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ESaar⸗Stuger⸗Bundemn.
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Amtes unzugänglich, mußte daher zur Wahl eines Nach—
olgers geschritten werden. Gewählt wurde Musiklehrer
Heorg Wilker, Chormeister der „Lyra“ Rohrbach. Der Ge—
vählte sprach seinen Dank aus und versprach, stets im
Interesse des Gaues sowie des gesamten Bundes seine
draft einzusetzen. Gauvorsitzender Schunk gedachte noch in
jerzlichen Worten der 314jährigen Chormeistertätigkeit des
herrn Allgeyer und sprach ihm den Dank des Gaues
Zzt. Ingbert aus. Mit dem Erscheinen des Bundeschormeisters
derrn O. Schrimpf, herzlichst von allen begrüßt, warfen
ich noch einige Fragen auf, die schnell erledigtt werden
onnten. Und mit dem einstimmigen Beschluß. daß sich
»er Gau St. Ingbert am Bundesfest 1929 in Neunkirchen
nit einer oder zwei Gruppen an den stattfindenden Kon—
zerten beteiligen wird, hatte die so schön verlaufene Tagung
hr Ende erreicht.
wirt H. Müller in Schwalbach ein Wertungssingen abzu—
halten; Nach eigener Wahl sollen ein Volkslied und ein
Kunstchor gesungen und nur ein Preisrichter gebeten werden.
Die Wahl wurde dem Dirigenten überlassen. Die nächste
Gauvorstandssitzung findet in Hülzweiler im Lokale des
Saarquartetts, nachmittags 4 Uhr, statt. Die Tagung wurde
mit herzlichen Daänkesworten vom 1. Vorsitzenden ge—
schlossen, worauf der M.«G.⸗V. „Fidelio“ Griesborn noch
ein Lied treffüich zu Gehör brachte. Gr.
Die Sängervereinigung „Einigkeit“ Sthwalbach hielt am
6. Januar ihre Jahresversammlung ab. Nach Begrüßung
der zahlreich Erschienenen durch den Ehrenvorsitzenden
Willke verlas der Schriftführer das Protokoll. Der Kassierer
erstattete den Kassenbericht. Der Kassenbestand ist noch sehr
erfreulich. Nun schritt man zur Vorstandswahl: Johann
Vorsitzender, Peter Stoffel, 2. Vorsitzender, Jakob Graf,
1. und Ziegler 2. Schriftführer. Heinrich Freudt als d.
und Franz Ivot als 2. Kassierer. Außerdem noch acht
Beisitzende. Ferner wurde beschlossen, den Bundestag in
Merzig restlos zu besuchen, da unser Ehrenvorsitzender
mit der 50jährigen Sängernadel dekoriert wird. Jeden
letzten Samstag soll eine Vorstandssitzung und alle drei
Monate eine Generalversammlung stattfinden. Der neue
Vorsitzende schloß mit Dankesworten die Versammlung. G.
Die Sängerverein'gung „Einigkeit“ Schwalbach battte am
6. Januar ihre Mitglieder und Freunde zu einem Familien—
abend eingeladen. Der 1. Vorsitzende Peter Willke er—
öffnete die Feier mit herzlichen Begrüßungsworten und
übergab dann das Wort zur Festrede dem Bundesvorstands—
mitglied Fr. Grebe, der in begeisterten Worten die Be—
deutung des deutschen Männergesangs erläuterte und der
Erwartung Ausdruck gab, daß die Sängervereinigung
„Einigkeit“ Schwalbach wie bisher sich die Pflege der deut—
schen Säüngerideale angelegen sein lasse. Es folgten Männer—
chöre, Solovorträge und theatralische Aufführungen, die
vom Publikum mit dankbarem Beifall aufgenommen wurden.
In einer kurzen Ansprache überschaute der 2. Vorsitzende
J. Forster die Arbeiten des Vereins im vergangenen Jahre
und gedachte der verstorbenen Vereinsmitglieder. Warme
Worte widmete er dann dem 1. Vorsitzenden Willke und
machte ihm die Mitteilung, daß der Verein ihn anläßlich
seines 50jährigen Sängerjubiläums zum Ehrenvorsitzenden
ernannt habe. Gleichzeitig überreichte er dem Jubilar ein
entsprechendes Ehrendiplom. Weitere Ehrendiplome über—
reichte er zwei Jubilaren, die noch zu den Gründern des
Vereins zählen und heute noch aktiv dem Vereine an—
gehören.
Der nach Rohrbach einberufene Gautag St. Inabert
var his auf die Vereine „Harmonie“ Rohrbach, Sänger—
lub Lautzkirchen und M.G.V. Alschbach von allen Gau—
ereinen beschickt. Die Tagung wurde eröffnet durch einen
zurchschlagenden Begrüßungschor des M.⸗G.⸗“V. .Lyra“
Kohrbach unter der Stabführung des Musiklehrers Wilker.
Bauvorsitzender Schunk, Webenheim, leitete nach einigen
serzlichen Begrüßungsworten die Tagesordnung ein, die
unächst die Ehrung einiger verdienter Sänger für 25- bzw.
z0jährige aktive Saängertätigkeit brachte. Als Vertreter des
Zzundesvorstandes war der Geschäftsführer Rauchholz an—
vesend, der zu den einzelnen Tagesordnungspunkten die
Ztellungnahme des Bundes darlegte. Hervorzuheben ist
die einmütige Teilnahme des Gaues an dem Bundesfest
929 in Neunkirchen, sowie an dem am 11. Juni 1928
n Webenheim stattfindenden Gaufest und 70jährigen Jubel—
est des M.G.V. „Coneordia“ Webenheim. Der Gauchor—
neister Wilker berichtete über die Veranstaltung eines
Schubertkonzertes am 28. Oktober 1928 in St. Ingbert,
zu dem ebenfalls alle Gauvereine ihre Beteiligung zu—
———
Rohrbach, ergab eine erfreuliche Aufwärtsentwickelung des
ßaues. Ebenso konnte der Gausckatzmeister Gehring über
ein befriedigendes Kassenergebnis berichten. Alles in allem
»rgab die Tagung ein Spiegelbild intensivster Tätigkeit
nnerhalb des Gaäues auf allen Gebieten des Männer—
HhHores
Mitteilung des Gauchormeisters St. Ingbert. Es ist un—
zedingt notwendig, daß sich die Dirigenten klar darüber
ind, daß bis heüte schön ein Teil der Lieder zum Gau—
est einstudiert sein muß. Wo das nicht der Fall ist, muß
ofort durch intensive Arbeit das Versäumte nachgeholt
verden. Auch der Rest der Chöre muß sofort in Angriff
genommen werden, da höchstwährscheinlich die Zusammen—
zroben spätestens am Ende nächsten Monats beginnen
»ürften. Die erforderlichen Schubertchöre werden geschlossen
»durch den Gau beim Bund bestellt. Dadurch ist eine wesent—
liche Preisermäßigung auf diese Chöre gewährleistet. Falls
»in Verein schon im Besitz des von ihm zu singenden
chores ist, hat er dies bis spätestens 25. März dem Gau—
chriftleiter Herm. Ziegler, Rohrbach, anzuzeigen, andern—
alls der Verein die Verpflichtung zur Annahme des
chores übernimmt. Ein letzter Appell sei an die noch ab—
eits stehenden Vereine gerichtet, sich dem Sammelvertrag
»zgl. der Autorensteuer im eigenen Interesse anzuschließen.
der Unterzeichnete kennt durch eigene Erfahrung die
Inmöglichkeit der Vereine, sich dieser Abgabe zu entziehen.
dein Vorstand wird wohl die Verantwortung auf sich
iehmen wollen, sich selbst und seinen Verein in einen
Brozeß zu verwickeln. Der Krug geht solange zum Brunnen,
his er bricht. Die Chormeister sind gebeten, die Mitte dieses
Monats stattfindende Dirigententagung (das genaue Datum
rThalten sie rechtzeitig zuügestellt) unbedingt zu besuchen,
zum mindesten einen geeigneten Vertreter zu entsenden,
da wichtige Beschlüsse zu fassen sind. W.
M.⸗G.⸗V. „Josepyhatal“ St. JIngbert veranstaltete unter
Chormeister f8. Bloch, Saarbrücken, ein Konzert mit wert—
—X —
Am 14. Januar fanden sich die Delegierten des Eaues
St. Ingbert zur ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen.
Erfreulicherweise hatten sich einige Delegierten mehr als
bisher eingefunden, so daß der Gauchormeister Allgeyer
ziemlich pünktlich die Tagung eröffnen konnte. Der erste
Punkt der Tagesordnung: Schubertkonzert des ge—
samten Gaues hatte schon in der letzten Tagung allseitige
Zustimmung gefunden. Die Aussprache galt nur noch der
Ausarbeitung des Planes. Es würde beschlossen: Das Kon—
zert (nit Beteiligung sämtlicher Vereine des Gaues) findet
am 28. Oktober im Karlsberg zu St. Ingbert, nachmittags
123 Uhr, statt. Der Beginn des Konzertes müßte mit Rück—
sicht auf die schlechte Zugverbindung verschiedener Vereine
auf diese etwas frühe Stunde angesetzt werden. Gesungen
wird in 4 Gruppen, in gleicher Einteilung wie beim
diesiährigen Gaufest und zwar: Gruppe 1 (unter Chor—
meister Ripplinger): „Das Sörfchen“ mit Klavierbegleitung:
Gruppe 2 (Chormeister Schönsiegler): „Widerspruch“, eben—
falls mit Klavierbegleitung; Gruppe 3 (Chormeister All—
geyer': „Die Nacht zum Rundtanz; Gruppe 4 (Chor⸗
meister Kiefer); „Eingang und Sanktus“ aus der deutschen
Messe. Nachdem Herr Allgeyer das Amt als Gauchor—
meister nunmehr 314 Jahre innehatte, veranlaßten ihn
wichtige persönliche Gründe von diesem Posten zurück—
zutreten. Der allgemeinen Bitte zur Weiterführung dieses
BE—7— ist der inbegriff eines zeitsemaen und
— — zweckents prechenden Maschmittels