Full text : 6.1928-1929 (0006)

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ahmnutnnhhh Saar⸗Säuger⸗-Bund l*

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Gau Niedtal.
M.⸗sG.⸗V. Büren feierte das Fest seiner dahenvehe
Die Feier wurde Samstags durch einen Festkommers ein—
geleitet. Ein schneidiger Festmarsch der Musikkapelle „Har—
monie“, Saarwellingen eröffnete sie. Abwechselnd truügen
die erschienenen Vereine ihre Lieder vor, und schöne
Konzertstücke der Musikkapelle umrahmten die Ieer Im
Namen des Vorsitzenden des Saar-Sängerbundes über—
reichte der Gauvorsitzende Lehrer Kuhn den beiden Sän—
zern Bedersdorfer und Remmel die Ehrennadel für 25—
fährige Sängerschaft. Bei herrlichem Wetter fand Sonntag
morgens ein Frühkonzert statt. Alt und Jung waren her—
beigeeilt und lauschten den Klängen der Musik. Mit klin—
zendem Spiel und wehenden Fahnen bewegte sich mittags
der Festzug durch die festlich geschmückten Straßen nach
dem Festplatz im Eichertswalde. Hier herrschte bald fröh—
liches Leben und Treiben unter den Waldbäumen. Von
der Tribüne ertönte der Eröffnungsmarsch der Musik—
kapelle. Der Männergesangverein Büren gab den Auf—⸗
takt zu fröhlichem Singen. Es folgten das Weihelied
des Patenvereins M.⸗«G.⸗V. Liederkranz Groß-Hemmersdorf,
und daran anschließend die Weihe der Fahne. Der Vor—
sitzende des Gaues Niedtal Lehrer Kuhn war als Vertreter
des Bundesvorsitzenden zur Feier erschienen und enthüllte
die Fahne. Die vielen Fahnenschleifen und Fahnennägel,
die gestiftet wurden, zeugten von der Sympathie, die die
Vereine des Ortes und der Umgebung dem Männergesang—
oerein Büren entgegen bringen, Es folgten die Chöre der
einzelnen Vereine. Als erster Verein sang der M.—G.V.
diederkranz Monzelfeld (Mosel), der bei dem Männergesang—
verein Büren zu Gast war. Anschließend sangen: M-G.⸗V.
Liederkranz-Sangeslust Saarlouis, Germania Rehlingen,
Volkschor Dillingen, Concordia Bietzen, Einigkeit Siers—
dorf, Brauerei-Gesangverein Merzig, Lyra Saarwellingen,
Frohsinn Niedaltdorf, Liedertafel Wallerfangen, Lieder—
kranz St. Barbara, Concordia Pachten, Sangeslust Eimers—
dorf, Liederkranz Saarlouis 2, Concordia Kerprich-Hemmers—
dorf. Abends wurde die Fahne vom Festplatz abgeholt
und mit klingendem Spiel in die Wohnung des Vorsitzenden
Bedersdorfer gebracht.

heim, woselbst er am Nachmittag in diesem und am Abend
mm Nachbarorte Pferdsfeld, je ein Kirchenkonzert gab. Die
darbietungen: „ßZum Eingang“ und Sanktus“ aus der
deutschen Messe von Fr. Schubert, Motette von Georg
Nägeli, Pilgerchor aus der Oper „Tannhäuser“ usw. fanden
»ankbare Zuhörer. Der herzliche Empfang und die kernigen
Vorte, die beiderseitig gesprochen wurden, wiesen im
Loraus auf schöne Stunden hin, die der M.GeV. dort
zu verleben hat. Der Abend vereinte Dorsbewohner und
Zänger zu gemütlichem Zusammensein. Dankbare Zuhörer
hatte der M.⸗—G.⸗«V. an den dargebrachten schönen Liedern.
der zweite Pfingsttag brachte kleinere Ausflüge nach dem
Soonwald. Die herrlichen Pfingsttage, die der M.G.⸗V.
Neunkirchen bei den gastfreien Hunsrückern verlebte, werden
allen Sängern eine schöne Erinnerung sein!
M.⸗G.⸗V. „Frohsinn“ Schifsweiler hielt am 7. Juli seine
zalbjährige Generalversammlung ab. Vorsitzender Staub
»ꝛröffnete die Versammlung. Nach Vorlesen des letzten
Protokolls durch den 1. Schriftführer Heinz Weber wurde
der Kassenbericht bekannt gegeben. Der Verein konnte
dank seiner Sympathie bei der hiesigen Bevölkerung durch
den guten Besuch seiner letzten Veranstaltung die Kasse
im letzten halben Jahre etwas auffrischen. Der Haupt—
assierer Bachinger wurde entlastet und ihm für seine
nustergültige Buchführung gedankt. Einem idealen Ge
danken Rechnung tragend, beschloß der Verein, zum An—
denken an seine im Weltkrieg gefallenen Sänger eine Ge—
denktafel anfertigen zu lassen, welche im November im
hiesigen Saalbau eingeweiht werden soll. In anerkennens—
verter Weise hat sich ein passives Mitglied bereit erklärt,
die Hälfte der Unkosten zur Herstellung der Gedenktafel
zu bestreiten. Hoffentlich meldet sich noch jemand zur
deckung der anderen Hälfte. Als weitere Veranstaltung
m kommenden Halbjahr wird der Verein am 9. und 16.
Zeptember ds. Is. die Operette „Verliebte Leute“ zur
Aufführung bringen, und man darf sicher hoffen, daß
der Verein eine starke Unterstützung finden wird, zumal
die Leitung der Veranstaltung in guten Händen ruht.
Wie jedes Jahr, so wird auch in diesem Jahr der Verein
mit einem Herbstkonzert an die Oeffentlichkeit treten, und

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Saau-Sänger onaren ι

Gau Neunkirchen.
Der Eau Neunkirchen hatte sein diesjähriges Gaufest
mit der Fahnenweihe des M.⸗G.«V. Heiligenwald verbunden.
Ein Begrüßungsabend in der Turnhalle leitete das Fest
ein. Profefsor Sulzbacher, Neunkirchen, als Gauvorsitzender
übermittelte die Grüße und Glückwünsche des Gaues und
Bundes und überreichte mehreren Sängern die Ehren—
nadel des Bundes für langjährige aktive Sängertreue. Ein
dattlicher Festzug von 30 Veéreinen bewegte sich am
ZSonntaäͤg bei schönstem Wetter durch den reich geschmückten
rt nahh dem Festplatze bei der Turnhalle. Bundesschrift—
führer Rektor Stein, Saarbrücken, hielt die Weiherede.
Redner betonte, das deutsche Lied als Kulturgut, beson—
ders das deutsche Volkslied als Gemeinschaftsgut zu för—
hern und zu pflegen. Der Dienst am deutschen Liede über—
zrücke alle politischen, religiösen und sozialen Gegensätze.
Möge der Verein stets seine Fahne als kostbares Kleinod
in Ehren halten, möge sie dem Verein stets ein Symbol
der Einigkeit und Treue sein, mögen endlich stets jugend⸗
liche Hände bereit sein, sie zu halten, wenn die der Aelteren
müde geworden sind. Die gesanglichen Darbietungen zer—
gliederren sich in einen Massenchor des ganzen Gaues.
Hruppenchöre mehrerer Vereine und Einzelvorträge der
teilnehmenden Vereine. Die Darbietungen waren durch⸗
weg gut, das Fest nahm bei herrlichstem Wetter einen
harmoͤnischen Verlauf und fand seinen Abschluß durch
Festball in drei Sälen.

Der Neunkircher Manner⸗GCesangverein unternahm über
die Pfingsttage eine zweitägige Sängerfahrt nach dem
Huͤnsrück.“ Der Verein gastierte in Eckweiler bei Sobern⸗

es wird der bewährte Dirigent Julius Meyer für ein aus—
erlesenes Programm Sorge tragen. Das Konzert ist unter
Mitwirkung der hiesigen Musikgesellschaft und einer be—
reits verpflichteten Sängerin aus Sulzbach geplant. Da
der Verein im nächsten Jahr auf sein 30jähriges Bestehen
zurückblicken kann, wurde einstimmig beschlossen, im be—
scheidenen Rahmen das Fest abzuhalten.
Gau Saarbrücken.
Der Gau Saarbrücken erlebte einen besonderen Ehren—
ag durch das 75. Jubiläum seines ältesten Vereins, des
Me⸗G.⸗BW. Germania. Den würdigen Auftakt gab ein
Festabend im Sängerheim Ludwigspark, bei dem der
Lereinsvorsitzende Hauschild, Gaäuvorsitzender Jaeckel,
ßundesvertreter Steͤn und Lehrer Thommes für den
Ldehrergesangverein herzliche Worte der Begrüßung und
der Beglückwünschung fanden. M.⸗G.V. Teutonia 1864,
der bereits 60 Jahre neben dem Jubelverein im Dienste
im deutschen Liede steht, und M.G.⸗V. Frohsinn Saar—
zrücken, ersterer unter Chormeister Treitz, letzterer unter
dehrer Barth, trugen mit ihren Chören zur Verschönerung
des Abends bei. Vorsitzender Lombard der Teutonia über—
eichte mit herzlichsten Wünschen einen Fahnennagel, des—
gleichen der Saarbrücker Sängerbund von 1860. Sanges—
hruder Müller wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Das
Verbot des für Sonntag vorgesehenen Platzkonzertes und
Festzuges trug wesentlich zur Schädigung der Nachmittags—
—VVVVVVV—
Treiben. Den Festrednern, Gauvorsitzender Oberregierungs—
cat Jaeckel und Bundesschriftführer Rektor Stein, dankte
derr Hauschild tiefbewegt. Unter Chormeister Schrimpf
            
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