A
Saar⸗Sänger⸗Bund t
—Ipht Nr. 9
Weber, Peter: a) Der Vögel Abschied.
b) In der Fremde.
Mania: Der Unvergessenen.
Schaaf: a) Fröhliches Wandern.
B) one Buben Wiegenlied.
Geis: Abendfahrt.
Striegler (siehe Bundeszeitung Nr. 3, 1928).
Wird viel zu verkrampft und gewaltsam genommen. Wei—
her, freudiger Fluß ist erforderlich. Die Bässe hacken „So
rausch empor“. Ab Takt 8 ist alles viel zu stark. Die für
Takt 12214 geforderte Dynamik habe ich noch nirgends
beachtet gefunden. Im Gegenteil! Zu Beginn der dritten
Strophe verleitet der Ausdruck „kraftvoll“ zu starker Ton—
gebung.
Mendelssohn: „Wer hat dich, du schöner Wald“.
Flüssige Viertel, aber streng bindend. Takt ?/. II. Tenor
mesodisch führen. Takt 5—28 bilden einen gleichmäßig an—
steigenden Ast, darum weich beginnen mit stetem cresc. bis
Takt 8 (nach „Meister“ nicht atmen), klangvolle Bässe im
Takt 8-10, dann abschwingen lTassen. Takt 12 usw. genau
im Tempo; besonders Takt 17 beachten. cresc. des J. Baß
über 5 Zählzeiten verteilen. Echowirkung Takt 21 (ausge—
nommen die 3. Strophe). Takt 22 auf „wohl“ wieder crescen—
Bundesfest Neunkirchen.
Süd-Kreis, die Gaue: Brebach, Fischbach, Köllertal,
Saarbrücken, Völkbingen, Warndt. Montag, den 12. No—
oember, trafen sich die Gauchormeister und Vorsitzenden
obiger Gaue mit dem Kreischorleiter zwecks Aussprache über
Förderung der Chorvorbereitungsarbeiten für Neunkirchen.
Als Tatsachen wurden erkannt, daß 1. die Vereine bezüg—
lich des Studiums der gemeinsam beschlossenen Chöre zum
größen Teil nutzlose Zeit verstreichen lasfsen, und wenn dann
der Termin des Festes naht, das Recht zu haben glauben,
oon Ueberlastung zu sprechen; 2. größtenteilßs wirklich ge—
Künstler-Adres sen.
2
* 3 Sofienstrabe 7
1 Ratharina Nicklas, Sopran. Lieder, Oratorien, Arien. Saarbrüchen, M
kriella Faufmann-ILuri
Konzerisãngerin (Alt)
Gesangspadagogin
Rlavier-Trio (Rammermusik)
empfiehlt den verehrlichen Vereinen seine Mitwirkung.
179 Anfragen zu richten an:
Musikdirektor Heinz? Brecher, Saarbrücken
Wilhelmstrabe 49 — Telephon 2037.
401
Luise hũthert
Sopran
Lieder, Arien, Unterricht.
Harbtucken, Petersberqgstr. 25.
Telephon 4048.
574
Saarbrücken 3
Rotenhofstraße 11 Telephon 2424
IBihhelmine Guppert
Hoher Mezzo⸗ und dramatischer
438 Sopran. — Unterricht.
IMimi ind
555 Altistin
Albert Bock
445 Baß · Bariton
Albert Bastian
Rapellmeister, Pienist. Chormeister
Unterricdtt — Korrepetition
UObernahme von Begleitungen
Saarbrüchen-St. Arnual
J Saarwerderstrabe 14.
Saarbrücken 1 Heuduckstr. 23.
—
Sarbruchen 3. Notenhosctt. I.
—E Oberer Hagen 43.
,
2
500
Stadtisches Streichquartett
Alexander Schneider, 1. Violine
Darius Straub, 2. Violine
Robort Querner, Bratsche
Mischa Rakier, Cello
Hohenzollernstrabe 132 part.
Alexander Schneider
1. Konzertmeister am Stadttheater
Saarbrüchen 1 Hohenzollernstraßbe 132 parit.
Saarbrüchen1
cätigte Probearbeit an den vorliegenden Chören recht
Abenhiin erledigt wurde und wird, offensichtlich mit der
zerühmten Einstellbung, die anderen werden es schon machen
Zwischen den Beteiligten wurde ernste Aussprache über
die Gestaltung der sechs Chöre (drei Gesamt- und drei
Kreischöre) gepflogen. Der nachstehende Niederschlag wird
sedem Choreiter des Kreises hiermit Jlaut Beschluß zur
Drientierung und Verwendung bei den Vorarbeiten im Ver—
ein zugestellt. Die Herren Gauchormeister haben weiterhin
auf sich genommen, in ihren Gauen entsprechende Diri—
A abzuhalten. Hier einiges zur Gestaltung der
Thöre:
Marschner (siehe Bundeszeitung Nr. 9, 1927).
Die in den Anmerkungen besonders betonte „Rhythmik“
dieses Liedes hat nach den bisherigen Erfahrungen recht
venig offene Ohren gefunden.
Janoske (siehe Bundeszeitung Nr. 2, 1928).
Der Takt 7 der 2. und 3. Strophe (p) wird durchweg
»erschmiert, verliert dadurch an deklamatorischer Wirkung.
Takt 10 mag der Akkord auf „sein“ kürzer abgebrochen
werden, damit der Sänger Zeit gewinnt zu klarer Vor—
tellung des Schrittes .—f (itörend das vordufgehende cis).
dieren (J. Baß führt) in klangvollemekschließen. Nicht pp
Strophe 2/3 ahnlich.
Weber: „Was gleicht wohl auf Erden“.
Das Tempo „molto vivace“ nicht übertreiben. Sechzehntel
nüssen deutlich bleiben. Erster Teil zwei Schwingungen.
Takt 1 bis 4 und 5 bis je cresc.decrese. Takt 7 melodische
Bässe. Tenöre bilden bis hierher eine zweistimmige Melo—
die, Bässe ergänzen harmonisch diesen Unterbau durch lega—
issimo zur Orgel machen. Takt 9—516 muß ein Wogen der
darmonien sein. Keine dynamischen Kleckse machen. 17 bis
24 J1. Tenor dominieren lassen. Begleitstimmen treten deut—
äch zurück; ab Takt 21 allgemeines cresc. „Joho“ schneidig
chythmisch mit starkem decresc. Wir singen nur die als
Dalbchor bezeichnete Partie; der „einstimmige Chor“
breibt unberücksichtigt. Behandlung der Begleitstimmen wie
am Anfang. Takt 29 u. Ae. wolle der Vorschlag mit
der Hauptnote in zwei Sechzehntel aufgelöst werden. Den
Schsußnoten je noch ein cresc. aufsparen.
Mendelsfohn: Rheinweinlied.
Auch hier das Tempo nicht übertreiben. Vortrag ist bit
zum Takt 5 auf die Bässe zu stellen. Tenöre geben rhyth—
mischen Halt. Bis Takt 4 3zweimal auf-ab in dynamischer