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Saar-Sänger-Bunden
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der Saarheimat, Doe Folge, herausgegeben und Text—
»eigaben von 9. deuth. 1928, Saarbrücker Druckerei und
ee Saarbrücken. Preis geb. 8 RM., Halbleder
10 RM. Kürzlich war ich Zeuge, wie auf der Abschieds—
seier für einen verdienten, aus dem Saargebiet nach Frank—
zurt verziehenden Mann der Vorsitzende diesem einé
Frinnerungsgabe überreichte: obiges Buch! Es machte sofort
die Runde durch die ganze Tischgesellschaft. Und es war
nur eineStimme uneingeschränkten Lobes! Unser Museums—
direktor Keuth hat hier ein Heimatwerk geschaffen, in dem
jede Seite ein Hoheslied auf ihre Schönheit ist. Ein köstliches
Bild reiht sich an das andere, Landschaftsausschnitte mit
den Augen des Künstlers gesehen! Das fängt an mit der
Stiftskirche St. Arnual und schreitet fort zu allen bekannten
und verborgenen Schönheiten des Saarlandes. Mettlach,
Merzig, Dillingen, Saarlouis, Ottweiler, St. Wendel,
Tholey, Karlsbrunn, Illingen, Kölln, Alt- und Neu-Saar—
brücken, Blieskastel, Homburg, St. Ingbert, Wörschweiler,
Auersmacher, Bübingen, Gräfintal, Kirkel, Siersburg,
Scheid u. v. a. Nichts Bedeutsames ist vergessen. Alle Saar—
länder, auch die in der Fremde wohnenden, müssen an
dem verdienstvollen Werk, an dessen Anattun der Ver—
lag seine Meisterschaft bezeugt hat, ihre helle Freude
haben. Es gehört in jede Hausbücherei. Aber gerade mit
Rücksicht auf das bevorstehende Weihnachtsfest, wie auf
Ehrungen von Vorstandsherren, Chormeistern, Sänger—
veteranen und Sängern weisen wir recht nachdrücklich auf
die Gelegenheit hin, durch Ueberreichung dieses mit Wid—
mung zu versehenden erkes dem zu Ehrenden ein
hleibendes Andenken zu geben. Diese Sitte sollte sich bei
uns immer mehr einbürgern. Machen unsere Sangesbrüder
einmal mit diesem Werk den Anfang!
Sommertage von Ernst Lange, 2. Auflage. Verlag Axel
Juncker, Berlin W. 15. In Kürze erscheint im Drei-Kegel—
Verlag Berlin unter dem Titel „Die Jerrisemen der
erste Roman Ernst Langes, auf den wir demnächst unsere
deser, die die zeitgenössische Literatur verfolgen, aufmerk
am machen werden. Heute liegt uns ein brillant ausge—
tatteter schmaler Band vor, in dem der Dichter in freien
phoristischen Rhythmen das Hohelied einer Liebe auf—
lingen läßt. An den Menschen ist die Seele wund geworden
Bott will der Dichter leben in der Einsamkeit. Der große
Führer leitet in den Frieden. Da bezaubert ihn das Mädchen
mit den Wunderaugen. Der Ton ihrer Stimme ist Musik.
Das Versbuch „Sommertage“, das in des Dichters Seele
wuchs, ist ein Geschenk für sie, die Namenlose. Man wird
den Dichter, der auch über feines Formgefühl verfügt, im
Auge behalten müssen.
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