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adtthhih! SaarrSänger-Bund II.
urtt Seite 137
Forschungen über die Entwicklung der Geigentechnik vor.
die Lebensbeschreibungen aller großen Geiger der alten
und neuen Zeit werden mit Verwertung vielfach ganz un—
»ekannter Quellen auf neue Grundlagen gestellt; dalle be—
deutsamen Violinkompositionen der letzten drei Jahrzehnte
tinden eingehende Würdigung, wobei die Wiederentdeckung
deutscher Virtuosenleistungen in der Zeit des dreißigjäh—
rigen Krieges, die neue Darstellung der Anfänge des
Violinspiels in Frankreich und England, die bisher über—
ehene Bedeutung der Konzerte Tartinis und der Kaprizen
Nardinis für die Entwicklung der Paganinischen Spiel—
echnik, die helle Beleuchtung der französischen Zeitgenossen
Bachs, die Entstehung des Instrumentalrezitativs uüsw. als
zesonders ergebnisreiche Abschnitte das Aufsehen der Fach—
velt erregen. Zugleich wird eine gedrängte Geschichte des
ßeigenbaues und der Bogenfabrikation nebst einer Zu—
ammenstellung der berühmtesten Meistergeigen und ihrer
Bbesitzer gebodten. Den Schluß bilden Stainmtafeln der
vichtigsten Geigerschulen. Die Darstellung vermeidet alles
Anekdotenhafte, wie es in verwandten älteren Arbeiten
»ft in den Vordergrund tritt, benützt aber umso erschöpfen—
der alle erreichbaren Notendenkmäler — auch zahlreiche,
zseute unzugängliche Kostbarkeiten in Bibliotheken des Aus—
ands —, um die allmähliche Eroberung des Griffbretts
uind die Entwicklung der Sticharten in glücklichster Ver—
»indung des sachlich Erwiesenen mit dem historisch und
echnisch Interessanten zu schildern. Der Hallenser Musik—
historiker Prof. Dr. Hans Joachim Moser, ein Sohn des
Lerfassers, stellt dem Werke eine „Geschichte des Streich—
nstrumentenspiels im Mittelalter“ voran, welche die Fiedeln
der Frühzeit, die Kompositionen der Spielleute und die
—„chulanweisungen des 16. Jahrhunderts in kulturgeschicht—
ich spannender Schilderung behandelt. Das Monumental-—
verk Mosers ist die erste erschöpfende und einwandfreie
verarbeitung des Riesenstoffes der violinistischen Spiel—
und Kompositionstechnik. Daß der Verlag in so schwerer
Zeit die Herausgabe ermöglichen konnte, bleibt ein Ver—
dienst an der Musikwissenschaft. Historiker und Pädagogen,
Pirtuosen und Musikfreunde aber mögen aus dieser Fund—
zrube schöpfen, was bisher unzugänglich oder nur unzu—
reichend veröffentlicht war. Keiner wird den stattlichen
Band ohne reiche Belehrung aus der Hand legen, vielen
vird er unentbehrlich werden. M.
Briefkasten.
ↄ. J. Mit Juteresse haben wir von Ihrer alten, vor
25 Jahren erworbenen Geige Kenntnis genommen, die die
Inschrift trägt: Antonius Stradiuarius Cremonensis
aciebat Anno 1732. Wir haben uns in Ihrer Sache
emüht und werden Ihnen — gegebenenfalls direkt —
nitteilen, welcher Fachmann Ihnen Auskunft über die
Echtheit erteilen kann.
E. S. Nein, wir raten Ihnen zu einem reinen Volks—
iederabend. Wegen Berufung einer Solistin und Auf—
tellung eines von einer einheitlichen Idee getragenen und
»och wechselreichen Programms stehen wir Ihnen gern
zur Verfügung.
Naällelecke.
1. Mädchenname, 2. Gewürz, 3. Witterungserscheinung,
14. Französischer See, 5. Ausruf des Grauens, 6. Fluß
n Afrika, 7. Baum, 8. Waffe, 9. Einsiedler, 10. großer
Mensch, 11. Betteil, 12. Schweizer Kanton, 13. Familien-—
zlied, 14. Aegyptische Gottheit, 15. Gericht zu Eisbein
yassend, 16. Mädchenname, 17. Bezeichnung für eine
stegel, 18. Walfischfett, 19. Hoherpriester, 20. Freßwerk—
eug.
Es sind die obigen 20 Wörter zu suchen,
»eren Anfangs- und Endbuchstaben von oben
tach unten gelesen eine bekannte lustige
nusikalische Liedzeile ergeben.
Die ersté, spätestens bis zum 15. September eingehende
richtige Lösung wird mit einem Preise ausgezeichnet.
sinsendung an die Schriftleitung unserer Bundeszeitschrift,
Lortzingstraße 16.
Adhhlhlhnnn
Die Volkslied-Bearheitungen
HEINRICHIS:
Kapifäm und Leufnant
PLONER:
Hab mein Wage vollgelade
WVQOBLGEMUTI: 338
Ubermut
ind unsere kernigen Da capo-Lieder und
lösen jedesmal sftürmischen Beifall aus.
- Meinen Sängern sind sie ans Herz gewachsen;
sie werden von ihnen schon längst auswendig
gesungen!
Ausshurs, 18. 6 1927. Außgsburger Liederkranz
Max Sattelmair, Chorleiter.
veue Auꝗsburger Leitung, 50. 4. 1927
Reichen Beifall dagegen erzielten die Volkslieder-Beerbeitunben
„übermut“ von Gustav Wwohlgemuth, „Kapifän und
Leutnante von Hens Heinrichs, das rassis und mit übernommenem
Forte der Tenôe gesungen wurde, und das entzüũckende,
von dem Innsbrucker Joseph Ploner reizvoll be—
arbeéitete Fuhrmonnslied aqdus dem Niederländischen Hab'“
mein Wage . ..“, welches auf sfürmisches Verlangen wiederadlt
werden muhte.
s Piese Brarheitungen ais auchn weitere erfolgreich I
gesungene volussiser stenen nen sern zur Ansicht
Zzur veriusuns. —*
Ernst Tulenbhurée LD—
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x Saarbrücken, Friedrich⸗Ebertstraße 10
Leimhacu & enn G. m. h. H.
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kisenbahnstrahe 400/ Breitestraße 65
2o7 Spezialhaus für bessere
erren- u ahen⸗Ricictuns
kigene Werkstätte
fär Maß- und Ronsfekfions-Schneiderei.
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