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und für die sangesbrüderliche Hilfe, die uns in unserer
Wahlspruchfrage von seiten so vieler Komponisten von
glänzendsten Namen und Ruf zuteil wurde. Wir wollen
es durch die eifrige Pflege des deutschen Liedes vergelten.
Die Leitung des Bundes Deutscher Sänger, Gertianosch
Banat), Rumänien.
Wilhelm Kamlah, dem Leiter des Heinrich Schütz-Kreises
und die sehr bedeutende „Totenmesse“, eines der inner
lichsten Werke des Meisters, das Dr. Heinrich Spitta für
den praktischen Gebrauch herausgeben wird und das be
sonders kleineren Chorvereinigungen zugänglich ist.
Heinrich Schütz⸗Reffuniance.
Die Pflege Schützscher Musik nimmt zuczeit einen großen
Aufschwung. Das Bekenntnis zu dem Werk des größten
deutschen Musikers des 17. Jahrhunderts gewinnt immer
hreiteren Boden. So wird die „Historia der fröhlichen
und siegreichen Auferstehung Jesu Christi“ (herausgegeben
von W. S. Huber im Baärenreiter-Verlag, Kassel) in
diesem Jahr in vielen Städten aufgeführt, ü. a. in Berlin,
Dresden, Essen, Frankfurt, München, Stuttgart, ferner
in Ulm, Berrn, Zürich u. v. a. Die Heinrich Schütz-Ge—
sellschaft wählte dieses Werk als Jahresgabe für ihre Mit—
glieder. Im Bärenreiter-Verlag, der jetzt die Geschäfte
der Heinrich Schütz-Gesellschaft übernommen hat, er—
cheint außerdem in nächster Zeit eine praktische Gesamt—
rusgabe der „Geistlichen Chormusik“ (herausgegeben von
Männerchor⸗Uraufführungen.
Die in Wien zum Deutschen Sängerbundesfest vom
Beipziger Männerchor zur adzng ge
angenden Werke, „Deutschland für immer“ und „Nacht
nusikanten“ von Georg Kiessig, sowie „Es ritt ein Junker
aim Morgen aus“ von Meyer-Ambros wurden vom Ver—
age Ernst Eulenburg erworben und werden in Kürze er—
cheinen. Aus diesem Verlage kommen noch ferner die
iachstehenden Chöre zur Aufführung: Egger, Burgwächters
Fageweise — Heinrichs, Abmarsch — Kiessig, Revelge —
Niemeyer, Lenz — Saheim —, Ploner, Klage — Scholz,
Blaue Stunde — Wagner-Schönkirch, Trunkene n
ahrt — Liebchen beim Tanze — Wenzl, Der Nagelschmied.
diese Chöre sind in den letzten Jahren erschienen, sind
iber bereits sämtlich mit großem — von angesehenen
Vereinen aufgeführt.
Aus dem Bumnmdbde.
Die nächste Bundesvorstandssitzung findet am 17. Sept.
1928, abends 6 Uhr, im Sängerheim Stadtpark Ludwigs—
hderg statt.
Das zweite Bundessest findet am 2. Juni 1929 in
Neunkirchen statt. Alle Bundesvereine müssen sich diesen
Tag unbedingt frei halten.
Alle den Saar-Sänger-Bund betreffenden Geld—
cendungen, auch die Bundesbeiträge, sind von jetzt ab
an die Geschäftsstelle des Saar-Sänger-Bundes, Saar—
en 2, Stadtpark Ludwigsberg, eeeno 1785,
zu richten.
Anschriften.
Vundesvorsitzender Stadtschulvrat Hans Bonugard, Saar⸗
5 1, Telephon 4613, Anschriften durch die Geschäfts—
telle.
Bundesschriftfüher, zugleich Schriftleitung Saar-Sänger⸗
Vund, Rektor Walther Stein, Saarbrücken 3, Lortzing—
traße 16, Telephon 3878.
Vmundesschatzme isser J. B. Düren, Saarbrücken 3, Groß—
zerzog-Friedrich-Straße 24, Telephon 3282.
VBundeschormeister Alad. ie Otto Schrimpf,
Zaarbrücken 1, Telephon 1670 nschriften durch die
Beschäftsstelle.
Geschãstsstelle Taar-⸗-Sänger-Bund, Saarbrücken 2,
Sängerheim Stadtpark Ludwigsberg, Telephon 2479, Post-—
scheckkonto 1785, gilt als Anschrift für alle den Bund
hetreffenden Angelegenheiten.
Die Vereine werden erneut darauf hingewiesen, die
Zeitungsgebühren monatlich zu entrichten und nicht dem
Bundesschriftführer oder dem Verlag Hofer, —
dem Postscheckkonto des Saar-Sänger—
Bundes, Saarbrücken Nr. 1785, zuzuführen“ Es
ist für alle Vereine empfehlenswert, die Gebühren monat—
iich sofort nach Erhalt der Zeitungen abzuführen. Der
Betrag errechnet sich wie folgt: Erhaltene Stückzahl mal
, 50 Fr. Porto bis 14 Stück 1,60 —— von 15 bis
100 Stück 2 Fr. von 100 bis 200 Stück 3 Fr., von 200
dis 300 Stück 4 Fr., darüber 5 Fr.
Lustbarleitsste uer, zur Beachtung bei Gesuchen zur Er—
angung der Sceuersreiheit: Laut Verfügung der Regie—
rungskommission, muß der Veranstalter eines Konzertes
mindestens die Hälfte der Vortragsfolge bestreiten. Dies
zilt auch für den Fall, daß ein zweiter, befreundeter
Verein mitwirkt, gléeichgültig, ob der betreffende Verein
irgendwelche sinanzielle en erhält. Eine Vor—
ragsfolge derart, daß von 10 Nummern 4 der Veranstalter,
3 ein Bruderverein und 3 ein Solist übernimmt, kann nicht
im Sinne der Verfügung betrachtet werden, Möglich ist
folgender Fall: Insgesamt 10 Nummern, davon' 2Ge—
amtchöre —— — und Bruderverein), 3 Iherr des
VBeranstalters, 2 Chöre des Brudervereins und 2? Nummern
ein Solist. Wir empfehlen dringlichste Beachtung, um vor
Enttäuschungen geschützt zu sein
Konzertprogramme. Wir bringen erneut in Erinnerung
aach erfolgten Konzerten der Geschäftsstelle drei Konzert
programme zuzuführen.
Dem tsche⸗Sänger⸗Bundesmütze. Die Bestellungen sind
durch die Geschäftsstelle des S. S. B. zu leiten. Dadurch
vermeiden die Vereine auch unnötige Zollgebühren.
Tonsetzergebiihren. Diejenigen Vereine, die ihre Ton—
setzergebühren für das 1. Halbjahr 1928 noch nicht ent—
richtet haben, wollen dies umgehend nachholen. Nach
dem 5. August werden die Beiträge laut Beschluß der
letzten Bundesvorstandssitzung durch die Geschäftsftelle per
Nachnahme eingezogen.
In letzter Zeit mehren sich die Fälle, daß Vereine, die
rußerhalb des Sammelvertrages stehen, von den Tonsetzer—
genossenschaften zur Entrichtung der Gebühren für nicht
aufführungsfreie Werke herangezogen werden. In diesen
Fällen rufen die Vereine den Bundesvorstand als Ver—
mittler an, um den Erlaß bezw. eine —— der Ge—
zdühren zu erhalten. Der Bundesvorstand macht erneut
zu wiederholtem Male darauf aufmerksam, daß er nicht
n der Lage ist, den Bundesvereinen, die außerhalb des
Zammelvertrages stehen und derartige Tonsetzergebühren
Fesnunaen bekommen, zu helfen. Die Vereine, die außer—
zalb des Vertrages stehen, wollen sich dies ernstlich über—
legen und vor Konzertveranstaltungen ihren Beitritt beim
Bundesvorstand anmelden.
Wer „Heim⸗Liederbücher“ im Besitz hat und verkaufen
vill, wolle sich mit dem Chorleiter des M.-G.-V. Cäeilia
ABerthal, Sangesbruder Gebel, in Verbindung setzen. Der
Verein benötigt von Band Jl je 5 Stimmbücher.
Berichtigung! M.⸗G.⸗V. Kohlhof, Harmonie Spiesen
Sintracht Schiffweiler, Gem. Quärt. Landsweiler berich—
teten ihrem Gauvorstand, daß Vertreter ihrer Vereine
uuf, dem Bundestag Merzig anwesend waren. Der Bundes—
orstand ist gerne bereit, dies bekannt zu geben, bemerkt
iber dazu, daß die Einrichtung zur Köntrolle auf dem
Bundestag derart war, daß jeder Verein die Möglichkeit
yatte, sich derselben zu unterziehen.
Süängerehrungen.
Durch Bundesbeschluß werden Ehrennadeln in Zukunft
nur verliehen, wenn die Namen der ee nenen ne
einen Monat vorher an dieser Stelle bekaͤnnt gegeben
wurden. Dadurch erhalten alle Sänger das Einspcruchs
recht, wenn Sänger zu Auszeichnungen vorgeschlagen
werden, auf die sie noch kein Anrecht haben.Pootefte
verden an den Bundesschriftführer erbeten,
Zusatz: Beschluß des Bundesvorstandes:
Anträge auf Sängerehrungen müssen zunächst vom Verein
schriftlich dem Bauvorstand und von diesen vbeglaubigt