schwall. Der 1. Vor—
itzende dankte für das geschenkte Vertrauen und sprach
zen Wunsch aus, daß sich die Sänger im neuen Vereins—
ahr rege und pünktlich an den Gesangproben debeilaen
vollen! J

2. Orchesterbegleitetes Konzert. a) Brahms:
Altrhapsodie — einstimmig; b Othegraven: Totenklage aus
„Widekind“ — gegen eine Stimme angenommen; 0) Hauseg—
zer: Schmied Schmerz — einstimmig, wobei eine Stimme
sich mit der Bemerkung „hinsichtlich des Tertes nur bedingt“
anschließt; d) Kaun: Lied des Glöckners — einstimmig.
3. A-cappella-Konzert mit größeren Chören.
4) Schubert: Hymne — einstimmig; b) Ott: Vale carissima —
einstimmig, wobei eine Stimme bedingt“ zustimmt; c) Cor—
nelsus: Der alte Soldat — einstimmig; d) Ploner: Klage —
gegen eine Stimme angenommen.
4. Volkslied und volktstümliches Lied. J. a)
Bock: Der Winter ist vergangen — gegen eine Stimme
ingenommen; b : Es steht ein Lind — da zur end—
zültigen Entscheidung eine Partitur fehlte, bleibt die Wahl
zwischen der Bearbeitung Kirchl oder Hegar noch offen;
6) Schrimpf: Ich hört ein Sichlein rauschen — gegen eine
Stimme angenommen; d) Moldenhauer: Hab mein Wagen
pollgeladen — einstimmig; e) Keldorfer: Ade zur guten
Nacht — einstimmig. — I. a) Zelter: Sankt Paulus war
ein Medikus — gegen 1 Stimme angenommen; b) Löwe:
Kloster Grabow — gegen eine Stimme angenommen; 0)
Hegar: Muttersprache, Mutterlaut — einstimmig; d) Buck:
died der Freude — gegen eine Stimme angenommen; e)
Kieslich: Auf der Lüneburger Heide — einstimmig; f) Geils—
dorf: Trinklied — einstimmig.
Allgemein sei noch bemerkt, daß zwei Herren die Pro—
gramme 2 und 3 für zu mächtig und ernst hielten; daß
sedoch die Kommission der Ueberzeugung war, aus quali—
dativen Gründen und in der Gewißheit, in der Sänger—
schaft des Bundes genügend Interesse an ernsten Stoffen
zorhanden zu wissen, lichtere Farben nicht besonders be—
ronen zu müssen. Sie sind ja auch in Programm 4 reich—
lich vertreten, so daß jede Geschmacksrichtung zu ihrem Recht
gelangen kann.

Bundeschormeister.
J. A.: Schrimpf.

Protokoll der Sitzung vom 12. 3. 1928, nachm. 6 Uhr,
m Sängerheim Ludwigspark Saarbrücken, betr. die
Stoffverteilung der Konzertprogramme zum
Bundesfest in Neunkirchen an die zur Durchfüh—
cung gemeldeten Bundesvereine. Unter dem Vorsitz des
Bundeschormeisters nahmen an der Besprechung folgende
Vertreter teil: Ballhaäus, Theis, Meßner; Recktenwald,
Groß; Kalkoffen, Neu (Gau Brebach); Wolf, Weiter (Gau
Völklingen) gemeldet für Gruppe 3: Größere A-cappella-Chöre;
 Wagner, Voges (Gau Völklingen); Mayer, Henschel
Gau Sulzbaäch); Wilker, Ziegler (Gau St. Ingbert: außer—
dem der Gauchormeister (Gau Neunkirchen) gemeldet
für Gruppe 4: Volkslied und volkstümliches Lied. Für
die Konzertgruppe 3 (größere A-cappella-Chöre) standen
somit 4 Thorgruppen, für Konzertgruppe 4 GBolkslied und
bolkstümliches Lied) 5 Chorgrüppen zur Verfügung. Die
Zaalfrage ließ nicht zu, sämtliche Meldungen in einer
Konzertgruppe unterzubringen, so daß jedes Konzert-Pro⸗
jramm z3weimal in gleicher Form stattfinden kann. Das
Volksliedprogramm wird einmal von 3, dann von 2 Gruppen
hestritten. Ber Vorsitzende glaubt aber durch eine Ab—
eilung aus dem Gau Saarbrücken auch hier einen Aus—
gleich versprechen zu können. Durch gegenseitige Verstän—
digung übernehmen die einzelnen Grüphen fsoldende Auf—
gaben:

Konzertgruppe 83. — Vortragsfolge.
Schubert: Hymne; Ott: Vale carissima. In Konzert 1:
hruppe Recktenwald-Groß. In Konzert 1—1: Gruppe Vöülk—
ingen 1.
Cornelius: Der alte Soldat; Ploner: Klage. In Kon—
zert J1. Gruppe Ballhaus. In Konzert 11: Gruppe Brebach
aber statt Cornelius — Hegar: Weihe des Liedes).
Konzertgruppe 4. — Vortragsfolge:
Bock: Der Winter ist vergangen; Kirchl oder Hegar: Es
steht ein Lind; Schrimpf: Ich hört ein Sichlein; Molden—
hauer: Hab mein Dasen In Konzert 1: Gruppe St. Ing—
Zert 1. In Konzert 11: Gruppe St. Ingbert 3.
Keldorfer: Aede zur guten Nacht; Zelter: Sankt Paulus;
döwe: Kloster Grabow; Hegar Muttersprache. In Kon—
ert 1: Gruppe Völklingen 8. In Konzert II: Wahrschein
ich ein Grubvne GSonorhrückon

Der Gau Brebach hält am 8. Juli in Ensheim sein
iesjähriges Gaufest ab. In Verbindung, mit dem—
elben feiert der Gesangverein „Liederkranz“, Ensheim,
ein 25jähriges Bestehen. Ensheim war immer ein be—
iebter Ausflugsort für Vereine aus der engeren und
veiteren Umgebung. Seine herrlichen Waldungen mit
ielen markierten Wegen sind ein beliebtes Ziel der Städter.
der ansehnliche Flecken, halb bäuerlich, halb städtisch, mit
einem musik⸗- und sangesfrohen Völkchen bietet Gewähr
ür einen angenehmen Aufenthalt. Für Wanderungslustige
ietet die Straßenbahn Saarbrücken —Brebach—Ensheim be—
sneme Beförderung dahin. Da für die Abhaltung des
zestes ein großer, schattiger Garten zur eren steht,
o könnte auch eine Ihete Anzahl anderer Gaubvereine
var Noronstalftundg feissrehmen Mareine die hoghsich;
            
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