Zeite 10 .
Saar⸗Sänger-Bund Ilstsüinun.
113—3
z—ehnne
— wunguchthn Nr.
zertvereine in der Kleinstadt und Paul Dietzsch
zibt mit seinen Gedanken und Einfällen dem Leser
allerlei zum Nachdenken. Große Berichte Berlin, Wien,
London und Paris, ein reicher Besprechungs- und Be—
richteteil sowie das temperamentvolle und aktuelle Kreuz
und Quer geben dem Heft jene Lebendigkeit und Weite.
die ein besonderes Kennzeichen dieser Zeitschrift sind. Unter
den Bildbeilagen darf als etwas besonderes eine gute
Photographie von Bachs Grab angeführt werden.
Die Berliner Liedertafel.
Die Berliner Liedertafel hat soeben unter dem Titel
Westgrenzfahrt der Berliner Liedertafel vom 17. bis 26.
September 1927 — Pfalz, Saar, Mosel, Rhein“, das im
Auftrag des Vereinsvorstandes von Rudolf Krüger ver—
faßt und vom Vereinsvorsitzenden Dr. Otto Hönig mit
einem Vorwort versehen wurde. In Bild und Wort ver—
gegenwärtigt es in trefflicher Weise unsern Berliner Sanges—
rüdern den Triumphzug im Dienste des deutschen Liedes,
den der berühmte Brüderverein an bedrohte deutsche Grenz—
ande hat erleben dürfen, vergegenwärtigt aber auch uns
Saarsängern die herzerhebenden Stunden, die uns an—
dächtig lauschend, aber auch echte Sangesbruderschaft ge
rnießend in jenen köstlichen Septembertagen beschieden waren.
Dder Bundesschriftführer, dem die prachtvolle Festschrift
zuging, dankt auf diesem Wege aufs herzlichste, fühlt sich
aber von der Fülle freundlicher Anerkennung bedrückt
und möchte auch auf diesem Wege dem berühmten Berliner
Bruderverein aufs neue und nachdrücklichste bezeugen, daß
wir die Beschenkten waren! St.
Franz Schubert.
Unter Bezugnahme auf die Besprechung unseres Bundes—
hormeisters O. Schrimpf in voriger Nummer und auf den
Aufsatz des Studienrats Walter Schmidt in der vor—
liegenden seien unsere Vereine hingewiesen auf fol—
gende im Chorverlag Karl Hochstein, Heidelberg, er—
schienenen Werke: An Franz Schubert. Dichtung von Gustav
Kockegey. Unter Benützung von Franz Schubert op. 55.
Großer Trauermarsch auf den Tod Alexander J. Für
Männerchor und Kinder- und Frauenchor und Klavier
Orchester) eingerichtet von Walther Moldenhauer. Urauf—
führung dieses Werkes riade Wiener Schubertbund und
einem Ehrenchormeister rofessor Viktor Keldorfer im
Frühjahr 1928. Klavierauszug steht zur Ansicht zu
diensten! — Fünf Lieder und Gesänge von Franz Schubert.
Für Männerchor, eine Sopranstimmeé, Orgel- und Klavier—
zegleitung, gesetzt von Walther Moldenhauer. 1. Vor—
piel. 2 Im Abendrot. 3. Nacht und Träume (mit
„opransolo). 4. Romanze. 5. Der Tod und das Mädchen.
3. Dem Unendlichen. Klavier-GOrgel-)Auszug steht gern
zur Ansicht zu Diensten. Uraufführung dieses Zyklus durch
den Kasseler Lehrergesangverein unter Staatskapellmeister
Dr. Robert Laugs. Ferner bereits angenommen in Neu—
ölln, Harburg-Wilhelmsberg, Speyer, Durlach, Castrop,
Bocholt, Mannheim, Bautzen, Frankfurt a. M — Drei
rieder von —I5 Schubert für unbegleiteten Männerchor,
gzesetzt von alther Moldenhauer. 1. Wehmut. 2. Trost.
3. An den Mond. — Wiener Schubertiade. Idyll aus der
Biedermeierzeit in einem Akt unter Benützung von Melo—
zien Franz Schubert's. Eingerichtet von Dr. Joseph Boden.
Ddr. Joseph Boden, Vorstandsmitglied des Kölner Männer—
gesangvereins, hat diese dem Leben abgelauschte „Schu—
ertiade“ dem Andenken des großen Tondichters geweiht.
kin feines Idyll von der Kunst besonnter Geselligkeit froh—
zjemuter Wiener Künstlerjugend, dessen Mittelpunkt das
ßenie eines Franz Schubert war. Klavierauszug und
Textbuch steht zur Ansicht zu Diensten.
Zum Schubertjahr erschienen soeben im Verlage Uni—
ersal-Edition A.G. Wien J, Karlsplatz 6: Schubert,
Zämtliche Münnerchöre, erste Gesamtausgabe in 2 Bänden,
serausgegeben von Viktor Keldorfer. Partitur mit einem
Farbenlichtdruck nach dem Aquarell von Wilhelm August
kKieder. Band 1: Chöre à capheélla, Band 11: Chöre mit
zinstrumentalbegleitung. Die Widmung dieser prachtvollen
Ausgabe geht an „seinen geliebten Wiener Schubertbund,
»en unermüdlichen Künder der Werke seines himmlischen
„chutzpatrons“. Es ist ein wahrhaft Berufener, der hier
„chuberts unsterbliches, dem Männerchor gewidmetes Lebens—
verk, auch dreistimmige Chöre aus früher Schaffensperiode,
»er Sängerschaft darbietet. Das geistvolle, sachkundige
Vorwort wird dankbar als eine wertvolle Bereicherung
Antgegengenommen werden. Die Herausgabe der beiden
ßände wird dazu beitragen, die kuͤnstlerische Qualität der
5zchubertfeiern in Stadt Und Land zu vertiefen! Dr.B.
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AAus dem
Die nächste Bundesvorstandssitzung findet am 14. Mat
1928 um 6 Uhr im Sängerheim Stadtvarf Ludwiasberg.
Saarbrücken, staätt.
Das zweite Bundesfest findet am 2. Juni 1929 in
Neunkirchen statt. Alle Bundesvereine müßten sich diesen
Tag unbedingt frei halten.
Einladung zum 9. ordentlichen Bundestag in Merzig.
Am 22. April 1928, vormittags 914 Uhr, findet in
Merzig im Gesellenhaus der 9. ordnungsgemäße
Bundeéstäg statt mit folgender Tagesordnung:
l. Gemeinsamer Gesang des Deutschen Säñgergrußkes:
2. Männerchöre des Gaäues Merzig;
3. Begrüßungen und Ehrungen;
1. Bericht über die kultürelle Entwickelung des Bundes
— Bundesvorsitzender Bongard;
Bericht über die Bundeszeitschriit — Bundesschrift—
ührer W. Stein;
dassenbericht — Bundesschatzmeister J. B. Düren —.
Bericht der Kassenprüsfer (Gau St. Ingberdy;
Beschäftshericht — Geschäftsführer BK
Bunde.
8. Bericht des Musik-Ausschusses
O. Schrimpf;
9. Wahlen der ausscheidenden Vorstandsmitalieder
ä) 1. Bundesschriftführer,
bP) 2. Bundesbvorsitzender:
10. Anträge;
11. Massenchzͤre der drei Gaue: Merzig, Mettlach.
Beckingen;
gemeinsames Mittagessen;
12. der deutsche Männergesang im Ausland — Schrift—
leiter der D.S. Irge — Dre Ewens.
Berlin;
der Deutsche Sängerbund — Geschäftsführer des
D. S. B., Sangesbruder J. Poppe, Berlin;
14. Männerchöre der Gaue Mettlach, Beckingen;
5. gemeinsamer Gesang des Saar-Sänger-Bundesspruches.
Nach 8 8, Abs. 2b unserer Bundessaßungen können dem
Bßundestaäg von den Gauen und Vereinen Anträge unter—
reitet werden. Dieselben müssen spätestens bis zum 15
Närz 1928 der Geschäftsstelle des S. .B., Saarbrücken*
Srtadtvarfk Qudmioshea GSängerhein er—