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Saar⸗Sänger⸗eBund u
Nr.
und mit einer warmen Lebensschilderung des Herausgebers,
wird sich diese ausgezeichnete und besonders B
Schiller-Ausgabe auch in Zukunft einen Ehrenplatz in der
Bücherei des deutschen Volkes und nicht zuletzt der deutschen
Jugend sichern. Tas Werk sei wärmstens empfohlen!
echnisch vortreffliche Wiedergaben von Werken plastischer
stunstausüübung aus tausend Jahren und ist zugleich ein
vertvoller Beitrag zur deutschen Volkskunde. Es handelt
ich hierbei um Gegenstände des täglichen Gebrauchs: Tür—
slopfer, Mantelverschluß, Gießgefäße, Leuchter, Balkenträ—
gzer, Trinkkrüge, Handtuchhalter, Spielzeug, Löffel, Schlüs—
elhalter, Wasserausguß, Siegelstempel und ähnliche Dinge
des Kunstgewerbes, vielfach humorvoll geschmückt mit men—
chen⸗- oder tierähnlichen Formen. In diesem Zusammenhang
veisen wir nachdrücklich noch auf folgende „Blauen Bücher“
zin: Deutsche Dome des Mittelalters, Deutsche Burgen und
keste Schlösser, Großse Bürgerbauten deutscher Vergangen—
zeit, Tore, Türme, Brunnen, Innenräume deutscher Ver—
gangenheit, Deutsche Plastik des Mittelalters u. v. a.
Hausbuch niederdeutscher Lyrik, herausgegeben von
Albrecht Janssen und Johannes Schräßel, mit einer Ein—
eitung von Universitätsprofessor Dr. Conrad Borchling,
Verlag von Georg D. W. Callwey, Preis in Ganzleinen
3 Mk. — Dem niederdeutschen Balladenbuch lassen Heraus—
zeber und Verlag in vortrefflicher buchtechnischer Aus—
stattung nunmehr ein Hausbuch niederdeutscher Lyrik folgen,
das in seinem klaren Spiegel Einschau gestattet in die ge—
samte literarisch-bedeutsame Lyrik alter und neuer Zeit
oon Niederland bis Ostpreußen. Die volkstümlich geschrie—
zene, fachwissenschaftlich tiefgründig fundierte Einführung
zibt die notwendige Uebersicht über dieses wertvolle Kul—
kurgut und weist der niederdeutschen Dialektdichtung unter
tärkster Berücksichtigung des Volksliedes ihren bedeütsamen
Platz in der deutschen Nationalliteratur an. Die nach Sach—
zruppen feinsinnig zusammengestellte Gedichtsammlung ent—
hieten von Klaus Groth an Proben aus den Werken aller
in Frage kommenden Dichter mit Ausnahme Robert Gar—
»es. So finden wir u. a. Beiträge von Hans Friedrich
Blunck, Hermann Boßdorf, John Brinkmann, Wilhelm
Busch, Hermann Claudius, Sophie Dethleffs, Hans Ehrke,
Bustav Falke, Johann Hinrich Fehrs, Gorck Fock, Friedrich
Wilhelm Grimme, Ludwig Hinrichsen, Detlev von Lilien—
ron, Hans Much, Karl Söhle, Karl Wagenfeld, Hermann
Wette und Augustin Wibbelt. Wir wünschen dem ausgezeich—
neten Werk, daß es wirklich ein deutsches Hausbuch werde
Komponisten in unsern Kreisen werden sich die Frage vor—
legen, ob nicht manches zur Vertonung geeignet sein dürfte.
Wir entbieten als Probe „Uns Diern, de set de Sünn so
giern“ von Hans Muck:
Regen, Regen druusch,
Dat is nicks för uns Muusch,
Dat is nicks för uns lütte Diern,
Uns Diern, de set de Sünn so giern.
Uns Vadding kennt een Land so blaag,
Da regent't nie nich allsiendaag.
Dat Länd, dat liggt na Osten tau,
diggt neger an de Sünn.
Ik geew woll dusend Daler ut,
Wenn ik dar wahnen künn.
„Meine Lehrjahre bei Anton Bruckner“ betitelt sich ein
soeben im Erscheinen begriffenes Werk, in dem Friedrich
Klose seine Erinnerungen an seine bei Anton Bruckner in
Wien verlebte Studienzeit niederzelegt hat. Die lebendige
Schilderung läßt vor dem geistigen Auge des Lesers die
Zeit Anton Bruckners aufsteigen mit all ihren Kämpfen
KFeiden und Freuden, ihren niederdrückenden Hemmungen
und Mißerfolgen, aber auch ihren erhebenden Erfolgen
und Triumphen im musikalischen Wien der damaligen Zeit
Die lebenswarme Welt der Erinnerung findet eine tief—
gründige Ergänzung durch die Schilderung der Erfahrungen,
die Friedrich Klose in jenen erlebnisreichen Tagen sammelte.
Es sind bedeutsame Gedanken zum musikalischen Geschehen
jener Zeit, die der Komponist der „Ilsebill“, der sym—
phonischen Dichtung „Das Leben ein Traum“ und so mancher
anderer Meisterwerke in diesem Buche niedergelegt hat.
So zeigen uns diese „Erinnerungen und Betrachtungen“ wie
Friedrich Klose, der bedeutendste Schüler Anton Bruckners
und nun selbst seit langem unumstrittener Meister der
Komposition, die Lehre Bruckners und seine Zeit schaute.
Das Buch erscheint als Band 61 der „Deutschen Musik—
bücherei“ im Verlag von Gustav Bosse in Regensburg.
Zeitschrift für Musik, Februar 1927. Monatsschrift für
eine geistige Erneuerung der deutschen Musik. Gegründet
1834 von Robert Schumann. Hauptschriftleiter: Dr. Alfred
Heuß. Verlag,: Steingräber, Leipzig. 68 Seiten und 4
Seiten Musikbeilage. Quartalspreis 4-- Mk., Einzelheft
1.5)0 Mk. — Inhalt des Februarheftes: Bach's „Kunst der
Fuge“ und die Gegenwart (mit Notenbeilage) Dr. Alfred
Heuß. Ueber die geschichtliche Bedeutung der Musikkritik
Fritz Stege. Tongedächtnis. Praktische Winke zur Unter—
stützung des musikalischen Gehörs, K. Schurzmann. Schubert's
Ges-dur-Inmpromtu WeuHOl III u. die Charakteristik der Ton—
arten, Max Unger. Warum unsere Jugend Valencia singt,
Rolf Obermeyer. Bildbeilage: Paul Büttner und Theodor
Blumer, Dresden. Musikbeilage: Joh. Seb. Bach. Die
erste Fuge aus „Die Kunst der Fuge“ — Die Zeitschrift
für Musik, die im März eine Beethövven-Nummer heraus—
bringen wird,. sei wiederholt aufs nachdrücklichste empfohlen!
Figürliches Kunstgerät aus deutscher Vergangenheit,
Blaues Buch des Verlags Karl Robert Langewiesche, Kö—
nigstein im Taunus und Leipzig. Preis 2.20 Mk. — Jede
Neuerscheinung des Langewiesche Verlages bringt uns er—
neut zum Bewußtsein, welche ungeheure Kulturarbeit von
ihm im Laufe der Zeit durch die Herausgabe der „Blauen
Bücher“ geleistet worden ist. Jeder Band ist hochwertig
und erördert eine bedeutsame Frage der inneren oder
äußeren Kultur. Der vorliegende Band bringt rund 125
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