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Saar⸗Saänger-Bund
. Nr. 4
Gedichte, mit denen junge Mädchen dem feiernden Verein
zu seinem Jubelfest ihre Huldigung darbrachten. Die
Festftunden werden allen Teilnehmern unvergessen bleiben.
Glück auf zu weiterem Aufstieg! St.
Am 22. Mai beging der M.⸗G.⸗V. „Frohsinn“ Walpers⸗
hofen seine Fahnenweihe. Der am Samstag abend abge—
hallene Fest-Kommers bildete einen würdigen Auftakt zum
Feste. Eine besondere Note erhielt dieser Abend durch die
Anwesenheit des Gauvorsitzenden Barbian von Riegelsberg.
Am Sonntag mittag stellte sich der Festzug am Geisberg
auf und bewegte sich zum Festplatz. Der Ort trug reichen
Flaggenschmuck. Turner trugen viel zur Verschönerung
bdei.“ Doch durch die regnerische Witterung mußte die Feier
unterbrochen und ins Lokal Feld (Rose) verlegt werden
Hier nahm nun A. Kropp, Saarbrücken, im Namen des
Saar-Sängerbundes die Weihe der Fahne vor und über—
gab sie dem Fahnenträger, V. Matheis, der in einer
kernigen und zündenden Ansprache den Fahnenschwur zum
Ausdruck brachte. Nachdem verschiedene Vereine, darunter
„Liederkranz“ Güchenbach, „Rheingold“ Schwarzenholz und
Sangesfreuünde“ Heusweiler Beweise ihres Könnens ab—
gelegt hatten, schloß die imposante Feier, die trotz des
——3 Regens allen Besuchern unvergeßlich bleiben
wird.
-umme zu zahlen. Für die Vereine, die wirklich nicht beitreten
fönnen, empfiehlt der Gauvorsitzende den „Wegweiser“ von
Buck, der durch ein Kreuz die Werke kennzeichnet, die auf—
ühruüngsfrei sind. Gauchormeister Bochem reseriert über die
neue Wertungssingordnung. Beschlossen wird, das nächste Wer—
ungssingen des Gaues im Frühlahre abzuhalten. Es sollen
»aran' die Vereine teilnehmen, die weniger als 40 Sänger
zählen. Es sind das acht Vereine: „Liederkranz“ Harlingen,
—D
Merchingen, Brauerei-Gesang-Verein Merzig, „Eintracht“ Merzig,
Frohsinn“ Rech, „Harmonie“ Menningen. Sangesbruder Fett,
Merzig, spricht recht eingehend über den Bundestag in Homburg,
vährend der Gauvorsitzende seine Eindrücke über die Dirigenten—
agung wiedergibt. Er bedauert lebhaft, daß nicht alle Dirigenten
des Gaues vertreten waren. Da der 2. Vorsitzende des Gaues und
zugleich Gauvertreter im Bundesvorstande Brausch, Merzig, und
zer Beisitzer Jager, Brotdorf, ihre Aemter niedergelegt haben.
nuß Neuwahl stattfinden. Es werden gewählt: zum 2. Gau—
porsitzenden Weidig, Merzig; zum Vertreter im Bundesvorstand
der Gauvorsitzende; zum Beisitzer Theis, Bachem. Nachdem
der Gauvorsitzende noch über Inserieren in der Bundeszeitschrift,
iber die neuen Bundesausweise gesprochen hat, nachdem er die
Lereine ermahnt hat, die „Deutsche Sängerzeitung“ zu bestellen,
chließt er die Tagung mit herzlichen Dankesworten an alle,
die zum schönen Verlauf der Tagung beigetragen haben: an
„Fidelio“ Bachem, an die jungen Damen, die im gemischten
Chor uns erfreut, an die „Concordia“ Brotdorf, die unter Chor
meister Annen mehrere Lieder recht schön zu Gehör brachten
— Der nächste Gautag findet im Juli in Rech statt. Gr.
Gau Neunbkirchen.
Zum 50jährigen Stiftungsfest des M.⸗G.⸗V.
Eintracht 1877 Jägersfreude. Die Jubilare des Vereins:
1. Reihe — die Gründer: Ph. Keßler, Jak. Keßler, Joh.
Huber, Fr. Zöttner, Ph. Huber. 2. Reihe, mit 40jähriger
Aktivität: Heinr. Klar, Ludw. Müller, Ludw. Gottschall,
Johann Oberdorf, Heinr. Halderbaum, Heinr. Grosse, Jos.
Dürr, Wilh. Paulus, Ludwig
Johann (1. Vorsitzender, 25
Jahre aktiv), Karl Holderbaum.
GBanz vorne: Jakob Pohl, 25
Jahre Vereinsdiener.
Gau Merzig.
Gautag des Gaues Merzig in Bachem am Himmelfahrtstage
Von den 16 Gauvereinen sind 15 anwesend. „Sängerkreis“
Saarhölzbach fehlt nnentschuldigt. Gemeinsam wird der Saar—
jängerspruch gesungen. Exakt und gefällig singt „Fidelio“ Bachem
„Ich hört ein Vöglein pfeifen“ von Schauß unter Leitung seines
ruͤhrigen Dirigenten Ospelt. Frl. Engels trägt einen hübschen
Prolog vor. Sangesbruder Theis von der „Fidelio“ begrüßt
in kernigen, treffenden Worten die Erschienenen. Gauvorsitzendet
Griebler eröffnet mit Dank und Willkommengruß und spricht des
weiteren über die Afma und Gema. Aus der sich darüber ent—
spinnenden Debatte geht hervor, daß die Vereine sich nur sehr
schwer entschließen können, die von ihnen als zu hoch empfundene
Der Männergesangverein Trier—
Pallien stattete zu Pfingsten dem
Neunkirchener Männerchor einen
Freundschaftsbesuch ab. Welch
innige Sangesbruderschaft beide
Vereine verbindet, zeigte schon
der überaus herzliche Empfang,
den die Neunkircher ihren Gästen
von der Mosel bereiteten. Der
erste Abend im kath. Gesellen—
haus war nicht nur ein Ver—
brüderungsfest, sondern auch auf
gesanglichem Gebiet ein Ereig—
nis, ein seltenes Erleben fuͤr
alle Teilnehmer. Es wurden nicht
nur auserlesene Chorlieder, son—
dern auch Sonderdarbietungen
gebracht. Herzlich war die ge—
genseitige Begrüßung und die
anschließenden Ehrungen. Der
zweite Tag brachte eine frohe
Wanderung. Hochbefriedigt kehr—
ten die Gäste in ihre schöne
Heimat zurück
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