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An Winterbeihilfen wurden vor Weihnachten 1930 vermittelt
an 158 Kriegsopfer jo 100 Franken
29 # je 2150 "m
3 je _200______
zus.an 190 Kriemsopfer 20 750 Franken,ferner in 44 Fällen. Naturalbeihilfen
aus den Schuh- und Kleiderbeständen der Hauptfürsorgestelle.
Zur Einkleidunmg bedürftiger Erstkommunikanten und Konfirmander
wurden gezahlt in
14 Fällen je [100 Franken
3 " je 150 N
5 a je 200 "
zusammen an 30 Kinder 4200 Franken.
Jm Rahmen der allgemeinen Verteilung von Freikohlen und veroilligtem
Brennholz wurden an bedürftige Kriegsopfer je Familie
5 Ztr. Freikohlen umd 1 Ster verbilligtes Brennholz vernittelt.
Zu 53.
An säntliche in Berufsausbildung stehenden Kriegerwaisen des
Bezirks wurden Erziehungsbeihilfen wie im Vorjahre vermittelt.Je
nach der Höhe der anfallenden Ausbildungskosten und nach Abzug. der
bestinmungsgemäß anzurechnenden Waisenbezüge aus der Sozialversicherung
bezw.Beantenhinterbliebenenversorgung konnten 1 — 30 RM:
nonatlich laufend zu den Versorgungsbezügen erlangt werden.
Jn einigen Fällen wurden einmalige Erziehungsbeihilfen von
iäer Versorgungsbehörde und in 3 Fällen einmalige Zuschüsse zu den
Berufsausbildungskossen aus Fürsorgenmitteln gegeben.
Zu 4
Zur Seßhaftnachung bezw.Erwerbung von Grund- und Hausbesitz
der Erstellung von Wohnhausneu- und Umbauten und zum Wohnhausankauf
wurden an
12 Kriegsbeschädigte 226.084,35 Franken und an
3 Kriegerswitwen 46.046. -= Franken
in 15 Fällen zusammen 282.130.35 Franken ausgezahlt.
„Zu 5,
An einen Schwerst-Kriegsbeschädigten des Bezirks konnte ein
Baudarlehen von 20000 Franken zur Fertigstellung seines Firenheines
vernittelt werden.
Jn 6 Fällen wurden Darlehen von 1500 bis 520o Franken zur
Beschaffung von Haushaltungsgegenständen und Existenzgründungen
zegen mässige - durchschnittlich 4%ipe — Verzinsung bei Abtretung
sines Teiles der Versorgungsgebühren zewährt.