Full text : 5.1927-1928 (0005)

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Saar⸗eSäuger⸗Bund 1M.

hee Nr.

schwommen werden; er verliert dann einen guten Teil seiner
Wirkungsmöglichkeit. Solche Fälle liegen in unserem Chor
besonders bei dem häufigen Wechsel von punktiertem
Achtel mit nachfolgendem Sechzehntel undzwei
gleichen Achteln vor. Ich verweise auf:
Takt 264. Zähler) „von der“
8R.)Fber den“
. ,esenden“
„es durch“
„und durch“
u. ,echen wir „⸗ter zu“
.. . )3. Strophe „Milli-“
2.. 4.. ) J1. Strophe „senden“ „⸗se sie“
3. u. 4., ) „deutschen Vater-“
2. ,„Lied vom“
J. ) „Vater-“
„164. „ im 1. Baß) „schen vom“
Genau im Wert wollen auch behandelt sein:
Takt 6 („Schwingen“) punktiertes Viertel und Achtel
* 66tief“) Viertelnote ()
10 «Ffragen“ punktiertes Viertel und Achtel
12 Gsagen“ punktiertes Viertel und Achtel
Das Temp» sei flüssig (nicht gehetzt; auch nicht pathe—
tisch. Und nun noch einige Bemerkungen bezüglich der
Dynamik. Der Auftakt (J1 Achtel) ist leicht; also genauer,
nicht forte, sondern gegen den 2. Ton etwa nur mif; der
Stärkegrad so, daß ein Crese. bis zum 2. Takt ausgeführt
werden kann. Takt 4 halbe Note auf „Rhein“ erst mit dem
dritten Taktschlag abbrechen, bis dahin stark durchhalten.
Takt 6 kein decrese., sondern durchhalten, so daß von Takt
6 zu 7 (trotz der Atempause!) eher der Eindruck eines erese.
vporliegt. Takt 8 („Bein“) mit dem 2. Taktschlag abbrechen.
Im piano (Takt 7210 sehr scharf sprechen. Tiefe Lage der
Tenöre beachten. Nicht zu früh anfangen zu steigern. Gleich—
mäßig verstärken von Takt 8 bis zum Schluß, vom p zumfk.
Takt 13 müßte über „Lied“ ein erese.Zeichen stehen; des—
gleichen in Takt 17 über „deut-“. Die letzten 3 Akkorde
sehr breit und wuchtig. Die 2. Bässe mögen daran er—
innert sein, daß sie gern in bequemen Lagen (mittlere
und hohe Töne) ihre größte Kraft entfalten, so daß dann
die tiefen Noten an Klangfülle merklich verlieren. Also:
Kraft für die Tiefe aufsparen. Die fz-Zeichen können durch—
weg unbeachtet bleiben, da sie sich von selbst aus der natür—

ichen Textdeklamation ergeben. Daß wir uns einer deut—
ichen, schonen (d. h. reine Vokale und scharfe Konsonanten!)
Aussprache befleißigen wollen, ist wohl selbstverständlich.
Vorteilhaft wird es sein, mit der Partitur des Liedes in
der Hand, Vorstehendes zu durchdenken, evtl. die ent—
sprechenden Zeichen in die Noten einzutragen; nicht nur in
die Partitur, sonden auch in die Stimmen. Sollten dann
noch irgendwelche Unklarheiten herrschen, so wende man sich
an unsere Geschäftsstelle, dder noch besser: man bediene
sich des Briefkastens unserer Monatsschrift.
Schrimpf, Bundeschormeister des S. S. B.
Gau Beckingen.

Am 28. August fand in Honzrath ein Gautag des Eaues
Beckingen statt. Als Einleitung brachte der MG.V. „Lieder—
ranz“ Honzrath trefflich ein Lied zum Vortrag. Sodann be—
zrüßte der 1. Vorsitzende in einer kurzen Ansprache sämtliche
rschienenen Delegierten und Gäste. Die Anwesenheitsliste ergab,
»aß nur „Sängervoreinigung“ Rehlingen fehlte. 1. Unsere beiden
vankunzerte. Die Programme sind bereits fertiggestellt. Das
donzert in Beckingen muß wegen der Hindenburgfeier und dem
deimattage in Saarsouis um 8 Tage verschoben werden. Anfanug
»er beiden Konzerte ist 4 Uhr nachmittags. Eintrittspreis
zeträgt für beide Konzerte 3 Ir., aktive Sänger 1 Fr. Mit—
virkende sind frei. 2. Bundestag in Merzig. Dieser Punkt
nußte wieder bis zum nächsten Gautag verschoben werden, weil
uinser 1. Vorsitzender mit dem 1. Vorsitzenden Griebler des
Baues Merzig noch wegen verschiedener Fragen Rücksprache
tehmen muß. 3. Afma und Gema. Ueber diesen Punkt gab
»er 1. Vorsitzende eine kurze Aufklärung. In Zukunft müssen
»on jedem Konzert, das veranstaltet wird, drei Programme
zem Saar-Sänger-Bund zugesandt werden. 4. Unser Bundesfest.
dehrer Lampert gab als Mitglied des Musikausschusses über
»iesen Punkt eine kurze Aufklärung. 5. Sängermütze des D.S.B.
Zzu diesem Punkt erstattete der 1. Vorsitzende einen kurzen
Zericht, in welcher Form dieselbe gedacht ist. 6. Verschiedenes.
ss wurde beschlossen, beim Bunde den Antrag zu stellen, daß
»en beiden Dirigenten Scherer und Breuer für ihre 28jährige
Tätigkeit als Dirigenten ein Ehren-Diplom überreicht wird. Die
leberreichung soll, wenn irgend möglich, beim Konzert in
Beckingen stattfinden. Ferner soll dann in Zukunft jeder Diri—
gent, der auf eine langjährige Tätigkeit zurückblicken kann,

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SANGER. TRINXMOLKURI
            
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