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gende Beifall zeigte dem Musikgesangverein, daß seinem
3 Streben die verdiente Anerkennung nicht ver—
sagt ist.
Gau Soarbrücken.
Männer-Ouartett⸗Werein Saarbrüchen 1. Einen schönen
Verlauf nahm die 8. Gründungsfeier, die am 5. November
in den Festsälen der 48er Turnhalle abgehalten wurde.
Die Vortragsfolge der Männerchöre unter Seiferts be—
währter Leitung war folgende: „Rudolph v. Werdenberg“
von Hegar, „Kaiser Friedrich III.“ von M. Neumann,
„Innsbruck“ von Jüngst, „Von den zwei Hasen“ von Othe—
graven“, „Gänsedieb“ von Schaaf, „Abreise“ von Schauß.
Als Glanzleistung des Abends ist die Gesangsszene aus
„Fliegender Holländer“ besonders hervorzuheben. S. B.
Furrer als „Steuermann“ überraschte mit seinem wohl—
klingenden Tenor. Der heimische Konzertsänger (Baßbariton)
Bock sang die Arie des „Holländer“ ausgezeichnet. Der junge
Künstler brachte außerdem die Balladen „In der hohen
Hall“ von Schumann und „In diesen heil'gen Häallen“
von Mozart formvollendet zu Gehör. S. B. Furrer trug
Walters Preislied aus „Meistersinger“ recht eindrucksvoll
vor. Solisten und Chor sowie der Kapelle Heim, die den
instrumentalen Teil des Abends bestritt, wurde vom auf—
merksamen Publikum mit reichem Beifall gedankt. Ein Ball
schloß die Feier. Scht.
Eine Arbeitsgemeinschaft schlossen M.⸗“G.⸗«V. Euphonia,
Männerquartett Saarbrücken 1 und der Eisenbahner Sänger
chor. Dirigent ist Herr Seifert.
Saar⸗Sänger⸗Bund
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pünschen dem künstlerisch nach dem Höchsten strebenden
Lerein weitere Erfolge.
M.sG.«V. St. Johanner Sängerbund blickt auf ein glänzend
»erlaufenes Männerchor-Konzert zurück, das im Saalbau vor
yollbesetztem Hause unter Georg Hitzelbergers glänzender Stab—
ührung in Szene ging. Unter dem Motto: Humor im deutschen
Liede erschienen auf dem Programm köstliche Sachen, vielfach
»er besten Volksliedliteratur angehörend. Opernsänger Alfred
Vaas vom Stadttheater in Basel und Frau Wagas-vVarthel,
basel, errangen als Solisten gleichfalls dankbaren Beifall. Der
Frauen- und Jugendchor des Vereins ließ der Veranstaltung
m UsT. die Aufführung des Weihnachts-Oratoriums „Zuͤ
Bethlehem geboren“ folgen und zeigte auͤch hier, daß Chor—
neister Georg Hitzelberger der Mann ist, aus einem Verein
döchstleistungen herauszuholen. Alle Darbietungen waren aufs
orgfältigste und feinsinnigste durchgearbeitet.
Zu dem vortrefflichen Bericht über den Rinken-Abend des
M.G.⸗«V. „Liederkranz“ e. V. Saarbrücken in der vorigen
summer unserer Bundeszeitschrift berichtigen wir gerne, daß er
ticht der „Saarbrücker Zeitung“, sondern der „Saarbrücker
andeszeitung“ entnommen war Uebrigens benutzen wir diese
velegenheit, alle größeren Vereine zu bitten, der Schriftleitung
»er Bundeszeitung jedesmal unmittelbar Pressekarten einreichen
zu wollen, damit wir in der Lage sind, Eigenberichte zu bringen.
Der M.⸗G.⸗WBV. „Teutonia“ von 1864 feierte am 9.
dezember sein 63jähriges Stiftungsfest. In Anbetracht der
chwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Mitglieder wurde
die Veranstaltung in kleinerem Maße als früher abge—
jalten. Die Vorktragsfolge bestand aus Musik- und Ge—
angsvorträgen sowie in Ehrung von Vereinsmitgliedern.
Rach der Begrüßungsansprache des 1. Vorsitzenden, Lom—
zard, trug der Männerchor unter der Leitung unseres Chor—
neisters Kreuzer im Laufe des Abends 6 Lieder vor,
die allgemeinen Beifall fanden. Der Sangesbruder Karl
WPunn sen. wurde für seine 25jährige treue Mitglied—
chaft durch Ueberreichung eines Diploms gefeiert. Mit
der Bundesnadel für 25jährige Sängertätigkeit wurden
die Sangesbrüder Johann Schäfer und Johann Stalter
rusgezeichnet. Der Vorsitzende richtete an die Ausgezeich—
reten herzliche Dankesworte und bat dieselben, auch ferner⸗
hin der guten Sache und dem Vereine treu zu bleiben. Die
üngeren Mitglieder ermahnte er, sich an den Jubilaren
in leuchtendes Beispiel zu nehmen. Nach Erledigung des
donzertprogramms wurde das in allen Teilen harmonisch
erlaufene Stiftungsfest mit einem Tänzchen abgeschlossen.
Der M.⸗—G.⸗WV. „Rheingold“ Saarbrücken 8 und die Ge⸗
ellschaft der Musiksreunde Saarbrücken veranstalten am
28. Januar 1928, abends 8.11 Uhr, in sämtlichen Sälen
des Johannishofes ein großes Maskenfest.
Der St. Johanner Sängerbund blieb seiner musik—
pädagogischen Tätigkeit treu, als er mit einer Reihe aus—
gewählter Stimmen die prachtvoll verlaufenen Weihnachts—
konzerte der Cecilienschule in der Alten Kirche zu Saar—
brücken und in der evangelischen Kirche zu Blieskastel
zwecks Aufführung von Chören der „Schöpfung“ Haydns
unterstützte. Besonders nachhaltigen Beifall erntete der
Verein auch hernach bei der im Hotel Hauck zu Blies—
kastel an das Konzert sich anschließenden Festversammlung,
die er durch treffliche Lieder erfreute.
Der unter Leitung des akad. Musiklehrers Schrimpf
stehende Männerchor e. V. Saarbrüchen beging sein 22.
Stiftungsfest durch ein wohlgelungenes Konzert im Sänger—
heim Ludwigspark, bei dem Instrumentalvorträge mit Chor—
liedern abwechselten. Unter den fein abgestimmt vorgetragenen
Chören nennen wir Kirchl's „Es muß was Wunderbares
sein“, Biefelds „Ein Vöglein singt im Walde“, Kattiofskys
„Hab Sonne im Herzen“, Hogrebes „Hinzula“, Grells „Ur—
finsternis“ und kreffliche Trinklieder im Volksston. Wir
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