nichtet. Die Ernteverhältnisse 19530. waren auf den
leichteren Böden etwas besser.Der Herbst 1930 ließ kaum 30%
der Weizensaat unter die Erde kommen,schon ein zrober Fehlstart
für die Ernte 1931. Der gzesäte Weizen ist auf den schweren Böden
ersoffen.Die Winterzers® . hat versagt.Der Roggen steht aussichtsreich.Für
den Somnmerweizen bestehen bereits die schlechtesten
Vorbedingungen,.
Die Ernteerträge 19530 sind folgendermassen durchschnitt-Lich
eingeschätzt:
Ztr.Mensze:
Roggen
Weizen
Somnmergerste
Hafer ;
Kartoffeln
Futterrüben
Rotklee,
Iuzerne
Heu- und Grumnmet
3.) Pflanzenkrankheiten und Schäden.
Wenn die vorausgehende Übersicht über die Witterungsbeobachtungen
an der Landwirtscheftsstelle Blieskastel in Jahre 1930
Zzeigt,dass die im Berichtsjahr sefallene Regennenge den Durch-Schnitt
der letzten 25 & ıre um 430 mu und die der Hauptwachstunsperiode
um 274 mn übertrifft,so ist damit der grösste Schaden
des Jahres für die Landwirtschaft deutlichst ‚gekennzeichnet, denn
eine alte Bauernregel sagt." Die warnen Jahre sind immer die
besten."
auf schweren
leichteren Böden
ie
An Pflanzenkrankheiten und Schädlingen würden beobachtet,
Distel,Hederich,Brand- und Rostkrankhei ten, Streifenkränkheit,
Mutterkorn, Herzfäule,Blattrollkrankheit, Ackerschnecke, Älchen,
Drahtwurm,Engerling,Getreidefliege,Blutlaus.
Von verheerender Wirkung war die Mäuseplaze,welche sich
bei den Kleefeldern am schlimmsten auswirkte.
4.) Versuchswesen.
Jn Anlehnung an die exakten Ergebnisse über Sorten- und
Düngungsfragen der Saatzuchtinspektion der Pfalz, wurden von der
Landwirtschaftsschule Blieskastel in abgelaufenen Jahre 35 Feldversuche
durchgeführt. Die Versuchsdurchführung auf den Gebiete der
Düngung hat hier durch die in Vorjahre vom aprikulturchenis chen
Jns ti tut in Weihenstephan abgeschlossenen Bodenuntersuchungen in
Bezirk Homburg eine weit sicherere Unterlage erfahren und man muß
feststellen,dass jene Un. rsuchunzen die Praxis der Düngung beleutend
zehoben hat. Es muss hier erwähnt werden .Ansa 85 aoneat