Full text : 1928/29 (0004)

Y. Tierzucht,

Wenn sich auch die Pferdezucht wie seither in beschei deren
ürenzen bewert, so kann doch festryestellt werden, dass im verflessenen
Jahre 52 Stuteh in Blieskastel z6edeckt wurden | gegen 32 im vorher+
rehenden Jahr, Es mag allerdings richtig sein;jdass der Zuwachs zum
Teil nur ein scheinbarer ist insofern ‚als vielleicht manche Züchter
He früher _nach Eothringen zum Decken Ifuhren;dies nun in Blieskastel
arledigen lassen, , , .
„Der SELTEN in der tierzüchteris che n-Leis u unseres
Bezirks liept nach wie vor in der Rindyiehzucht. Die Zahl der
Fle ckviehzucht zen ossens cha ften_ ist Zleichgeblieben.
Es- sind: Althe in, Einöd , Nieder be xba ch ‚Niederrmailbach_ und
Webenheim.Die Jungviehpränie runzen in Altheim und Niederpeilbach
waren, was die Zahl anbelangt, sehr_gut beschickt,Allmählich dürfte
sich auch der Durchschnitt der Qualität erheblich verbessern,heuptsächlich
 durch die Haltung einwandfreier Bullen, ,
. Jn Niedergailbach waren 58 Stück Jungvieh angetrieben,in Alitheim
 79. Jn Webenheim geht die Zucht der Simenthaler Tiere mehr und
ehr zurück_zu Gunsten der schrarzbunten Tier e;weil in gmanntenm
Orte die MU OEE on im Vorderprunde steht. ©
. Jn Einöd wurde 1928 von eine r Junpviehpränmierung abgesehen;
RL A Zojährige Bestehen der Genossenschaft besonders yefelert
werden soll.
Eine Durchmusterung und Nachnmarkier ung der Bestände er mb;
dass durchweg ein rut_ durchrezüchteter Bestand vorhanden ist,der insbesondere
 auch auf Milchleistung eingestellt ist- und der den Leiter
der. dortiyen Zucht ‚Herrn Hafner, alle Ehre macht, Ein berzrüssenswertes
Ziel der Genossens haft -in Einöd wäre die baldire Einführung von
Milchleistunmgsprüfungen. |
Jn Nicderbexbach konnte eine Prämierung wegen der herrschenden
Maul- und Klauenseuche nicht stattfirden. N I
Von den Einzelzüchtern verdient erwähnt zu werden: Ösch Grünba
 cherhof,mit ein schönen Bestand von 3 Tieren,die sich der”
Freiheit ın musterhaft angelegten Weidebetrieb erireuen dürfen, _
Der Cardinalpunkt einer rationellen Viehzucht ist und bleibt
die Beschaffung guter Bullen mit bester Abstamung.Dieser Frage wird
denn auch stets erhöhtes Augenmerk zugewandt, = W
iera Von 94 zur Körunm vorreführten Bullen konnten 84 mnjyekört
Herden.
in Davon werden durch Gereinden 16 Bullen mehalten durch Private
58. Von den angekört en: Bullen gehören
79 der Fle ckvichrsss e,
+ der Glanrasse
1 der ostfriesländ,Rasse_an.
Mit Note I können bezeichnet werden von Privaten gehaltere
Zuchtstiere = X von Gemeinden meholtene Zuchtstiere 6.
Der Rasse nach sind erstklassig ;y
39 Simanthaler und
1 Clanbulle.

, Die Zah l der _Ziemen ist nit Rücksicht ouf unsere Zeit-KL
 ehbune und der billigen Preise der Kuhnilch weiter zurückgegangen.
afür ist die Qualität ohne Zweifel vorwärts meschritten. ,
N 5 um 43 Zierenböcke zur Körung vormeführt und davon nur einer
18 konnten mit_I klassifiziert werden, ,
, Die Schreinehaltung- und zucht erlitt. in verflossenm Winter.
einen schweren Schlag. Die "spärliche Kartoffelernte unml niederen Preise
arnutimten nicht zum Durchhälten der Zuchttiere, Ferner ‚gi ein hoher
Prozentsatz von Ferkeln durch die grimige Kälte ein,Die }reise: zur
Neuans cha ffunm sind unerschwinyliche pmewesen.
            
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