Full text : 5.1927-1928 (0005)

Zeite 160*

Saar⸗Sünger-Bund!

Nr.

im 9. Oktober im Sängerheim „Ludwigspark“ je ein Konzert.
Mitwirkende sind Fräulein Eichelberg, Saarbrücken (Alt)
und Mischa Rakier, Saarbrücken (Cello), am Flügel: Karl
Ziegelmeyr, Saarbrücken. Der Eintrittspreis beträgt
1 Fr. ceinschließlich Programm). Zum Vortrag kommen
Werke von Brahms, Södermann, Schein, Hegar und
Schubert. Das Konzert wird aufs Wärmste empfohlen.
Zu der am Montag, den 25. Juli, in das Lokal M.-G.⸗V.
1867 Friedrichssthal einberufenen Jahres-Gautagung waren
»is auf Concordia Herrensohr und Gesellschaftsgesangberein
 Elversberg alle Gauvereine erschienen. Gau-Vor—
itzender Rauchholz eröffnete und leitete die Tagung. Aus
den Jahresberichten ging hervor, daß im letzten Jahre,
owohl in künstlerischer wie kultureller Hinsicht, bedeutende
Arbeit geleistet und gleichlaufend ein gewaltiger Mitglieder—
zuwachs des Gaues zu verzeichnen ist. Der Vorstand wurde
nit einigen Aenderungen wiedergewählt. Für die ausge—
schiedenen Mitglieder wählte die Versammlung Sanges—
hruder Bonn, als 2. Gauschriftführer und
Sangesbruder Karl Dietrich, Bildstock, als Vertreter im
Schlichtungsausschuß. Aus der reichhaltigen Tagesordnung
ist hervorzuheben, die Neuaufnahme des Männerchor
Schnappach und M.-Quartett Saargold Neuweiler. Am
Bausausflug nach Stuhlsatzenhaus am 14. August 1927
beteiligten sich fast alle Gauvereine mit Famillenangehö—
cigen. Die Vereine stellen sich restlos in die Arbeit zum
Bundesfest 1929. Folgende Gauveranstaltungen werden
zunächst für das kommende Jahr festgelegt: Im Spätherbst
3 Liederabende, im Frühjahr mehrere Schubert-Konzerte,
inter Beteiligung sämtlicher Gauverein. Der M.-G.⸗V.
1867 Friedrichssthal, unter der bewährten Stabführung
eines Dirigenten Jank, umrahmte die Tagung mit herr—
ichen Liedervorträgen. Die nächste Gautagung findet in
Neuweiler im Lokal des M.Quartett Saargold statt.
Gau 5t. Ingbert.
Am 24. Juli veranstaltete der Gesangverein „Lyra“ Rohrbach
unter Leitung seines Dirigenten Musiklehrers Milker einen
Volksliederabend. Um möglichst weiten Kreisen den Zutritt
u ermöglichen, fand das Konzert in dem großen Garten der
Wirtschaft Fuß statt. Der Besuch war demnach außerordentlich
zahlreich und bewies von neuem das Interesse, welches man hier
dem Volkslied entgegenbringt. Das Programm, welches geistliche
Lieder, Scheide- und Minnelieder sowie Heimat- und Vaterlands—
ieder enthielt, zeugte von dem zielbewußten Schaffen und
Wirken des Vereins für das deutsche Volkslied. Sämtliche
Lieder wurden sehr gut vorgetragen und ernteten reichen Beifall.
Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung durch die Mit—
wirkung des Konzertsängers Neumann, Saarbrücken, welcher
einige mit feinem Geschmack ausgewählte Lieder zu Gehör
drachte, wofür der Solist reichen Beifall erntete. Der Gruud—
zedanke der Veranstaltung, dem deutschen Volkslied wieder zu
einer alten Stellung im Volksleben zu verhelfen, fand in diesem
Konzert sehr erfolgreiche Durchführung. F. Sch
Der am 7. August in Bierbach stattgehabte Gautag wurde
nach herzlicher Begrüßung des Vorsitzenden mit dem Bericht
des Schriftführers eingeleitet. Sämtliche Gauvereine waren
vertreten, mit Ausnahme von drei Vereinen. Ehe in die
veitere Beratung eingetreten wurde, sang M.G.V. Sänger—
bund Bierbach den Deutschen Sängergruß“ und das LFied
„Und dennoch“ von Deschermeier. Hierauf ging man zur Tages—
ordnung über. 1. Zu Sängerehrungen war ein Teil der Jubilare

eider nicht erschienen, was vom Vorsitzenden mit Recht be—
instandet wurde. 2. Betr. Gaufest 1928 einigte man sich dahin,
aß für „Concordia“ der Monat Mai 1928 festgelegt ist.
darmonie“ Rohrbach muß den Termin noch erbringen. 3. Die
tellungnahme zum Tonsetzer-Verband wurde vom ersten Vor—
itzenden eingehend besprochen und darauf hingewiesen, daß es
inbedingt Pflicht sei, diesem Verband beizutreten. Acht Vereine
nachten ihre Zusage, die anderen Vereine baten sich zuerst noch
24 Tage Bedenkzeit aus. 4. Unter Verschiedenes wurde vom
rsten Vorsitzenden eifrige Tätigkeit innerhalb des Gaues erbeten
ind Zeitungs- und Bundesbücherbezug gefordert. Sängerbund
zierbach unterhielt die Versammlung durch Vortragen treff—
icher Lieder. Da sich niemand mehr zu Wort meldete, schloß
zsegen 5 Uhr Gauvorsitzender Schunk die Tagung mit einem
„Frohes Wiedersehn in Hassel!“

Gau Schwalbach.
Am 21. August versammelten sich die Vertreter des
haues Schwalbach zu einem Gautag in Schwalbach, im
dokale Schackmanni. Vollzählig erschienen waren die Ver—
ine „Kunstfreunde“ und Sängervereinigung Schwalbach,
velche durch etliche Liedervorträge, beide unter Stabfüh—
ung ihres rührigen Chormeisters Schackmann, die Tagung
imrahmten. Der 2. Vorsitzende F. Michler eröffnete die
kagung und begrüßte alle Erschienenen. Nach dem Bericht
»er letzten Vorstandssitzung schritt man zur Wahl eines
vauvorsitzenden. Gewählt wurde W. Foß, Mitglied der
Kunstfreunde“ in Schwalbach. Dieser übernahm das im
vau Schwalbach so schwierige Amt freudig in der Hoffnung,
zurch reichliche Unterstützung der Vereine den Gau neu
tufblühen zu sehen. Zum Gauchormeister wurde Karl Jäger,
dirigent der „Fidelio“ Hülzweiler und als dessen Stell—
ertreter K. Schackmann gewählt. Das nächste Gaukonzert,
velches im Lokale der „Fidelio“ Hülzweiler stattfindet,
vurde auf den 9. Oktober festgelegt. Der Eintritt zu diesem
vird in der nächsten Gauvorstandssitzung endgültig fest—
gelegt. Nach herzlichen Worten des Dankes schloß der Vor—
itzende die Tagung.

Süngervereinigung „Einigkeit“ Schwalbach feierte am 18. und
9. Juli 1927 sein 25jähriges Stiftungsfest, das nach sorgfältiger
Korbereitung als wohlgesungen bezeichnet werden kann. Zum
zestkommers waren sämtliche Vereine eingeladen. Der geräumige,
chön geschmückte Saal der Wirtschaft Müller war bis auf
»en letzten Platz besetzt. Der Schwalbacher Orchester-Verein
zat wesentlichen Anteil an der festlich gehobenen Stimmung.
Nit Begeisterung traten 70 Sänger auf die Bühne und be—
zrüßten die anwesenden Gäste mit dem Sängergruß „Grüß Gott,
nit hellem Klang“, worauf der Chor die „Hymne an die Musit“
refflich zu Gehör brachte. Der Vorsitzende dankte allen denen,
ie unserer Einsadung folgten, und übergab Herrn Ortsvor—
teher Speicher das Wort, den wir als Protektor gewonnen
zatten. Dieser erläuterte den Aufbau und die Geschichte des
Lereins und gedachte vor allem derer, die als Gründer des
Lereins heute noch unter uns weilen, ferner derjenigen, die
m großen Heldenkampfe 1914,18 gefallen sind. Zu ihren
hren erhoben sich alle Anwesenden von den Sitzen. Dem
ßründer des Vereins wurde ein Ehrendiplom überreicht, und
janz besonders wurde den beiden Mitgliedern Matth. Philippi
ind Franz Trenz gedankt, weil sie heute noch dem Verein
iktiv angehören. Mit einem Hoch auf das deutsche Lied schloß
»er Redner seine Ansprache. Fräulein Philippi erntete für ihren
brolog, wie der Turnverein für seine Aufführungen großen
Beifall. Letzterer überreichte als Symbol der Brüderlichkeit

BURGERIL. VEREINSHAUS
ELVERSBER G
Haltestelle der Strabenbahn
Telephon 8349 Amt Neunkirchen-Saer
brõosztes Pestauranñonsunternenmen am Platze
Berrlicher Saans6cone vereinszimmer
bute und genfleete weine
Im Ausschank Neufang-Jänisch Bier.

B. Schellenberg
Hof- Pianoforte- u. Musihalienhandlung
Eche Ceciliensir, an der sohannishuche

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Crosste und älteste
Muihatien-Handlung des Saurgebiets

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