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Bene
3. Jugendfürsorge.
a) Beiratssitzungen des Bezirksjuzgendantes,
Jn der Berichtszeit fand eine Sitzung des Beirats zum
Bezirksjugendamt statt und zwar am 26. Februar 1931. Jn dieser
Sitzung wurde die Einweisung der Gemeindewaisenräte vorgenommen.
ler Tätigkeitsbericht des Jugendamtes erstattet und zum Haushaltsplan
für das Jahr 1931/%32 Stellung genommen.
b) Das_Bezirks jugendant_als_Antsvormund.
Kalenderjahr 1930.
Die Zahl der vom Bezirksjugendant Homburg geführten
Vormundschaften betrug an Schlusse des Jahres 109. Auf Vaterschafts-
und Unterhaltsfeststellung wurde im Jhhre 1930 34 mal
bei Gericht geklagt. Zur Durchführung dieser Prozesse waren
insgesamt 100 Verhandlungsternine vor Gericht wahrzunehmen. Für
auswärtige Jugendänter wurden lo Prozesse geführt. Auf die Verwaltung
des Mündelvernögens und die Verwendung der eingezogenen
Jnterhaltsbeiträge wurde besonders Gewicht gelegt. Die Gesantsingänge
an Unterhaltsbeiträgen beliefen sich bis zum Jahresschlusse
auf 41.776,80 Franken, davon wurden 36.550,10 Franken
wieder ausgegeben, sodass arı 31i Dezember 1930 ein Barbestand
von 5.246,70 Pr. vorhanden warı Bei den Mündelkindern wurden
lurch die Fürsorgerin im Laufe des Jahres rund 300 Hausbesuche
zemacht. Jn Anstaltspflege befanden sich ac Jahresschlusse 2
Mündel. Pflege, Erziehung, Berufsausbildung und sonstige Lebensvestaltung
der Mündel wurden besonders zenau überwacht.
Ausserden wurde durch .das.Jugendamt als Gemeindewaisenrat
auf Ersuchen von Vormundschaftsgerichten und anderen Behörden
in zahlreichen Fällen Kontrollen vorgenommen und sonstige Rech tshilfe
geleistet.