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siber 3o0o Vereine mit uͤber Z0o Ooo Mitgliedern. Herausgegeben im Auftrage des Bundes J 8
von Stadtschuirat Hans Bongard und Rektor Walther Stein. Saarbrüchen.«“ B
druchk und Verlag der Buch- und Kunstöoruckerei Bebr. Hofer A.G. Saarbrücken. —
Dölklingen und Leinzig. Bezugspreis Kr. 5.- vierteliährlich. Einzelnummer Ar. 2. — ⸗
8. Jahrgang Y
zanuar 1520
Friedrich Hhegar.
Abrer den Meistern des deutschen Männerchors
N steht Friedrich Hegar an führender, an rich—
runggebender Stelle. Sein
Leben und Schaffen hat
deshalb mit Recht auch un—
sere Bundeszeitschrift immer
wieder beschäftigt. In der
Januarnummer 1927 ver—
öffentlichten wir mit dem
Bildnis des Schweizer Mei—
sters und seiner eigenhän—
digen Unterschrift einen ein—
führenden Aufsatz von H.
Bauer. Im Juli desselben
Jahres bringt der Unter—
zeichnete anläßlich des in
der Nacht vom 1. zum 2.
Juni erfolgten Todes von
Friedrich Hegar den Nachruf
des Saar-Sänger-Bundes
an den Verewigten mit Le—
bensbericht und Würdigung.
Und in der September—
nummer beschäftigt sich —
wieder unter Darbietung
eines Bildes — der Bundes—
chormeister O. Schrimpf mit
Friedrich Hegars Schaffen.
Im Anschluß an diesen Auf—⸗
satz findet sich ein Verzeich—
nis der Männerchöre
des Meisters mit Angabe
der Verlage. Mit diesem
Hinweis soll heute auch an
dieser Stelle die Mitteilung
berbunden sein, daß in
unserm Bundesarchiv sämt—
liche Partituren eingesehen
werden können, und daß
sich der Bundeschormeister
den Vereinsdirigenten zur
Beratung gern zur Ver—
fügung stellt. Endlich er—
wvähnen wir aus der November-Nummer des Jahr—
zangs 1907 noch den pietätvollen Aufsatz über Friedr.
degar von dem Chormeister des Kölner Männer-Ge⸗—
sangvereins Paul Trunk. — Die vorliegende Meister
Hegar gewidmete Nummer unserer Bundeszeitschrift
bringt zunächst drei inter—
essante Photographien
aus Familienbesitz. Alsdann
eine ebenfalls von der Ge—
mahlin Hegars auf meine
Bitte freundlichst zur Ver
fügung gestellte Hand;
schriftprobe, ein Fak—
simile des eigenhändig von
Friedr. Hegar geschriebenen
Chores: Kloster Murbach.
Ferner einen von Hegar
anläßlich seiner Ernennung
zum Mitglied der kgl. Aka—
demie der Künste in Berlin
verfaßten Lebenslauf.
Und endlich veröffentlichen
wir hier einen ausgezeich—
neten Bericht über Hegars
Leben und Lebens—
werk, den die rühmlichst
bekannte „Schweizerische
Musikzeitung“ in Zürich im
Juni 1927 anläßlich des
Hinscheidens von Meister
Hegar über den Menschen
den Künstler, den Geiger,
den Dirigenten, den Kom—
ponisten, den Erzieher und
über seinen Heimgang ge—
bracht hat.
Die seltenen und
wertvollen Gaben,
dire wir in dem vor—
liegenden Hefte zum
Gedächtnis Friedrich
Hegars zusammenge—
tragenhaben, werden
gewiß starkem In—
teresse begegnen und die Freude an des
Meisters hoher Kunst vertiefen!—
— Walther Stein