Full text : 5.1927-1928 (0005)

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Saar⸗Sanger-Bund

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„Liederkranz“ und der „Eintracht“, unter ihrem Chor—
meister H. Wilhelm aus Schwalbach gemeinsam vorgetragen,
war eine Musterleistung. Durch den Vortrag der Lieder
„Das Elternhaus“ von A. Büchse, und „Phill's und die
Mutter“ von Cursch-Büren bewies die „Liedertafel“, daß
sie mit ihren gesanglichen Leistungen nicht erlahmt, son—
dern vorwärts geschritten ist. Der Schwalbacher Gast,
M.G.⸗V. irüche sang sich gleich bei dem ersten Liede
„Dich grüßt der Mai“ in die Herzen der Zuhörer ein.
In Waldmeisters „Abendständchen“ ließen sie durch das
Jute Tenorsolo auch einen Blick in die Schatzkammer ihres
Einzelstimmenmaterials wersen. Mit dem wuchtigen Chor
„Der Wunderritter“ von Angerer schossen sie jedoch in
ihren Leistungen den Vogel ab. Mit innerer Genugtuung
konnten wir an diesem Konzertabend bemerken, daß der
„Liederkranz“ dem deutschen Volksliede große Pflege an—
gedeihen läßt. Seine Darbietung der Lieder „Am Brunen
vor dem Tore“ und „Zu Straßburg auf der langen Brück“
waren ein Genuß.
Der M.-⸗G⸗WV. „Harmonie“ Fraulautern veranstaltete
einen wohlgelungenen Singspiel- und Liederabend. Mit
dem deutschen Sängergruß wurde die Veranstaltung er—
zffnet. Als erster Chor wurde „Das treue Röschen“ von
J. Schultz zum Vorträg gebracht. Hierauf folgte das Sing
Piel „Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“, von
d. Glückstein und H. Bernhard. Im zweiten Teil des
Programmes kamen zum Vortrag die Männerchöre „Vom
Naschen“, von Math. Neumann, und „Der Jäger aus
Kurpfalz“, von A. v. Othegraven. Nun folgte das Lust—
spiel „Blühende, goldene Zeit“, von Hans Meoes. Als
Schlußchor kam „Der Schwur am Rhein“, von Sonnet, zum
Vortrag. Die dargebotenen Leistungen des Vereins in
gesanglicher Beziehung, unter der Stabführung des Diri
genten Maas aus Pächten, kamen trefflich zum Vortrag,
was auch durch reiche Beifallskundgebung des Publikums
bewiesen wurde. Die Leistungen der Spielerinnen und
Spieler, Mitglieder der Harmonie, können durchweg als
gut bezeichnet werden, nur bleibt eins zu wünschen übrig,
daß solche Veranstaltungen noch besser besucht werden
möchten.
—XRXI
Am 27. Mai trug der Männer-Gesang-Verein Eldersberg einen
einer Getreuesten, welcher tödlich verunglückt war, Herrn Oskar
Paulus, zu Grabe. Der Verein verlor in ihm einen Sanges—
bhruder, welcher mit Leib und Seele dem deutschen Liede sich
opferte. Unauslöschlich wird sein Name in den Lettern des
Mi-G.«V. Elversberg fortbestehen. Die erst kurz vorher ins
Leben gerufene „Sänger-Arbeitsgemeinschaft“ trat bei dieser
Gelegenheit zum ersten Male an die Oeffentlichkeit. Die Vereinc
M.G.⸗V. „Eermania“, „Liedertafel“ und „Gesellschafts-Gesang—
verein“ «traten in idealer Weise zusammen, um dem Sanaes

bruder Paulus das letzte Geleit sowie zum letzten Male ein
Brablied erklingen zu lassen. Etwa 200 Sänger ehrten ein—
nütig mit ihren herrlichen, zu Herzen gehenden Weisen den
heimgegangenen Sangesbruder. Ganz Elbersberg begrüßte ein
solches Handeln der Gesang-Vereine und bedauert es schwer, daß
noch ein Verein sich abseits stellt. Ohne eine Gemeinschaft aller
Zänger ist es bei den heutigen Verhältnissen unmöglich, weiter
das deutsche Lied mit Ersolg zu pflegen. Das beweist unser
Saar-Sänger-Bund. Diese vier Vereine sind vom echten Bundes—
zedanken erfaßt, das beweist die „Sänger-Arbeitsgemeinschaft“
in Elversberg. Wir empfehlen es allerorts zur Nachahmung
M.
Zu einer mächtigen Kundgebung für den deutschen Männer
zesang gestaltete sich die vom Männerchor „Liederfreund'“ Alten—
wald aus Anlaß seines 60jährigen Bestehens veranstaltete Jubel—
eier. Eingeleitet wurde das Fest durch einen Sängerabend im
Saale Birtel. Im Verlaufe des Abends wurde des Werde—
zjangs —des Vereins seit Gründung bis zum heutigen Tage
zedacht und seine Verdienste um die Hebung und Förderung
zes deutschen Männergesangs anerkannt. Ansprachen, Gesang
und Musikvorträge sowie sonstige Darbietungen wechselten mit
einander ab und fanden den, uüngeteilten Beifall der zahlreich
erschienenen Besucher. Der Hauptfesttag brachte morgens das
Hauptsingen, dem sich nachmittags ein Ehrensiugen anslchoß
Begen 3 Uhr begaben sich die Vereine in stattlichem Festzuge nach
dem Wäldchen. Trotz der ungünstigen Witterung nahm das Festi
einen schönen Verlanf. Anläßlich der Feier tonnten auch mehrert
verdiente Sänger für langiährige, treue Sangesarbeit geehrt
verden.

Gau Völklingen.
Gesangsabteilung des Turndereins Püttlingen. Gründung
. Januar 1925; Vereinslokal: Wirt Sutor, Püttlingen. 1. Vor
itzender: Johann Bär, Püttlingen, Kirchgartenstraße; 1. Schrift
ührer: Karl Pistorius, Püttlingen, Kirchstraße; 1. Kassierer
Theodor Gehl, Püttiingen, Espenst'aße. Dixigent: Heinr. Schmitt
Püttlingen, Völtlinger Straße 1. Aktive Sanger: 70.

Gau Wadgassen.
Am 22. Mai 1927 veranstaltete der Gau Wadgassen im
„Luxemburger Hof“ in Bous sein drittes Wertungssingen. Der
Hauvorsitzeüde Frantz eröffnete die Veranstaltung mit herzlichem
Willkommensgrüß. Anschließend daran richtete Bundesschrift—
ührer Stein als Vertreter des Bundesvorstandes begeisternde
Begrüßungsworte an die Sänger des Gaues und betonte, daß
es ihm stets große Freude mache, die Vereine des so vorbildlich
arbeitenden Gaues Wadgassen zu hören. zLeider konnten diesmal
eine Sängerehrungen vorgenommen werden, was aber noch
rachgeholt wird. Es wurden gesungen: ein Volkslied und
in Chor, beides selbst gewählt. Als Wertungsrichter fungierte
derr Becker, Seminaroberlehrer aus Ottweiler. Im Anschluß an
zas Singen sprach Herr Becker Worte der Anerkennung aus

BURGERIL. VEREINSHAUS
ELVERSBERG
Haltestelle der Strahenbahn
Telephon 849 Amt Neunlbirchen-Soor
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Herrüchner Saans6mone vereinszimmer
6ute und genslegte weine
Im Ausschank Neufang-—Jänisch Bier.

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Sport- und Säangerhalle
Georꝗq Sahner, fürstonhausen.
Treffpunkt der Saäanger und Sportler. 258
Großer Saal und Vereinszimmer.
Veroinslokal dos MG.-V. Auqusta-Sanqeslust.

Selbstverstãndlich
treffen sich Sanger und Sangesfreunde im
Pessaurant J. scamidi/ Putilingen.
149 Marktstr. 72/ Telephon 458.
Vereinslokal des Màanner-Gesanꝗqvuereins Heiterkeit

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