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wihull Saar⸗Sänger-Bund IIIIlhu.
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Das Gebäude enthält ferner einen kleinen Saal für Vorträge
und musikalische Aufführungen kleineren Stils, einen Uebungs—
faal und sonstige Betriebsräume.
Um die zur Errichtung des Festspielhauses erforderlichen
300 000 Mark möglichst schnell zusammenzubringen, wird darauf
zerechnet, daß jeder musikliebende Deutsche sein Scherflein bei—
frägt. Trotz der schwierigen Zeiten gilt es, durch ein kleines
Ipfer eine große deutsche kulturelle Tat zu vperwirklichen!
Annahmestellen für das Händel-Festspielhaus in Bergedorf
sind alle Filialen der Deutschen Bank sowie das Postscheckamt
damburg unter Nr. 14365.
Der Vorstand des Allgemeinen Deutschen Musikvereins
egt Wert auf die Erklärung, daß die für das Tonkünstler⸗
sest in Krefeld eingereichten Chorkomponisten, soweit sie
ür eine Aufführung in Frage gekommen wären, rein litur—
zische Werke, wie Messen und Requiems waren, Werke
ilso, die im Gottesdienst als Begleitung der Kommunion
zu dienen haben. Der Allgemeine Deutsche Musikverein
var daher an einen grundsätzlichen Beschluß des Gesamt⸗
orstandes gebunden, nach dem solche Werke nicht im
tonzertsaal, sondern nur in einer Kirche aufgeführt werden
ollen. Da eine geeignete Kirche in Krefeld nicht zur Ver—
ügung stand, so mußte auf eine Wahl unter den einge—
eichten modernen Werken verzichtet werden. Dies ist der
vßrund, warum in Krefeld am Fronleichnamsage Liszts
Whr ucee und nicht ein modernes Chorwerk aufgeführt
vurde.
Kleine Mitteilungen.
Von der preußischen Staatsbibliothek Berlin liegt der
datalog über die auf der Internationalen Musikausstellung
in Genf ausgestellten Musikhandschriften vor. Mit Auto—
graphen bekanntester Werke von Bach, Haydn, Mozart,
Cherubini, Beethoven, E. Th. A. Hoffmann, Weber, Meyer—
deer, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Wagner, Brahms,
Mahler und R. Strauß ist die größte deutsche Musikbiblio—
thek in Genf würdig vertreten. Der Katalog bringt einen
kurzen Kommentar zu jedem der ausgestellten Manuskripte
und enthält am Schluß eine kurze Uebersicht über die Ge—
schichte der Musikabteilung der preußischen Staatsbibliothek
und ihre bedeutendsten Schätze, verfaßt von dem Leiter der
Abteilung für neuere Musik, Prof. Wilhelm Altmann.
Der Verband Deutscher Orchester- und Chorleiter strebt
iach seinen letzten „Mitteilungen“ an, die Führung der
Titel „Kapellmeister“ und „Musikdirektor“ zu regeln. Ebenso
zjat der Verband die Bestrebungen unterstützt, das Ur—
eberrecht des nachschöpferischen Künstlers im Wege einer
nternationalen Vereinbarung zu sichern. Seine „Mit—
eilungen“ geben auch beachtenswerte Richtlinien über die
hdöhe der Vergnügungssteuer.
Dr. Bodo Wols, z. Zt. Frankfurt, der auch im Musik—
eben Saarbrückens aus früherer Tätigkeit anfs vorteil—
safteste bekannt ist, hat im Hessischen Landestheater seine
ieue musikalische Pantomime „Das Gastmahl des Trimalchio“
zum ersten Mal aufführen lassen. In diesem Werk führt
der Komponist einen neuen musikalischen Stil,
en sog. „Aamedialen“ Stil durch. Das Wesentliche
ieser neuartigen Musik ist die Ausschaltung bzw. Ver—
chleierung des Terzintervalls. Von der Dreiklangshar—
nonik unterscheidet sich die amediale Musik dadurch, daß
»er Dreiklang grundsfätzlich ausgeschieden ist, von der
Ruartenharmonik dadurch, daß die amedialen Grund—
ikkorde — trotz Fühlungnahme mit der Quartenakkordik
lar an Tonika und Dominante festhalten; womit zugleich
iuch das unterscheidende Merkmal gegenüber der „atongalen“
—zchreibweise festgestellt ist. Der herbe Ausdruckscharakter
»es amedialen Stils ist nach der Meinung des Komponisten
z»em Empfinden unserer Zeit und ihrer Forderung nach
Sachlichkeit“ besonders angemessen. Es bleibt abzuwarten,
»b die neue Musikform sich einen größeren Freundeskreis
zu erringen vermaq.
Zu einem Beethoven-Gedächtnis-Konzert in Brilon
Sauerland), zu dem sich vier Künstler aus Dortmund und
Meschede vereinigt hatten, erging u. a. eine Einladung an
das Gymnasium Brilon. Die ablehnende Antwort, die
der Direktor der Anstalt dem Konzertleiter zukommen ließ,
verdient in ihrer einzigartigen Begründung „niedriger ge—
hängt“ zu werden: „Für die freundliche Einladung zum
Beethoven-Konzert danke ich Ihnen verbindlichst. Die
derren Ordinarien der Oberklassen sind mit mir der Mei—
dung, daß wir das Konzert wegen der Liedertexte unseren
Schülern nicht empfehlen können.“ Das Beethoven-Pro—
gramm enthielt neben drei Kammermusikwerken den Lieder—
freis „An die ferne Geliebte“, die Lieder „Adelaide“
Matthisson), „Der Kuß“ (Weiße) sowie das Goethelied
ene Liebe, neues Leben“. — Difficile est satiram non
“rber e
Am 11. Juni 1827 wurde in Tübingen Gustav Adolf
Pressel, dessen Name vor allem als Komponist des Liedes
„An der Weser“ weiteste Verbreitung gefunden hat, ge
boren. Ursprünglich Theologe, studierte er in seiner Heimat—
stadt zuerst bei Silcher, spätker in Wien bei Sechter Musik.
Seine Opern „Die St. Johannisnacht“ und „Der Schneider
oon Ulm“ wurden am Stuttgarter Hoftheater aufgeführt.
Besonderes Verdienst erwarb er sich als geschätzter Kom—
i zahlreicher Lieder. Er starb am 30. Juli 1880 in
Berlin.
Ein Wettstreit niederländischer Glockenspielkünstler findet
segenwärtig in verschiedenen niederländischen Städten statt.
Ddie Niederlande sind ja geradezu das Land der Glocken—
piele. Die meisten dieser Glockenspiele wurden in den
zahren 1644 bis 1678 auf den Türmen eingebaut, so daß
amals bereits 26 vollständige Glockenspiele im Lande vor—
‚anden waren. In den folgenden Jahrhunderten wuchs
hre Zahl bis auf 63 an, die noch heute durch berufsmäßige
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An erster Stelle
bu steht
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„Deufscii-Pilsner“
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