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Saar⸗Sänger⸗Bunden
un. ill Nr.n6
ein. Seinem Antrag trat die Versammlung einstimmig
bei. Weiterhin wurde die Abhaltung des diesjährigen
Konzertes am ersten Weihnachtstag beschlossen.
tehen. Seine kurzen, aber kernigen Worte schlossen mit
inem dreifachen Hoch auf das Vaterland. Sodann er—
sielt der Feftredner Grebe das Wort zu seiner Fest—
insprache. Von der Bedeutung des Volksliedes aus—
sehend betonte er, daß das Lied gewissermaßen der Spiegel
zer Volksseele sei. Es sei nicht nur Pflicht, selbst in der
Pflege des deutschen Volksliedes fortzufahren, sondern wir
nüssen auch die Jugend zum Gesang heranziehen. Er
ahm hierauf die Enthüllung der Fahne vor. Es folgten
odann zwei sinnvolle Prologe. Gesangverein „Männerchor“
Rberberbach hatte in anerkennenswerter Weise die Paten—
telle übernommen. Vors. Fuchs des obengenannten Vereins
iberreichte die Fahnenschleife mit dem Wunsche, daß die
reundschaftlichen Bande zwischen beiden Vereinen sich noch
uiger gestalten mögen, und der Verein sang dann einen
»er Weihe entsprechenden Chor. Als Abschluß des Weihe—
iktes folgte der gemeinsame Vortrag des Saarlandliedes.
Auf dem Festplatz entwickelte sich bald ein lebhaftes Treiben.
Im Laufe des Nachmittags war den Gesangvereinen ge—
tügend Gelegenheit geboten, sich gesanglich zu betätigen.
die Veranstaltung, die einen so harmonischen Verlauf nahm,
'and durch eine Nachfeier am Montag ihren Abschluß
Gau 54aartal Meitlach.
Gau Hhomburg.
Das 25jährige Stiftungsfest des Gesangvereins „Lyra“
Dberberbat am 19. Juni, mit dem das Gaufest des Ganes
bdomburg verbunden war, gestaltete sich zu einer glänzenden
deerschau der Gauvereine, die fast vollzählig teilnahmen.
Aber auch pfälzische und saarpreußische Gesangvereine hatten
sich in stattlicher Anzahl eingefunden. Leider wurde die
Veranstaltung durch die naßkalte Witterung etwas beein—
trächtigt. Den Auftakt zu dem Jubelfeste bildete der
Festkommers am Vorabend. In anerkennenswerter Weise
satten die Gruübenkapelle Berbach, die Gesangvereine
„Männerchor“ Oberbexbach, „Bavaria“ Mirttelberbach,
Liedertafel“ Oberbexbach, „Eintracht“ Oberberbach, „Lieder—
ranz“ Frankenholz, sowie der Turnverein und der Rad—
fahrerverein ihre Mitwirkung zugesagt. Nach zwei schneidig
vorgetragenen Musikstücken der Grübenkapelle unter der
hewährten Leitung von Johann erfolgte der Begrüßungs—
hor des festgebenden Vereins „Der deutsche Sang“ von
Quenzel mit Orchesterbegleitung. Daran anschließend hielt
der J. Vorsitzende Berger die Begrüßungsansprache. Be—
sonders begrüßte er den Gauvorsitzenden Spieß (Homburg),
der im Namen des Gaues den Verein zu seinem Jubelfeste
deglückwünschte. In seinen von Herzen kommenden Worten
sagte er, daß es ihm eine besondere Freude sei, in dem
sangesfrohen Oberbexbach zu weilen, und er ermahnte die
Sänger, in der bisher so eifrigen Pflege des deutschen
Volksliedes fortzufahren. Seine Rede schloß mit einem
dreifachen Hoch auf das Vaterland. Dankbare Aufnahme
'anden dann die Gesangsdarbietungen der obenerwähnten
Hesangvereine, die durch Einstreuen vorzüglich ausge—
wählter Musikstücke des Orchesters eine angenehme Ab—
wechselung erfuhren. Der Verein gedachte auch einiger
verdienter Mitglieder, die er unter Aushändigung von
Diplomen zu Ehrenmitgliedern ernannte. Es sind dies:
Andres Wilhelm, Ehrendirigent, Lill Joseph, Andres Peter
und Roos Theobald. Nachstehende Sänger erhielten für
25 Jahre treuer Gesangspflege ein Diplom als Auszeich—
nung: Gallo Peter, Neuheisel Ferdinand, Baßler Nik,.,
Simon Karl, Baßler Reinhard und Stadtmüller Joh.
Der eigentliche Festtag begann mit einem regnerischen Vor—
mittag, der das ganze Fest in Frage zu stellen schien. Doch
der Wettergott gebot Einhalt, und ein imposanter Festzug
konnte sich am Nachmittag von der „Hohl“ ausgehend durch
die reichgeschmückte und beflaggte Hauptstraße des Ortes
dewegen. Eine Anzahl von Triumpfbogen, die durch
lebende Darstellungen einen besonders guten Eindrud
nachten, grüßten den schier endlosen Festzug. Bald füllten
den geräumigen Festplätz die zahlreich erschienenen aus—
wärtigen Gäste. Die Veranstaltung wurde mit einem
räftigen „Grüß Gott mit hellem Klang“ eingeleitet. Daran
anschließend brachte der gutgeschulte Chor des Gesang⸗
dereins „Lyra“ unter Leißung seines rührigen Dirigenten
Andres jun. den Begrüßungschor. Hierauf hielt der erste
Vorsitzende Berger die Begrüßungsanspraché, in der er
besonders den 2. Vorsitzenden des Gaues Homburg Bürger—
neister Welter (Oberberbach), sowie den Festredner und
Vertreter, des Saarsängerbundes Grebe (Saarbrücken) wilt—
kommen hieß. Bürgermeister Welter, der im Namen des
aues Homburg den Vereinen den herzlichsten Willkommen—
zruß entbot, beglückwünschte den Gesaͤngberein „Lyra“ zu
seinem 25jährigen Stiftungsfest mit Fahnenweihe. Die
Fahne sei das Symbol der Einigkeit und Treue und rufe
den Sängern zu, dem Banner immer treu zur Seite zu
Der M.⸗G.⸗V. „Liedertafel“ Mettlach veranstaltete am
30. Juli einen Liederabend unter Mitwirkung der Saar—
rücker Lautensängerin Olga Schwind. Neben gut vorge—
ragenen Chören der Liederttafel sang die Künstlerin ihre
ilten, schönen Volkslieder in eigenartiger, formvollendeter
Weise in die Herzen der Zuhörer. Im Banne dieser
chlichten und doch großen Kunst lauschte in feierlicher
Ztille das dankbare Publikum. Erfreulicher Weise konnte
nan einen solch großen Konzertbesuch feststellen, wie ihn
zie Liedertafel seit langen Jahren nicht mehr kannte.
doffentlich kann der Verein bei seinen zukünftigen Veran—
taltungen vor ebensolch stattlicher Schar sein Können be—
veisen. R
Gau Neunkirchen.
Pfingsten unternahm M.⸗G.-V. Liederkranz Wellesweiler
inen Ausflug an den Rhein. So wurde ein lang gehegter
Vunsch zur Tatsache. Es beteiligten sich einschließlich der
znaktiven 80 Personen daran. Am Pfingstsonntag früh
JuUhr ging die Fahrt von Wellesweiler ab, zunächst über
domburg durch das schöne Glantal nach Bad Münster am
Ztein. Hier wurde ein kurzer Aufenthalt gemacht und die
chönen Kuranlagen mit ihren Salzsalinen besichtigt. Nach
instündigem Aufenthalt ging die Fahrt weiter über
dreuznach — Bingerbrück, wo man gegen 1144 Uhr ankam.
zwei bereits bestellte Motorboote brachten den Verein rhein—
ibwärts durch das Bingerloch nach Burg Rheinstein. Nach
ingehender Besichtigung derselben und des Museums wurde
»ine kurze Rast in der Nähe der Burg gemacht. Gegen
2 Uhr fuhr man wieder mit zwei Motorbooten auf der
echten Rheinseite nach Aßmannshausen. Nachdem man
der dortigen Bauernschenke einen kurzen Besuch gemacht
zatte, ging es durch den Niederwald über das Jagdschloß
uind Rossel nach einem der schönsten deutschen Denkmäler,
dem Niederwalddenkmal. Es war ein großes Erstaunen
ür diejenigen, die es noch nicht gesehen hatten. Am Fuße
»esselben sang der Verein außer dem deutschen und dem
zaar-Sänger-Spruch einige Rheinlieder, die brausenden
Beifall auslösten. Auf besonderen Wunsch der Zuhörer
vurden noch einige Lieder heiteren Inhalts vorgeträgen.
stach einer photographischen Aufnahme ging es wieder
ergab durch die Weinberge von Rüdesheim. Hier hatte
— — — —
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——— Hettlachern und
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Sangesfreunden ↄ2eigen
die glũscxlicie Geburt einer
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Dreisbach-Sacur, am Schulhaus.
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