I. Bezirksurbeltsum,
1.) Allgemeines,
Nach einer Entschliessung der K, BD, Stan tsreglSrung Ministerium
des Jnnern,vonm 14.9.1916 waren _ alle Gemeinden mit über Lo 000
Open nur ri chung eines gemeindlichen Arbeitsnachweises verichtet,
? Obwohl die Stadtgemeinde Homburg. die vergeschriebene Einwohnerzchl_noch
nicht errcicht hatte,sah sich der Stadtrat durch die schon
damals ziemlich ausgebreitete Industrie dennoch veranlosst,der Angelegenheit
näher zu treten und beschloss in seiner Sitzung vom A.1.1917
dic Errichtung des städt,Arbei tsamtes Honburg (Pfalz).
‘Does neu errichtete städt.Arbeitsanmt,das infolge Roummangel not-Jürftigz
in den Räumen des Einwohnermeldeamtes und später in’ denen des
Wohnun samt es untergebracht war, und im Nebenamt verwaltet wurde, hat
im Jnteresse der Jndustrie und der Arbeiterschaft während und_in den
Jchren direkt nach dem Kriege zut gearbeitot,Durch eine verhältnisnässig
gute wirtschaftliche Lage_hötte der Bezirk Hombur;y in Gen Jahr er
1920 Dis 1926 fast keine N rwWorbalocen zu vor zeichnen .Dodurch ist auch
He Tätigkeit des Städt,Arbei tsamtes inner nchr in den Hintergrund
yetreten und nebensächlich behandelt worden, Erst mit den Einsetzen
ler wirtschaftlichen Krise in Saargebiet seit den Jchre 19% musste
jem Arbeitsnachweiswesen mehr Aufnerksankeit zeschenkt werden. Schon
im Frühjahr 1927 wurde durch die Bezirksvertrötung dic Frage crartept,
ob es nicht vorteilhafter wäre;dos Arbei tenachreiswesen auf
len #ezirk zu übernehmen,Der Bezirkssusschuss beschloss _jcdoch . in
seiner Sitzung von 14.3.1927 und 28.3.1927 _bezügml. der Errichtung
aines” Bezirksarbci tsantes dic zesetzliche Rezolüng des Arbaitsnachweis
vosens in Saargebict abzwrarten und das Arbeitet verinstane Dir
las Rechnungs jahr Sie bei der Stadt Homburm zu belzssen,Die Einführung
des Arbeitsnachweisresetzes in Saargebiet erfolrn;te- nicht .Der
scarländische Arbeitsmarkt verschlechterte sich inner nehr.Die Frage
les richtigen Funktionierens des Arbeitsnachveises murde immer bremer
ler, Eine neue Anregung durch das Bezirksant_crfolgte durch eine
Mitteilung an das Bürgerneistermtes v. 31.11 1927 worin diesen von
jer Absicht; bei Beratung des Haushaltsplanes 1928/29 die Errich tung
jes Bezirksarbeitsantes erneut der Bezirksvertretung in Vorbehlo 7
zu bringen, Kenntnis gegeben mrde, ; 7
Unterm 2.2.1928 haben der Christliche Bergerbeiterverbend
(gez.Karl Gernam),der Verband der Berzarbe iter Deutschlands (gez.Joh
Specht )urd das Gewerkschaftskartell Homburg (rez.Jak Vort)zencinsan
den Bezirksant Homburg eine Eingnbe unterbreitet ,in der unter Hinweis
auf die verschärfte Wirt schoftslage und die sich nedhırende Arbeitslosigkeit
die Errichtung eines Bezirksarbeitsmchreisos verlangt
rurde ‚Nach einer Reihe Verhandlungen schriftlicher und nündlicher Art
alt dem Bürgerneist eront und nach einiren vorbereitenden Sitzungen
des Bezirksäusschusses fasste der Bezirkstam in seiner Sitzung vom
50: 111.198 folgerden Beschluss : " Der Bez irketar Homburg et im
Prinzip Dit der alsbaldigen Errichtung eines Bezirksarbei tsmtes
Der Bezi S < ern )" m 3 a A
Fassung: ermächtigt unter der Voraie setzung, dis Cor Bifadtrat Hanbure
EM ie_ Errichtung des Bezirksarboitsantes keinerlei Bimrendun pen“
rhobt.Falls der Stadtrat Homburg beschlicssen sollte;das Städt.
dnnerhalb kürre stor Präst_in räumlicher und personol Ler
11ns uen; behält sich der Bezirkstar weitere Boschluss-Fassung
vor SU 6 DOSCHLUSS
Die Einve Q Ss a < 5 nd 7
ainer Frist A Homburg soll möglichst inrer halb
. achden zuch de adtrat Hor - in seine itzun- ) 8
ni an eufhebung ‘des EEK 2 Ho Sen An Aa 1. VII DaB
IS Den ha ‚hat der Bezirks tax in einer veiteren Sitzun: von 19,5.28
c Errichtung des Bezirksarbeitsantes ab 1.VIL.1928 endmültir
at A mach Ausschreibung unter 6 Bewerbern des Kranken. seat
neuen sinrich Lieser Honburg, cinstimig ols Geschäftsführer des”
Arbeitsamtes zewählt.Die Dürchführung dor Errichtung des Arbei
tes wurde den Bezirks ausschuss ber true A rrichtung des Arboi £s-