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erkrankungen, 8 Diphterie-Todesfälle, 18 Scharlacherkrähkungen,
ı Kinäbettficber-Erkrankung,l Kindbettfieber-Todesfall,l Paratyphuserkrankung,
2 Typhuserkrankungen, 30 Iungentuberkuloseerkrankungen,
20 Iungentuberkulose-Todesfälle, 1 Tuberkulosenerkrankung
anderer Organe, 3 Todesfälle anderer Tuberkulose-Erkrankungen.
Bedrohlich wegen der zahlreichen Erkrankungen in den
Nachbarbezirken war die Gefahr der Kinderlähmung, sie beschränkte
sich aber in unserem Bezirks auf 2 Fälle,die wieder als vollkommen
geheilt bezeichnet werden kannten.
An ärztlichem Hilfspersonal sind im Bezirk vorhanden:
Die beiden Fürsorgeschwestern,die geburtshilfliche Tärigkeit
liegt in der Hauptsache ir Händen der Hebammen,wir haben heute
30 Hebammen im Bezirke.,Es ist wichtiz zu betonen,dass die Hebannmen
heuer in die Angestelltenversicherung zwangsweise aufge-=nommen
wurden und dadurch eine gewisse Altersversorgung gewonnen
haben.Leider konnte der Bezirk keinen Anteil an diesen Versicherungsbeiträgen
übernechnen.
Die laufenden und die Schluss-Desinfektionen werden durch
die. Desinfektoren des Bezirks ausgeführt,davon sind 2 in Homburg,
lin Erbach,l in Kirkel, 1.in Minbach,l in Höchen,l1 in Mittelbexbach,
1 in Frankenholz, 1 Desinfektor wurde im Berichtsjahre
in Medelsheim neu ausgebildet.
Die Krankentransporte versorgen in vorzüglicher Weise die
freiwilligen Sanitätskolonnen und die Arbeiter-Samariterkolonnen
Jn Zinbach wurde eine freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz
im Berichtsjahre neu gebildet,
Das Jmpfgeschäft wurde ‚wie alle Jahre im Monat Mai erledigt.
Der Erfolg. der Jnpfung war sehr befriedigend. Jmpfschädigungen
Sind keine vorgekommen, nur eine Schmierinfektion in Mittelbexbach,die
aber ohne nachteilige Folgen ausheilte.