Nr. 11.
Saar⸗Sänger⸗Bund
Seiten
von Vereinsmitgliedern. Der Bundesschriftführer
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wies auf den Unterschied zwischen Entstehungs- und Ver—
kaufskosten hin. Um den Verkaufspreis halten zu können,
müssen unbedingt mindestens alle aktiven Sänger die
Zeitung halten. Die Anzeigenwerbung muß intensiv be—
trieben werden. Der Bund hat mit dem Verlage Gebr. Hofer
einen Vertrag abgeschlossen, der vorgelesen Und genehmigt
wird. Der Geschäftsführer machte in bezug auf Zestungsbelieferung
an die Vereine Mitteilung. Auch er
empfahl dringend einen gesteigerten Bezug der Zeitung.
Er bat um pünktliche Bezahlung der Beträge für die
Zeitung. Alle Abrechnungen bis zum 1. Januar 1927
(rückständig) sind noch an den Schriftführer, Rektor Walter
Stein, Lortzingstraße 16, zu richten. Ab 1. Januar 1927
nimmt das Geschäftszimmer die Zahlungen entgegen. Der
Geschäftsführer bat, ohne Zustellung einer Rechnung so—
jsort die Zeitung zu bezahlen. Wenn irgend möglich, soll
aller Geldverkehr auch für die Zeitungen durch den Gau—
schatzmeister gehen. In jeder Probe und Gausitzung muß
unbedingt Aufklärungsarbeit geleistet werden im Interesse
unserer Zeitung. Die Einladungen zum Bundes
tag werden umgehend den Vereinen zugestellt. Die Tages
ordnung mit den Anträgen wurde besprochen und be—
schlossen, jedem Vereins- und Gauvorsitzenden die Tages
ordnung mit Anträgen zuzusenden. Gau Neunkirchen be
antragt: Die Vertretung des S. S. B. in Wien möge von
der Bundesleitung aus geregelt werden. Bundesschatzmeister
Düren beantragte eine Erhöhung der Bundesbei
träge um vierteljährlich 0. 19 Fr. und erklärt die Not
wendigkeit dieser Erhöhung. Er stellt fest, daß die Zahlung
der Bundesbeiträge sich bedeutend gebessert hat, nur ganz
wenige Gaue seien im Rückstand geblieben. Auch hier isft
unbedingt notwendig, daß immer Aufklärungsarbeit ge—
leistet wird über die Vorteile, die der Bund bietet. Es
wird beantragt, alle wichtigen Punkte der Tagesordnung
in Gau und Vereinen eingehend zu klären, damit auf dem
Bundestag keine langen Debatten heraufbeschworen werden
Die Vereine werden gebeten, nur Vertreter zu schicken
die informiert sind. Die Festlegung des Ortes des Bundesfestees
wird erst in der nächsten Sitzung erfolgen. Die
Anträge von Gau Homburg und Neunkirchen sollen be
Prochen werden. Die endguͤltige Entscheidung trifft der
Bundestag. Der Obmann des Musikausschusses spielt ein
Saarlied von Hugo Kaun vor, das große Begeiste—
rung auslöste. Der Bundesschatzmeister berichtete über
Afma und Gema. Aufklärungsarbeit muß auch hier beson—
ders von den Dirigenten geleistet werden. Auf dem Bundes—
tage soll über die Einführung des Bundesmitglieds—
buches entschieden werden. Bei einer Auflage von 10000
Stück stellt sich der Preis auf 0.50 Fr. Die Film- und
Lichtbildgesellschaft verlangt 1000 Fr. Jahresbeitrag vom
S. S. B. Der Bund schlägt 500 Fr. vor. Der Bundesschriftführer
besprach die Wichtigkeit der Volksbildungs—
abende. Ein solcher Abend stellt sich auf 200 Fr. (Un—
kosten bestehend aus: Apparat, Lichtbilder, Leinwand, Licht—
bisdhedienung, Redner). Es wurde daran erinnert, daß
Gesuche zur Erlassung der Lustbarkeitssteuer vier
Wochen vor der Veranstaltung an das Büro gerichtet wer—
den müssen. Der engere Bundesvorstand vereinbarte mit
Sau Schwalbach einen Termin zwecks Abhaltung eines
Bautages. Sängervereinigung Schwalbach fragte an, ob der
Verein zu einem Wertungssingen Vereine aus anderen
auen einladen kann, was bejaht wird. Es ist zur
zeit unmöglich, dem Antrag des Gaues Brebach be—
reffend Festsetzunug der Theatervorstellung“ auf
Zonntag nachmittäg stattzugeben. Gleichzeitig mit dem
Bundestag findet in Homburg im Saale Hohenburg
domburg ein Dirigententaäg statt. Auf demselben
pird Musikdirektor Max Wiedemann-Berlin sprechen
Pit „Germania“ Lisdorf soll verhandelt werden
rexweiler will zu Gau Illtal. Es soll mit Gau
OAttweiler verhandelt werden. Gau St. Ingbert will den
Verein Schnappach bei sich behalten. Sie beiden Punkte
verden vertagt. Mit M.-G.“V. Reisweiler soll seben
alls verhandelt werden. M.G.V. Ritterstraße be—
teht nicht mehr. Der Obmann des Musikausschusses emp—
iehlt die Handsammlung von gebräuchlichen
diedern, zusammengestellt von Beck Homburg. Bei
ziner Auflage von 2000 Stück stellt sich der Preis auf
3 Fr. Der Bundesschatzmeister regt an, einen Artikel über
ie Notwendigkeit eines Bundesbanners in der Zei
ung zu veröffentlichen. Nächste Sitzung: 14. März 1927
nachmittags 7 Uhr.
gez. Bongard, gez. Stein,
Bundesvorsitzender. Bundesschriftführer
Einladung zum 1. Bundessingen am 8. Mai,
nachm. 4 Uhr, im Saalbau, Saarbrücken 1.
Wesen und Zweck, sowie die Vortragsfolge sind den
Bundesmitgliedern durch die Mitteilungen in der letzken
und vorletzten Nummer unserer Monatszeitschrift hinreichend
bekannt gemacht worden, so daß wir nicht an dem lebhaften
Interesse zweifeln, das die Sangesbrüder dieser ersten der—
artigen Veranstaltung entgegenbringen. Sie wird Ver—
treter aller Gaue in der Bundeszentralée
dersammelt finden um zu lauschen und um dann
mnit frischer Begeisterung für unsere schöne Sache und mit
reicher Anregung an die Stätte ihres Wirkens zurückkehren.
In besonderem Maße wird dies für unsere Chor—
neister zutreffen, die ja nach der Veranstaltung noch
Belegenheit haben werden, die Betrachtungen eines im
Zaar-Sänger-Bunde allgemein bekannten und überaus ge—
chätzten — zu hören. Wir haben die
este Ueberzeugung, daß alle unsere Mitglieder von ehr—
lichem Streben nach Aufwärts erfüllt sind, und daß sie
also diese Gelegenheit nicht ungenützt vorübergehen lassen
verden, um ihren Erfahrungen neue Kenntnisse änzufügen.
Um eine einigermaßen gerechte Verteilung bei dem Ver—
trieb der Eintrittskarten durchführen zu können, bitten
wir rechtzeitig die Karten bei den bezeichneten Stellen
zu beantragen.
Der Eintritt beträgt für Nichtmitglieder des
Bundes 8,— Fr., Bundesangehörige erhalten Karten zum
An erster Stelle
F steht
Neufanqsoenisch
„Deufsssch-Pisssner“
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