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Der Gesamteinlagenbestand erreichte die Äche von 34 574 736 #r
rd.5,7 Millionen Reichsmark.Er gibt Zeugnis von dem ausgeprägten
Sparsinn der fleissigen und strebsamen,unter misslichen wirtschaftlichen
Verhältnissen schwer um ihre Existenz ringenden Bevölkerung
des Sparkassenbezirks.
Die Einlagen,wie überhaupt der gesamte Geldverkehr erstrecken
sich auf Franken (die gesetzliche Währung im Saargebiet), Reichsmark
und Dollar.Die nachstehenden Übersichten sind in Franken erstellt,
wobei Reichsmark und Dollar in Franken umgerechnet sind.
Die Verhältnisse gestatten es,nicht nur den Darliehensgesuchen
aus Kreisen der wirtschaftlich Schwachen und des Mittelstandes
zu entsprechen sondern auch das Kreditbedürfnis der Gemeinden zu
befriedigen.
Jn 17 Sitzungen des Sparkassenausschusses wurden 344 Darlehen
bewilligt in der Gesamthöhe von 8 737 200 Fr. und 946 660 RM.
Hierunter befinden sich 95 Darlehen für Wohnungsneu- und Umbauten
in Höhe von 280 000 Fr. und 369 000 RM.Ausserdem vernittelte die
Sparkasse 58 Baudarlehen im Betrage von 179 500 RM,die der bayer.
Staat zur Verfügung stellte.‘
Hoch anzuerkennen ist die Zahlungsweise der allermeisten
Darlehensempfänger,von denen‘ aus Entgegenkommen Kapital- und
Zinszahlungen in monatlichen Raten entgegen genommen werden.Jm
Jahre 1930 brauchte die Sparkasse keine einzige Zwangsversteigerung
zu betreiben.Neuerdings mehren sich leider die Fälle,dass
wegen Gehalts- und Lohnabbau, Feierschichten und Entlassungen
zahlreiche Schuldner notleidend werden.Herzlich wäre zu wünschen,
lass auf diese kritische Zeit bald eine bessere folgen würde.
Der Erhaltung ciner ausreichenden Iiquiditätsreserve wird,
besonderes Augenmerk gewidnet.,Die jederzeit greifbaren Bestände
in bar und bei Banken betragen 13 182 327.-Fr.
Die Sicherheitsrücklage von 1 384 768.57 Fr.entspricht
4,8% der Spareinlagen,bezw.4% der Spar- und Kontokorrenteinlagen.
Die Aufwertung der Spareinlagen im Saargebiet ist immer noch
nicht gesetzlich geregelt.Bis Ende 1930 hat die Sparkasse bereits
105 828 RM. Aufwertungsvorschüsse an die Sparer ausbezahlt.
Fachmännische Revisionen des gesamten Sparkassenbetriebes
fanden durch Beamte des Prüfungsverbandes öffentl.Kassen in
München statt: 5.bis 27.9.1927, 18.8.bis 10.9.1929,28.2.bis 7.3.1931
Bei der letzten Revision wurden die Bilanzen und.die Gewinnund
die Verlustausweise für 1929 und 1930 geprüft und für richtig
befunden. .
In dem sparenden Publikum entgegen zu kommen,soll der Frage
der Einrichtung von Zweigstellen und Annahnmestellen in den größeren
Gemeinden des Bezirks näher getreten werden.Am 9.März 1931 wurde in
Mittelbexbach eine Zweigstelle eröffnet,die von der Bevölkerung
les Höcherberggebietes gerne und fleißirs besucht wird.