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Saar⸗Sänger-Bund
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VBorbereitung der Bundesgesamtchöre be—
dachtzsein. 38. Oktober: Wertuüngsfsingen. 78.
November: Schubert-Feier, Die Vortragsfolge liegt
endgültig fest: 1. a) Sanetus, Gedächtnisworte, 5) Hymne;
2. Klaviersolo: Wanderer Phantasie; 3. a) Die RMacht,
o) Grab und Mond; 3. Klaviersolo: a) Scherzo B-Dur,
b) Impromptu op. 90,8 6-Dur, dass. op. 14214 k-Moll;
5. 39) Jünglingswonne, b) Trinklied. Die Klaviersoli hat
derr gungung Fritz Griem, Saarbrücken 3 Bruch⸗
viesenstraße 40, übernommen, der auch beveit ist, sich
für ähnliche Vereins- oder Gauveranstaltungen zur Ver—
ügung zu stellen. 2. Dezember: Schülerkonzert.
Der Postgesangverein Saarbrücken nahm mit 15 Post⸗
gesangvereinen am 25jährigen Stiftungsfeft des Post- und
Telegraphen-Verein „Blitz“ in Koblenz teil. Als Festgabe
üͤberreichte der Vorsitzende des Postgesangvereins Saar—
hrücken dem Jubelverein am Begrüßungsabend ein von
zinem aktiven Sänger ausgeführtes Diplom mit unserm
Sängerspruch und einen Fahnennagel. Das künstlerische
Auftreten unseres Postgesangvereins bezeichnete der
Koblenzer Generalanzeiger als“ eine „Glanznummer des
Festabends“. Tosender Beifall erzwang sich immer weitere
Zugaben. Auch am Hauptfestplatz hatte Chormeister Roder—
nann mit seinen trefflich geschulten Sängern einen all—
gemein auerkannten vollen Erfolg. Der Montag wurde
don den Saarbrücker Sängern zu einem Ausflug im Post—
IAnibus nach dem Arenberg benutzt. Die Festtage in
—D— Reiche
das deutsche Lied unter der Postbeamtenschaft herzerhebend
gepflegt wird. A. B.
anen einzigschönen Spaziergang nach dem idyllisch über
sohen Bergen gelegenen Kurhause, woselbst wir einen herr—
ichen Ausblick über die ganze Umgegend hatten. Nach
urzem Aufenthalt zogen wir zum Rathaus, wo wir unter
donner und Blitz dem Bürgermeister für sein Interesse
»urch gesangliche Darbietungen unsern Dank zollten. Die
Ansprache des Bürgermeisters wurde mit lautem Jubel auf—
jgjenommen und unser Vorsitzender Peter Bauer sand bei
dem nun folgenden zwanglosen Beisammensein im Neu—
tadter Hof herzliche Worte des Dankes. Anschließend
uhren wir nach Bad Dürkheim, wo wir zunächst einige
zieder vor dem Kriegerdenkmal zum Vortrag brachten
Es folgte — allerdings leider vor nicht besetztem Saal —
ꝛin treffliches, mit lebhaftem Beifall aufgenommenes Kon—
zert. Chöre Beethovens und Schüberts bildeten den Auf—
akt, es folgten u. a. Chöre von Mendelssohn und Weber,
dann der Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“.
finen machtvollen Abschluß fand die Veranstaltung durch
Vohlgemuts Vaterland. Chormeister Albert Bastiän und
eine Sänger können mit Befriedigung auf den Erfolg
hres Schaffens reinen Verabredungsgemäß waren
vir am nächsten Morgen wieder in Neustadt, woselbst wir
rur allzu gern einer freundlichen Einladung der Pfalz—
»rauerei Folge leisteten. Unvergeßlich werden uns die gast—
ichen Stunden, die warmen Begrüßungsworte und der
zerzliche Zuruf: Auf baldiges Wiedersehen des prächtigen
Brauereidirektors bleiben. Verschiedene gesangliche Vor—
räge erhöhten die angenehme Stimmung. Ällzu bald schlug
die Abschiedsstunde. Nach einem von uns ausgebrachten
doch auf die uns liebgewordene Neustadter Beébölkerung
ilten wir zum Bahnhof, um die Heimreise anzutreten
Jedem von uns werden die schönen Tage unserer dies
ährigen Sängerfahrt unvergeßlich bleiben.
War das wieder eine frohe Zusammenkunft deutscher
Sänger der Saar, der Mosel, des Niederrheins und des
Bergischen Landes in Cochem a.d. Mosel! Schon die Fahrt
des M. G. V. „Euphonia 1885“ Saarbrücken durchs Saar—
und Moseltal war herrlich. Schmetternde Fanfaren der
Musikkapelle Cochem schallten uns entgegen, und mächtig
drauste der Sängergruß zum Himmel. Und nun gings
m flotten Marsch durch Cochems Straßen zum Festzelt.
kin Festzug der Cochemer und der Gastvereine bildeten
»en Auftakt zum Festkommers, mit dam die 25iährige
JFubelfeier des M.G. V. „Frohsinn“ Cochem eingeleitet
vurde. Beim Auftreten des M. G. V. „Euphonia“ Saar—
»rücken brach heller Jubel aus, der durch die Ansprache
des Ehrendirigenten der „Euphonia“, Rektor Petry, noch
gehoben wurde. Der von den Saarsängern vorgetragene
Saarsängerspruch wurde nebst der Saarhymne stehend an—
gehört. Sonntags folgte der Verein nebst dem Hochscheider
Sängerbund Solingen einer Einladung des Besitzers der
Cochemer Burg, Geh. Kommerzienrat Dr. Louis Ravene
aus Berlin, und brachte diesem ein Ständchen im Schloß—
hof der Burg. Die zu Herzen gehenden Worte unseres
Ehrendirigenten Petry steigerten auüch hier die Feststimmung.
An allen sich anschließenden Festlichkeiten nahm die
„Euphonia“ teil. Großen Eindruck machte der Vortrag des
Sanktus von Schubert am Denkmal für die Gefallenen.
Zu schnell gingen die Tage vorbei, und wir schieden im
Bewußtsein, das Band der Ken Vaft mit unsern deutschen
Zangesbrüdern noch fester geknüpft zu haben.
Mit dem im Ludwigspark bei herrlichstem Wetter ver—
anstalteten Sommerfest des Eisenbahnvereins war das 20.
Stiftungsfest des Eisenbahnsängerchors und das Sommer—
fest des M. E. B. „Euphonia“ verbunden, außerdem ver—
schönten Männerquärtettverein Saarbrücken 1 und Musik—
z»éerein „Lyra“ das Fest mit ihren Gaben. Unter dem Stabe
on Chormeister Seifert erklangen prachtvolle Chöre. Ober—
regierungsrat Jaeckel, der Vorsitzende des Eisenbahner—
Bereins, begrüßte Mitglieder, Familicnangehörige und
Säsie aufs herzlichste. Der Präsident der Cisenbahndirektion
Dr. Fischer begrüßte es aufs herzlichste, daz die Eisenbahner
n dem Gesangverein der Kunst dienen und echte Kamerad—
chaftlichkeit pflegen. Regierungsrat Dr. Schell dankte als
Vorsitzender des Eisenbahnsängerchors für die freundlichen
ne und Wünsche, gab einen Ueberblick über das
Werden des Vereins und gab der Hoffnung auf künstlerische
Aufwärtsentwickelung Ausdruck. Bundesrorsitzender, Stadt—
chulrat Bongard, ehrte verdiente Sänger durch Diplome
ind wies dem deutschen Männerchor im Zeichen Schuberts
Weg und Richtung. Amtmann Hirtzel sprach für die ge—
M. G. V. „Constantia 1894“ Saarbrücken 2 unternahm
eine diesjährige Sängerfahrt nach Neustadt a. d. Hardt
zum 2. Deutschen Liederfeste. Durch die in voller Blüte
tehende Pfalz ging dre entzückende Fahrt. Vom Bruder—
herein M. G. B. Neustadt herzlich bewillkommnet gings unter
Borantritt der Musik zum wohlvorbereiteten Niittagstisch,
dem der Pfälzerwein nicht fehlte. Nach kurzer Rast ordneten
ich die Vereine zum Festzug nach dem Festplatz, voran die
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M.-⸗G.«V. Constantia 1894 e. V. Saarbrücken am
Kriegerdenkmal in Bad Dürkheim.
Saarländer. Bei dem Marsche durch die Stadt waren die
Zaarsänger Gegenstand begeisterter Huldigungen seitens
der Neuftadter Bevölkerung, welche in herzlichen Zurusen
und Zuwerfen von Blumen ihrer Freude spontanen Aus—
druck gab. Angelangt auf dem Festplatz leitete der sest—
gebende Verein die Feier mit einem gesanglich ungewöhn—
lich hochstehenden Festchor ein. Es folgte nun der Reigen
gefanglicher Vorträge, eröffnet durch den Chor unseres
Vereins. Die Siedfolge war recht abwechselungsreich, von
hegeisterten Ansprachen unterbrochen. Es waren herrliche
Ztunden, die wir unter freundlichster Anteilnahme der
gesamten Bevölkerung erleben durften. Am anderen Morgen
internahmen wir unter Führung des gastgebenden Vereins