Full text : 6.1928-1929 (0006)

—A

Saar⸗Sänger⸗Bundi

apph Nr. s

derselben Hand. Unter Blasius erklang weihevoll durch
diederkranz Elversberg und Frohsinn Bildstock das Sanctus
Trefflich kamen auch „Der Lindenbaum“ durch M.—G.V.
een und Edelweiß Bildstock unter Mayer, „Ruhe,
chönstes Glück“ durch Liederkranz Elversberg unter Brandt,
und „Die Nacht“ durch M.⸗G.V. edriche maß Frohsinn
und Conecordia Friedrichsssthal unter Jank. Auch hier folgten
im 2. Teil wertvolle und gut vorgetragene ipreldre
unter Blasius, Mayer, Brandt, Jank, Gesse und Klein.
de Fehoörer dankten mit lebhaftem und wohlverdientem
Beifall.
Ganu 51. Inabert.

Bous (zusammen 240 Sänger) gemeinsam vorgetragenen
Der Vorsitzende der „Flora-Sangeslust“, Seb. Theis, hiel
die Begrüßungsansprache, verbunden mit Ehrung von els
Jubilaxen mit über 30 Jahren Zugehörigkeit und von
dier Altersmitgliedern. Kommerzienrat Hermann Röchling
vurde für seine Unterstützung Dank ausgesprochen. Der
Berein erhielt zu seinem Ehrentage zahlreiche Glückwünsche.
Im Namen der Gemeindeverwaltung sprach Beigeordneter
Zartmann. Ein besonders weihevolles Gepräge erhielt der
Abend durch die Werberede des Vertreters vom Sgar—
Zängerbund, Rektor W. Stein, Saarbrücken, dessen Ver—
herrlichung des schönen deutschen Liedes und der deutschen
Kunst durch die Vereine des Saar-Sängerbundes be
sonders angenehm berührte. Redner beglückwünschte den
sestgebenden Verein und wünschte ihm serneres Wachsen
Bluͤhen und Gedeihen. Im Auftrage des Saar-Sänger—
zundes überreichte Stein die Ehrennadel des Bundes an
Seb. Theis, Wilh. Anschütz, Georg Schwarz, Jak. Stephan,
Männerchöre unter Leitung ihres Chorleiters G. Ballhaus
Bous, sowie die Einzelchöre fanden ungeteilten Beifall.
Peter Arens, Joh. Strupp und Joh. Kraut. Von der
Konkordia“ Bous erhielt der Verein eine hübsch einge—
rahmte Photographie des Brudervereins und der Vor—
sitzende der „Flora-Sangeslkust“ in Anerkennung seiner Ver
dienste die goldene Vereinsnadel mit gleichzeitiger Ehren—
mitgliedschaft. Die ganze Veranstaltung war eine macht—
votle Kundgebung für das deutsche Lied, ein voller Erfolg
für die beiden Männergesangvereine „Flora-Sangeskust“
Völklingen und „Konkordia“ Bous und festigte das bisherige
zute Einvernehmen der beiden Brudervereine in ihren
gemeinnützigen Bestrebungen.
M. G. V. „Cäcilia“ Geislautern blickt auf ein recht er
folgreiches Volksliederkonzert zurück, das mit der Röch—
ling'schen Werkskapelle unter Kapellmeister Pfanner vom
ein Chor und vom Männerchor des Vereins unter
Rektor Reinert mit einem ausgezeichneten Programm be—
stritten wurde. Die Volkslieder und volksliedartügen Chöre
waren Sätze von Schubert, Mendelssohn, Schumann,
Zölkner, Matthieu Neumann u.a. Sorgfältig vorbereiteil
samen sie unter sicherer Stabführung wohlklingend zum
Vortrag und ernteten bei der zahlreich erschienenen Hörerschaft
 dankbaren Beifall.
Lob verdient der intime Schubert-Abend des M. G. B
Liederkranz“ Völklingen, der mit dem gutgeschulten Chor
unbler W. Wolf und dem Streichquarkett Wolf, Flomm
Kahr und Köhn durch Darbietung wertvollster Schubert
werke den zahlreichen Hörern eine weihevolle Stunde be
scherte. Sorgfältig vorbereitet und trefflich durchgeführr
war der Konzertabend zweifellos für den Verein ein
Erfolg und ein Ansporn zu fleißigem Weiterstreben.
Die verdienstvolle, an dieser Stelle verschiedentlich schon
ins Licht gerückte Kulturelle Arbeitsgemeinschaft Pütt—
lingen steht mit ihrem Schubertkonzert, das sie vor der Haupt—
aufführung erst der reiferen Schuljugend zugänglich machte
im ganzen Bunde mit an erster Stelle. Das feinsinnige,
oon Karl Erich Becker auch bildlich geschmückte Programm
var in seiner Kürze und seinem Werte vorbildlich. Ein
Massenchor der 4 angeschlossenen Bundesvereine brachte
unter Wolfs Stab die „Hymne“ zu hinreißender Wirkung
Der Bundesschriftführer sprach die Gedächtnisworte. Der
erste Gruppenchor unter Ebert errang mit zwei Schubert—

Zum Gedächtnis Franz Schuberts veranstaltete der Gau
St. Ingbert ein großes Konzert unter Mitwirkung einer großen
nzaht Gauvereine. Ferner wirkten mit Frau Lilli Jäckel, Saar—
hrucken, und als Begleiter Georg Wilcker, Gauchormeister. Die
Besangvereine waren in verschiedene Gruppen zusammengelegt,
und es sangen immer drei Vereine zusammen einen Schubert—
schen Chor. Nach dem wirkungsvollen Chor „Eingang zur
Messe“, der unter Leitung des Chormeisters Kiefer, Lautzkirchen,
sehr gut vorgetragen wurde, ergriff Rektor Stein das Wort zu
der Schubert-Gedächtnisrede. Schuberts Leben war eine tra—
gische Schicksalssymphonie. Am 19. November 1828 ist Schuber!
gestorben und durch seinen Tod eingegangen in die Schar
der großen Unsterblichen. An seinem Todestage und zu seinem
Bedächtnis müssen wir uns aus der Hast und der Unrast des
Lebens auf eine Stunde emporheben lassen, um zu erkennen,
daß der Mensch nicht vom Brot allein lebt. Schubert hat alle
Menschen mit seinen Liedern beglückt und uns gewahr werden
afsen. daß etwas Göttliches in uns lebt. — Dieselbe Sänger—
gruppe sang recht andachtsvoll das „Sanktus“. Stürmisch be—
grüßt, sang dann Frau Lilli Jäckel vier herrliche Lieder für
Sopran: „Wehmut“, „An die Musik“, „Geheimnis“ und Ständ—
hen“. Frau Jäckel verfügt über einen süßen, weichen Sopran
der in jeder Lage wohltuend klingt. Der Beifall, der ihr
zgespendet wurde, steigerte sich von Vortrag zu Vortrag. Eine
zweite Gruppe unter dem Chormeister Behr trug dann Schuberts
Die Nacht“ und „Zum Rundtanz“ vor. Wenn auch diese
Chorwerke für ländliche Vereine nicht immer dankbar sind,
so war der Vortrag doch immerhin ein guter zu nennen. Eine
dritte Gruppe unter Chorleiter Ullemeyer, St. Ingbert, sang
das wunderschöne Lied „Das Dörfchen“. Das Publikum spendete
starken Beifall. In der weiteren Abwickelung des reichhaltigen
Programms sang Frau Lilli Jäckel vier weitere Lieder: „Die
unge Nonne“, „Die Liebe hat gelogen“, „Lachen und Weinen“,
„Rastlose Liebe“. Diese schönen Schubertlieder gaben der
Sängerin noch einmal Gelegenheit, ihr großes Können zu zeigen
den Schluß des Konzertes bildete der Vortrag einer vierten
Sängergruppe unter Leitung des Chormeisters Bloch, Saar—
»rücken. Dieser Chor sang „Widerspruch“; die Wiedergabe war
sehr gut und fand gute Aufnahme. Damät war eine schöne,
erhebende Schubertfeier beendet, die allen, die daran teilge—
nommen, noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.
A. J.
Gau Völklingen.
Das in der Turnhalle veranstaltete Werbekonzert des
M. G. B. „Flora⸗Sangeslust“ Völklingen aus Anlaß seines
45. Stiftungsfestes hatte sich eines derartig großen Be—
suches zu erfreuen, daß der geräumige Saal ber weitem
nicht ausreichte und viele Personen keinen Einlaß mehr
finden konnten. Die sechs mit dem M. G. V. „Konkordia“

PLAMAVTE

691

Programme, Einladungen usw. in ein- und mehrfarbiger Ausführung, nach
eigenen und gegebenen Entwürfen. Kürzeste Lieferzeit und zeitgemäße Preise.
Buchoͤruckerei Gebr. Hofer A. G. Völklingen
Wilhelmstrake 24 Telephon 13 / Druck und Verlaq der Saar-Sänger-Zeitung
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.