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kaar⸗Sanger⸗Bund s
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eine Bestrebungen nichts anderes als ein Teil der großen
aterländischen Bewegung, die seit der Neugründung des
deutschen Reiches gerade die besten Kreise unseres Volkes
zrfatzt hat, und die nicht zum wenigsten vorbereiten half
der deutsche Sang, die deutschen Sängerfeste, die seit vielen
Jahrzehnten die Deutschen zusammenführten zur Pflege
es deutschen Sanges und — des deutschen Wortes.
Darum auf, ihr deutschen Sänger, laßt, wenn euch unser
Wort ans Herz gerührt hat, das nicht bloß flüchtige, schnell
herrauschende Stimmung sein, sondern laßt Bleibendes
araus hervorgehen, indem ihr euch in Scharen den Vor—
ämpfern für die Muttersprache zugesellt. Und wenn ihr
o Mitglieder geworden seid eines der zahlreichen Zweige
des Deutschen Sprachvereins, wie sie sich in allen unsern
Hauen finden, „soweit die deutsche Zunge klingt und
Sott im Himmel Lieder singt“, dann helft durch euren
Zang dessen Festen die rechte Weihe geben, daß alle Hörer
vie ein Sturmwind erfasse der Zusammenklang von
deutschem Sang und deutschem Wort!
Der Deutsche Sprachverein.
dent —X ins 5 biet
Gute odeutsche Bücher ins Saargebiet.
habe er ja die Schule besucht. Die Schule kann nicht
alles tun; sie kann uns nur Weg und Richtung weisen.
Eine abgeschlossene Bildung, die der Tor zu besitzen wähnt,
ist keine Bildung, ist Erstarrung, Versteinerung; Bildung
bedeutet Bilden, bedeutet Leben und Wachsen ohne Auf—
hören. Und eins der wichtigsten Stücke unserer Bildung
ist die Muttersprache. Dieses edle Werkzeug des Geistes
uns immer besser kennen und gebrauchen zu lehren, das
fortzusetzen, was die Schule nur beginnen konnte, das
ist das Streben des Deutschen Sprachvereins. Er darf
es nach mehr als vierzigjähriger Arbeit ohne Ueberhebung
sagen, was so viele treffliche Männer und Frauen dank—
bar anerkannt haben: Hunderttausenden von Deutschen
ist er zum Erzieher geworden und hat sie erst fähig ge—
macht, das zu erwerben, was sie an der Muttersprache
besitzen. Und wenn der deutsche Sänger, gleichsam ohne
sein Wollen und Zutun, durch die Beschäftigung mit dem
deutschen Liede auch das deutsche Wort lieben gelernt hat,
dann kann er gar nicht anders, er muß sich von der großen
Strömung mit fortreißen lassen, die im Deutschen Spräch—
verein alle Freunde der Muttersprache vereint, sind doch
Oie Beschaffung guter deutscher Bücher ist durch die wirt—
schaftliche Lage, die Zoll- und Transportverhältnisse in
den letzten Jahren im Saargebiet so schwierig geworden,
daß es dem einzelnen kaum noch möglich ist, sich gelegent—
lich ein Buch selbst zu kaufen, Besonders die Arbeiter—
bevölkerung des Saargebietes ist von dieser Notlage be—
troffen. Mehr und mehr ist daher das Bedürfnis nach
Volksbüchereien gewachsen, die die kostenlose Vermittelung
guten deutschen Lesestoffes übernehmen, und auf diese Weise
es jedem ermöglichen, teilzuhaben an dem geistigen Leben
Deutschlands, wie es sich in unserem Schrifttum spiegelt.
Das hauptsächliche Bestreben solcher Büchereien muß es sein,
einerseits die Qualität des Lesestoffs zu gewährleisten und
andererseits möglichst vielen Gebieten geistigen Lebens, den
verschiedensten Weltanschauungen, politischen und religiösen
Einstellungen gerecht zu werden. Nur so kann die Bücherei,
die enge Verbindung mit dem Bedürfnis der Bevölkerung
gewinnen, die sie befähigt, als modernes Bildungsmittel gute
Arbeit zu leisten.
Für das Saargebiet hat sich zur Verwirklichung solchen
Büchereigedankens ein Verband der Volksbüchereien des
Saargebietes zusammengeschlossen, der es sich zur Aufgabe
gesetzt hat, das Volksbüchereiwesen im Saargebiet alscent—
halben zu fördern. Sein Vorsitzender ist Herr Stadtschul—
rat Bongard, mit ihm zusammen arbeiten in seinem Aus—
schuß Vertreter der verschiedensten weltanschaulichen und
politischen Gruppen. Die Geschäftsführung wurde Herrn
Dr. Adolf Waas übertragen. Ver Verband unterstützt die
Einrichtung von Volksbüchereien in größeren Orten des
Saargebietes (Dillingen, Sulzbach, Völklingen, Merzig) und
sucht bestehende Büchereien zu fördern (Neunkirchen, Saar—
louis, Ottweiler, Wiebelskirchen). Daneben hat er jetzt für
eine Reihe von Orten, die von sich gus an die Einrichtung
ꝛiner Gemeindebücherei nicht herangehen können, eine fahr—
»are Bücherei geschaffen, die am Anfang Dezember ihre
Fätigkeit begonnen hat. Aus einem Bücherbestand von 4000
zänden bringt das Bücherauto eine güt zusammengestellte
ßgücherei von ea. 1500 Bänden in die 15 Dörfer hinaus,
»ie aufgesucht werden sollen. Alle 14 Tage ist der Wagen
»egelmäßig dort zu festgesetzter Stunde, um naufs neue
Bücher auszuleihen und ausgeliehene zurückzunehmen. Lehrer
der einzelnen Orte sind Vertraäuensleute der Arbeit und
zelfen bei der Ausleihe, die meist im Schulsaal oder einem
Raum des Rathauses vorgenommen wird. Im Januar leiht
die Bücherer an folgenden Nachmittagen dusß:
Großrosseln: 2.,, 16., 30. Januar, Ludweiler: 3., 17.
31. Januar, Emmersweiler: 4. 18. Januar, Naß—-—
weiler: 4. 18. Januar, Lauterbach: 5. 19. Januar,
Auersmacher: 7.5 21. Januar, Ittersdorf: 9., 23.
Januar, Felsberg: 9., 8 Januar, St. Nikolaus: 10.,
24. Januar, Karlsbrunn: 10. 24. Januar, Ueber—
herrn: 11. 25. Januar, Bisten: 125, 26. Januar,
Friedrichssthal: 13. 27. Januar, Hanweiler-Rilchingen:
14., 28. Januar. Die Ausleihe in Kerprichhemmersdorf
ist noch nicht festgesetzt.
Kataloge der Bücherei sind für 1 Franken käuflich zu
zaben. Die Ausleihe ist kostenlos, nur bei der ersten An—
neldung ist 1 Franken für das Leseheft zu zaählen.
Es läßt sich diese Arbeit aber nur durch ühren, wenn
vir in allen Kreisen und in allen Gruppen uͤnseres Volkes
»olles Verständnis für unsere Arbeit und die hinter der
ür uns alle stehenden Aufgabe finden. Dafür zu werben,
var die Absicht dieses Berichtes. Dr. Adolf Waas.
ANcich ratß.
Tieferschüttert stehen zwei Vereine unseres
Gaues an der Bahte ihres allverehrten und
wohlverdienten Chorleiters
welcher im besten Mannesalter von 52 Jahren
in voller Tatkraft und Selbstaufopferung durch
den unerbittlichen Schnitter Tod so jäh aus ihren
Reihen gerifsen, wurde.
Jeder, der ihn kannte, war von der Trauer⸗
nachricht bestürzt, insbesondere die Gauleitung
des Sängergaues St. Ingbhert fühlt es schmerzlich
nach, was sie an ihm in seiner 16 jährigen Zuüge—
hörigkeit gehabt und durch sein Hinscheiden verlor.
Wir werden ihm jederzeit ein treues An—
enten wahren Sängergau St. Ingbert.
440 Der Gauvorsitzende: P. Schunk.
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Das althehannite — —
iur gemesene beiten u heimaren