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Saar⸗Sünger-Bundesr
ulll Nr.7
Blockenspieler an hohen Festtagen zespielt werden. Das
größte Glockenspiel findet sich zu Rotterdam mit 40
borzüglich abgestimmten Glocken, während die kleineren
Blockenspiele immerhin mindestens 30 Glocken zählen. In
Utrechtt fand der Wettstreit am 29. August statt, wobei
die verschiedensten, auch lustige Weisen von dem alten
restaurierten Domturm aus weithin über die Stadt er—
langen. Hierbei gewann der Rotterdamer Glockenspieler
Timmermanns den ersten Preis von 150 Gulden.
leber Regers lang verkannte Sinfonietta, eines
her eigentümlichsten und bedeutendsten Instrumentalwerke
des Meisters, erscheint an dieser Stelle zum ersten Mal ein
zroßer tiefschürfender Artikel aus der Feder Hermann
ßrabners, dem Reger-Schüler und Lehrer für Kompp—
ition am Leipziger Konservatorium. Eine der wichtigsten
Urbeiten auf dem Gebiete der Reger-Literatur! — In
inserem Zeitalter der Verdi-Rengaissance dürfte ein Mi
ikel Dr. Göhlers über seine Uebersetzung der Verdi—
hen Oper „Luise Miller“ in weitesten Kreisen Interesse
wecken. Der Verdi'schen Oper liegt bekanntlich Schillers
„Kabale und Liebe“ zugrunde. Was Verdi und sein Text—
»ichter aus diesem Vorwurf gemacht haben, ist für die
)rinzipielle Verschiedenheit von Oper und Schauspiel höchst
zezeichnend. Einen Beitrag zu den heute heiß umstrittenen
Irgelproblemen bietet Professor Franz Schütz mit seinen
„Betrachtungen über den Orgelneubau in Göttingen“, in
»enen vor allem das Verhältnis alter und moderner Orgel—
nusik zu der von Dr. Mahrenholz erbauten Göttinger
Irgel, deren Disposition mitgeteilt ist, zur Sprache kommt.
f*ine Fülle von weiteren Aktualitäten, Nachrichten aus
iller Welt, insbesondere großen Festberichten über Bay—
euth, Deutsche Kammermusik Baden-Baden, Nürnberger
Zzängerwoche, Internationales Musikfest in Frankfurt a. M.
ind andere Veranstaltungen des Sommers geben dem Hefte
zine unmittelbare Lebendigkeit, der sich kein Leser zu ent—
siehen vermag. Eine wertvolle Musikbeilage (Teilstück einer
m Steingräber-Verlag erschienenen „Kleinen Sonate“ für
Tlavier), von Ewald Strässer, dem 60jährigen Kom—
»onisten, sowie seine Abbildung und die des geplanten
dändel-Festspielhauses in Bergedorf bei Hamburg bilden
toch eine besondere wertvolle Gabe dieses Septemberheftes
Der neue Bundeswahlspruch des Pfälzer Sängerbundes.
Das Preisgericht über den ausgeschriebenen neuen Bundes—
vahlspruch des Pfälzer Sängerbundes hat dem Entwurf
von Bundeschormeister Christian Ott in Zweibrücken den
ersten Preis zugesprochen. Der Wahlspruch lautet:
Kerndeutsch des Mannes Mut,
Boldklar der Rebe Blut, na
diedklang voll Sonnenschein:
heil Dir, Du Pfalz am Rhein!
Für die beste Vertonung, über die der Musikausschuß ent—
scheidet, ist nunmehr ein Preisausschreiben ergangen. Mit
dem ersten Preis von 100 Mk. wird die Vertonung aus—
gezeichnet, die den gesetzten Bedingungen „knappste Form
10212 Takte, begeisterte Klangwirkung, den Kräften
istungegeschwächter Vereine noch angemessen“ am meisten
entspricht.
„Zeitschrift für Musik“. Monatsschrift für eine geistige
Erneuerung der deutschen Musik. Hauptschriftl.: Dr.
Alfred Heuß., Steingräber-Verlag, Leipzig. September—
heft. Heftpreis Mk. 1.50, vierteljährlich Mk. 42. —
Aus dem Bunde.
Anschriften.
4 Fr., darüber 5 Fr) — dem Postscheckkonto, Geschäfts—
telle Saar-Sänger-Bund, Saarbrücken 2, Sängerheim
Ludwigspark, Nr. 1785 abzuführen.
Geschäftsstelle Saar-Sänger-Bund, Saarbrücken 2,
Sängerheim Stadtpark Ludwigsberg, Telephon 2479, Postcheckkonto
1785, gilt als Anschrift für alle den Bund
betreffenden Angelegenheiten.
Bundesvorsitzender Stadischulrat Hans Bongard, Saar—
hden 1, Telephon 4613, Anschriften durch die Geschäfts—
telle.
Bundesschriftführer, zugleich Schriftleitung Saar⸗Sänger⸗
Bund, Rektor Walther Stein, Saarbrücken 3, Lortzing—
straße 16, Telephon 3878
Bun desschatzmeister J. B. Düren, Saarbrücken 8, Groß—
de gertedricheDtrahe 24, Telephon 3282, Postscheckkonto
726.
Bundeschormeister Akad. Musiklehrer Otto Schrimpf,
Zaarbrücken 1, Telephon 1670., Anschriften durch die
Beschäftsstelle.
Die Bundesvorstandssitzung vom 16. Mai 1927 hat be—
schlossen, alle Anträge und Einladungen der Vereine durch
den Gauvorstand dem Bundesvorstand zuzuführen. Schreiben,
die nicht den Durchgangsvermerk des Gauvorstandes tragen,
müssen in Zukunft unberücksichtigt bleiben. In dieser
Sitzung wurde ferner beschlossen, daß die Gebühren für
die Saar-Sänger-Zeitung monatlich nach Erhalt der Zeitung
abgeführt werden müssen. Die Vereine wollen die Kassierer
anweisen, den Betrag — erhaltene Stückzahl mal 0,50 Fr.
einschl. Porto (bis 14 Stück 1,60 Fr., von 15—ã100 Stück
2 Fr. von 100—-– 200 Stück 3 Fr., von 200—- 300 Stück
Zur Beschaffung der Bundesmitgliedsbücher, die laut
Beschluß des letzten Bundestages durch die Gaue den Ver—
zinen unentgeltlich geliefert werden sollen, ist es dringend
erforderlich, daß die Vereine möglichst sofort, sofern es
ioch nicht geschehen ist, eine namentliche Liste der aktiven,
naktiven und Ehrenmitglieder dem Gauvorstand vorlegen,
zamit die Bundesmitgliedsbücher bestellt und den Vereinen
ugestellt werden können. Der Ablauf der bisherigen
Bundesausweise am 31. Dezember 1927 wird nochmals in
Frinnerung gebracht.
Die nächste Bundesvorstandssitzung findet am Möontag,
den 14. November 1927, nachmittags 6 Uhr, im Sänger—
heim „Stadtpark Ludwigsberg“ statt.
Von einzelnen Gauen fehlen bis jetzt noch die Bestands⸗
erhebungen für den Deutschen Sängerbund. Die säumigen
GBaue und Vereine tragen selbst die Verantwortung für
die demnächst in der Deutschen Sängerbundeszeitung er—
olgende Veröffentlichung.
Es wird nochmals ersucht, von allen Veranstaltungen
der Geschäftsstelle drei Programme zuzustellen.
Sängerehrungen.
Gau Dillingen: M.-«G.eV. Liederkranz, Körperich: Joh.
Schwed, Lebensalter 49 Jahre, aktiv 26 Jahre; Joh.
Mees, Lebensalter 48 Jahre, aktiv 26 Jahre; Jakob
Müller, Lebensalter 46 Jahre, aktiv 26 Jahre; Nik.
TMeaotersstũüdce, Musiscalien
Stempel, Vereinsahaeichen
Eintritts- Garderohehlodes
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