Full text : 1928/29 (0004)

Für den Nachmittag waren turnerische Wettkämpfe und Zweispänner
 fahren angesetzt,wofür den Siegern bei der gemütlichen
ibschiedsfeier Schleifen als Preise überreicht vurdem, Der turner ische
Dreikapf entschied sich mit wenig Vorteil zu Gunsten der Unterklasse.
Jehresberichte werden _von der lardw.Schule Blieskes tel
kostenlos zuf Wunsch zurestellt.

III, Kulturbautechnische Tätirkeit im Jahre 1928,

Die Kultur unseres Grünlandes hat men als eire der wichtigsten
Aufszeben der Lendwirtschzft in Bezirke Honburr_ länrzst erkannt,Es mag
Hes mf die erfolpreiche Tätirkeit des schon lınve Jehre in Homburg
bestehenden Kultur baumt es zurückzuführen sein. Die einlaufemen
Kulturanträge beweisen; dass man vor cllen bestrebt ist ;m;eregelte
Yasserverhältnisse zu schaffen,da sich die Über zeu zunz du rchzerungen
höt, dass nur dann eine Gesundung des Bodens erfolzen keann.Öffene” -
arcben- und Dränogeentwässerungzen, öftnals miteinander ver bunden -we il
lie wirksame Dränage von der Vorflut abhängt - stehen an erster
Stelle der Ausführungen, Erfreulich ist daS ze2einsene Vorpehen der -
Landwirte,wem es sich um die Verbesserung mrösserer Gebiete handelt.
No nur en zänfim, werden Genossenschaften “erTürdet, für deren Zustamekonnen
 erforderlich ist; dass die Zustinfencen nehr öls die Hälfte
ler beteilirten Grundfläche besitzen und dass sich nirdestens 1/5
der Beteilirten für dos Unternehnen erklären. Da fast allerorts Genossens
 cha ften bestehen, die als gute Beispiele dienen und anregend
yirken, kommt es nicht selten vor; dass Cie Gründunmsversamnnlungen
Nıder spruchslos vors tatten sehen ‚Das sogenannte wilde Dränieren durch
einzeine Lmcwirte kaınt mn heute so mut me nicht mehr ‚Dank der nun
errichten muten Orranisation: des Kulturkudianstes im Saarpebiet,
<önnen alle Projekte der Reihenfolge entsprechend behandel € und zu den
Ausführun en erfahrene Kulturvorarbeiter äbzestellt werden, Damit ist
He sichere Gewähr für das Gelinyen eines jeden Unternehmens von "
vornherein megeben ‚Eine weitere beacht enswerte Förderung der Kulturunternehnen
 erfolzt Curch die Gewährung stantlicher Zuschüsse bis in
Höhe von 45% der entstehenden Gesmtkosten.Der für das Rechnungs jahr
1928 in den. Bezirk Honburz entfollende Anteil an Stoa tbeihilfe’
beträrt 64,700.- Fr.Hiezu konnt ferner ,dass die Gaeidnden fast’ msnahme
 los die in ihren Geuarkungen quszuführenden Unternehnen durch
los Gewähren- unverzinslicher Vorschüsse bis zur endrültiger Abrechnung
anterstützen.Dadur ch ist es much in der heutigen für die Lendwir tschaft
 schreren Zeit immer noch nörlich , kultur technische Verbess erunger
lurchzuführen,. . er
So wurden im Berichtsjahre neben kleine&ren Anlayean, wie Heufohrtbrücken,
 kleine Schleus en Dur chlässe und Über fehr ten, Ver ebnungen
etc, in den Gerarkurren Höchen ,Reiskir chen, Nie derbexba ch ‚Webenhein;
Minbe ch , Peppenkun und Jägersbur; bedeutun/svolle Unternehnen auf den
eNnOssenschäitswere durchreführt, Zwei weitere A
He Bexbachrermulierunm in Oberbexbuch mit 250 000,- Fr; Kosten vermschleft
 und der  Sohleunenten in der Blies mit _Bliesdurchstich oberhalb
 der Bliesnühle bei Mittelbexbach; für die BliestalbewässerungzsSzenossens
 cha ft nit 120 ooo Fr. Kosten sird a und die Unt erhandlunven
 zun bealciren Baubesinn stehen vor ihren Abschluss,Auch die
Hochwessersblasschleuse bei Minbach wird voroussichtlich im Laufe
KHeses Sommers wieder betriebssicher her mestellt werden. er
Neben dieser Beutätirkeit wird der ns tondhe Lu ne Beet er
Senossens che ften ‚g£owic der Reinhaltung der Bäche und Abf Se den
31N besonderes Auranrerk zugewencet ‚ATle ein bis zvei Jchre finden
für die Genossenscheftemlegen, sowie für die te deut enderen. Wasser-Läufe,
 Genossers chef ts- cCer Bachschauen statts
            
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