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Saar⸗Sänger⸗sBund u
shoNr.
Mädel hat einen Rosenmund“ (bearb. v. Vollhardt) trugen vor
Sangeslust“-Berschweiler „Schifferlied“ v. Echert, „Edelweiß“
dirmingen „Ein Kreuzgang zu St. Marien“ von Bauermann,
M.G.V. Wustweiler „Schön Rohtraut“ v. Veit, „Concordia“⸗-Urexweiler
Der Morgen“ v. Baumann, M.«G.«V. Hüttigweiler
„Im Vochgebirge“ v. Werth, M.GeVB. Gennweiler „Der
schwäbische Fiedelmann“ v. Werth, „Concordia“-Mangelhausen
„Im Wald“ v. Schäfer, Quartett-Verein, Humes „Die beiden
Särge“ v. Heger, uͤnd „Germania“-Dirmingen „Schwedenritt“
o. Werth. Die Leistungen zeigten durchweg beachtenswertes
Streben, das auch von gFewünschtem Erfolg begleitet war, und
die nachfolgende Aussprache zwischen Tirigenten und Sach—
verständigen bekundete eindeutig den festen Willen zum Fort—
schritt. Auch hier konnte man sich der Erkenntnis nicht ver—
schließen, daß die auf diese Art zu leistende praktische Arbeit
zu den fruchtbarsten Hauptaufgaben des Bundes gehört. Dem
Singen schloß sich die Ehrung von 40 Sängern sür 2öjährige
Sängertreue an, und den Schluß bildete eine anfeuernde An—
sprache des Herrn Bürgermeisters Doppler von Illingen.
Gau Köllertal.
hofen aufgenommen. Unter Verschiedenes wurde der Antrag
jestellt, an die Bundesleitung mit dem Ersuchen heranzutreten,
den nächsten Bundestag im Köllertal abzuhalten. Gerade das
döllertal eigne sich zu einem solchen Vertretertag der saar—
ländischen Sängerschaft wegen seiner landschaftlichen Schönheit
ind Reize ganz besonders Gleichzeitig mit dieser Vertreter—
agung fänd'auch eine Tagung sämtlicher Dirigenten des Gaues
statt. Von dieser wurde Lehrer John, Holz, als Obmann in
den Musikausschuß gewählt. Die Vertretertagung, die um 6 Uhr
mit dem „Saar-Sängergruß“ geschlossen wurde, hat gezeigt, daß
in dem Gau reges Leben herrscht. Ter noch jugendliche Gau—
borsitzende verstand es, der Tagung mit viel Geschick vorzustehen
und fand stets ein vermittelndes und ausgleichendes Wort.
Aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des Gesangvereins „Lieder—
kranz“ findet am 185, 19. und 20. Juni eine große Zubiläums—
eier statt. Ein Kommers bisldet den Auftakt der Feier. Am
daupttage findet ein Festzug statt, der sich in Riegelsberg
rufstellt und durch die Kirch- Thal-, Haupt- und Güchenbacher
Straße seinen Weg nach dem Festplatz nimmt. Die Gartemn
anlagen des Gastwirts Heinrich Klein sind dafür ausersehen.
Am Ostersonntag fand, das diesjährige Frühlingskonzert des
M.⸗G.-V. Güchenbach statt. Die Lieder, die mit großer Sorgfalt
von dem Dirigenten Jungfleisch einstudiert waren und von
dem Chor mustergültig vorgeträgen wurden, fanden bei dem
zahlreich erschienenen Publikum großen Beifall. Als Solistin
wirkte Fräulein Martha Rohs (Alftsolo) mit. Die junge Solistin
erntete bei ihrem ersten Auftreten freundlichen Beifall. Der
treffliche Männerchor bot wieder Kunstgenüsse erster Art.
Von blühendem Leben zeugte das Wertungssingen des Gaues
stöllertal in Güchenbach, bei dem sich eff Gauvereine den
Wertungssachverständigen, Musikdirektor Chr. Ott, Zweibrücken,
und Seminar-Oberlehrer Becker, Ottweiler, stellten. Gauvor—
sitzender Barbian hat mit dem Stab seiner Mitarbeiter das
Wertungssingen organisatorisch gut vorbereitet und durchgeführt.
Er begrüßte herzlich den Vertreter des Bundesvorstandes, Rektor
Stein, die beiden Wertungsrichter, die Sängerschaft und nicht
zuletzt die zahlreich erschienene kunstinteressierte Bürgerschaft.
Der Bundesschriftführer sprach begeisternd über die Einmütigkeit
im Geist. Beteiligt waren mit je einem selbstgewählten Volks—
lied und einem selbstgewählten Kunstlied, teiss von über die
Kräfte gehender Schwierigkeit: Union-Altenkessel-Neudorf (Ras—
kon), Vittoria-Buchenschachen (Barbian), Cäcilia-Altenkessel
— 0—
M.»G.eV. Hilschbach-Jiegelhütte (Schneider), MeG.xV. Güchenbach
— DVD—
Altenkesset (Speicher), Liederkranz-Güchenbach (Ziegler) und
Rheingold-Pflugscheid (Wein). Die Leistungen zeugten nach dem
Urteil der Sachverständigen von fleißiger Arbeit, die auch den
kleineren Vereinen guten Aufstieg verbürgt. Besonderes Lob
gebührt den Spitzenvereinen des Gaues, die frei von jeder
Eitelkeit mitmachten und den aufstrebenden Vereinen ihre vor—
bildliche Arbeit vorführten. Für diese führenden Vereine ist
für die Zukunft die Bestimmung getroffen, daß sie auch an
den Wertungssingen anderer Gaue keilnehmen dürfen, um auch
einmal mit gleichwertigen auftreten zu fönnen. Glückauf dem
Gau Köllertal!
Gau Neunkirchen.
Der M.⸗G.⸗-WB. „Germania“ hielt am 30. April seine
nonatliche Versammlung ab. Nach Begrüßung der zahlreich
Erschienenen durch den Vorsitzenden Karl Barth erteilte
derselbe dem Schriftführer Sch ock das Wort zur Protokoll—
oerbesung. Es hatte dagegen niemand was einzuwenden.
Als Punkt 1 der Tagesordnung wurde der vom Verein ins
Auge gefaßte „Bunte Abend“ besprochen, welcher am 15
Mai di, Is. stattfinden soll. Unter anderem wurde be—
chlossen, die Operettengesellschaft, die hier schon ösfters
zffentlich aufgetreten ist, für den Abend zu verpflichten.
Es wurde dahin gewirkt, daß der Abend nur für Mitglieder
st, welche bei freiem Eintritt noch eine Dame einführen
önnen. Als Punkt 2 wurde die für Juli d. Is. vorgesehene
Zängerfahrt an den Rhein der schlechten wirtschaftlichen
dage wegen vertagt. Weiter wird beagabsichtigt, im Juli
an einem Sonntagnachmittag ein Schülerkonzert im nahe
zelegenen Kasbruch zu veranstalten. Bei ungünstigem Wet
ker soll dasselbe im Vereinslokal stattfinden. Für den 8
Mai wurde ein kleiner Ausflug nach der Rohrbacher Glas—
hütte, Spieser Mühle und Spiesen beschlossen, Nach Erledi—
zung kleinerer Angelegenheiten und nach Vortrag eines
Volksliedes wurde die Versammlung geschlossen. H. F.
Rektor Rodermund 7. Am Mittwoch abend verschied nach
urzer Krankheit der besonders in Sängerkreisen im ganzen
Sacrgebiet und weit darüber hinaus bekannte katholische
Rektor Rodermund im Alter von nicht ganz 68 Jahren.
Als eifriger Förderer des deutschen Liedes hat er allen
hiesigen Gesangvereinen nahe gestanden und als langjähri—
zer Dirigent des unter seiner Leitung vielfach preisgekrön
en Männergesangvereins sich unvergeßliche Verdienste er—
vorben. Seine Beerdigung fand in aller Stille statt. Er
möge in deutschen Sängerherzen weiterleben und ruhen
in Frieden.
Der M.⸗G.⸗W. Sängerkranz-Wellesweiler veranstaltete
einen Lieder- und Solistenabend, der dem Verein einen
schönen Erfolg brachte. Die allseits geschätzte Pianistin
Frau A. Bumb-Zender, Neunkirchen, war zu diesem Kon—
zert verpflichtet worden und erfreute sowohl als Solistin,
vie als Begleiterin. Im Klavierkonzert von Chopin zeigte
sie Temverament und Kraft, während „Moment musifal!“
Der Gau Köllertal hatte die Vertreter sämtlicher ihm an—
schlossenen Vereine zu einem Gautag in Holz versammelt.
Durch das prächtige Frühlingswetter gelockt, waren die Ver—
treter der einzelnen Gesangvereine sehr zahlreich erschienen
Gauvorsitzender Barbian eröffnete um 3 Uhr die Tagung, worauf
sämtliche anwesende Sänger den deutschen Sängergruß vor—
trugen. In Erledigung der Tagesordnung wurde beschlossen, das
Wertungssingen am 15. Mai zu Güchenbach, im Saale Gabriel—
Grewenig, abzuhalten. Der Verein „Concordia“-Altenkessel hatte
den Antrag gestellt, aus dem Gau austreten zu dürfen, um
sich dem Gau Saarbrücken anschließen zu können. Bei der ein—
setzenden lebhaften Aussprache zeigte es sich, daß die Mehrheit,
die übrigen Vereine, dem Antrag nicht sehr freundlich gegenüber—
stand. Wenn man auch den Wunsch des Vereins „Concordia“,
der sich vor kurzem mit zwei Brudervereinen zu einer Sänger—
vereinigung zusammengeschlossen hat und von seinem Anschluß
an den Gau Saarbrücken sich eine bessere Förderung seiner
kulturellen Bestrebungen verspricht, recht gut verstehen kann,
so ist es aber mindestens ebenso verständlich, daß man sich im
Gau selbst gegen das Ausscheiden eines solchen Vereins zur
Wehr setzt. Der Antrag wurde denn auch abgelehnt und so
der Bundesleitung die Entscheidung überlassen. Als neues Mit—
glied wurde in den Gau der Gesanaverein „Frohsinn“⸗Walvers—
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