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Gebr. Hofer A.⸗«G., Saarbrücken-Völklingen. Bezugs—
preis Irs. 5.— vierteljährlich. Einzelnummer Irs. 2.—
Rund 300 Bereine mit fast 36000 Mitgliedern. Heraus—
gegeben im Auftr. des Bundes von Stadtschulrat Hans
Bongard u. Rektor Walther Stein, Saarbrücken.
Ar.
Anrit 102
7. Jahrgang
Beethoven-Keliquien.
Me— Beethoven-Reliquien, d. h. von brachte. Von dessen Sohn, Dr. Rud. Widmann in
SApersönlichen Erinnerungsstüchen aus dem Bern, konnte der Vorstand des Vereins „Beethoven—
Haushalt des Mei— haus“ dieses Erinne—
—0 rungsstück unter gün—
hoven⸗-Haus in Bonn stigen Bedingungen
eine Sammlung, die erwerben. Ein Ur—⸗
einzig in ihrer Art ist. sprungszeugnis des
Seltene Glücksum— Erbauers Graf ist
stände, freundwilliger beigegeben und auch
Beirat und hochher— auf der Abbildung
zige Spenden haben des Flügels sichtlich.
vereint diese Schätze Leider ist der für den
dem Geburtshause zu— fast tauben Meister
geführt. zur Schallverstärkung
Da zieren den gro— aus dünnem Furnir—
ßen Museumsraum holz von Mälzel ge—
des Hauses zunächst fertigte Schallfänger,
der von Klavierbauer der, wie ein Souffleur⸗
Graf in Wien ei— kasten geformt, dem
gens für den Meister Flügel aufruhte, nicht
vierchörig gebaute mehr vorhanden.
Flügel. — An die— Weiter folgt das
sem seinem Flügel, Streichquartett,
berichtet A.Schindler, welches 1806 Beet—⸗
saß der Meister be— hoven vom Fürsten
sonders gern in der Carl Lichnowski ver⸗
Abend-Dämmerung, ehrt wurde. Es sind
um zu phantasieren. eine Violine von
Das kostbare Instru— Nik. Amati (1690),
ment, nach Beethovens eine Violine von Jos.
Tode von Graf zu— Guarnerius Filius
rückgenommen, wurde von diesem an den Buchhändler Andreae (1718), eine Viola von Vicenzo Ruger
Wimmer verkauft, dessen Tochter den Flügel als (1690) und ein Violoncello von Andreas Guarnerius
Heiratsgut dem Pfarrer Widmann in Bern zu— (1675). dazu 4 Bögen und Futterale. Auf 2 Instru—