Full text : 1927/28 (0003)

2.) Strassenobstbau.
Dio Pflore des Obstbaues an len Bezirksstrassen wirc
näch len bisher bewährten Richtlinien woiter refördert und nach
Mörlichkeit verbusscrt.Dic Bezirksverwaltunz als rrösste Obstorzcugerin
 des Seczirks,hat in mancher Hinsicht bahnbrechend
zocwirkt,Erwähnt sci nur,dass an säuntlichen Obstbäunmen der Bezirksstrassen
 in Oktoter Leinrinze angelegt wurden.Die Brfolge
lie damit zemacht wurden,können abzesehen von der gegebenen
Anregung und zuten Beispiel als befriedirzend anresehen werden.
Die abzängiren und schwerb :schälirten Bäume wurden wie alljährlich
 üAwch neue ersetfzt.Der Obstertrar war im Berichtsjahre
zionlich gut,Das Obst wurde wi. alljährlich in September an
luın Meistbictenädcn Sffentlich versteirert.,Der Reinerlös war
20 000 Fr, und somit wurde von säntlichen tragbaren Obstbäunmen
zin Durchschnittscrtrag von 7,50 Fr, pro Baum erzielt.

Obgxrernte,

Trotz der mancherlei Beschädigungen der Bäune und
Früchte durch Pilze,Jnsekten und dauernd kühle Witterung ,sowie
Frost und Hagcl,ficl die Obsternte fast in ganzen Bezirk in
noch befriedigender Weise aus.Es darf jedoch nicht unerwähnt
bleiben,dass die meisten Obstbäume reichere Ernten gebracht
hätten,wenn Sortenwahl,Düngung und Baumpflege nehr berücksichtizt
worden wären.Denn nur die ertragreichsten und wertvollsten
Sorten haben Anspruch auf ihren Platz.Jede Sorte dorthin wo sie
ainzchört.Nur wenige Sorten unü diese wenizen Sorten dort wa
3ic gedeihoen,in zrossen Massen,Das ist die Forüorung,die wir im
Interesse unseres Obstbaues und unserer Bevölkerung mit allen
Mitteln zu erreichen suchen müssen.Mit weni;zen zuverlässigen
and mut verwendbaren Sorten werden unsere Otstpflanzungen rennbler
 uni wir können billiger produziecren.Wir machen uns auch
len Ausland zerenüber konkurrengzfähizer,

3.) Bekänpfunz der Schädclinze,

Hinsichtlich ler Schädlin-sbekänpfung ist es in
Berichtsjahre etwas besser zeworden.,Die Leinrinse wurden zum
Fansce dos Frostspanners otc.zienlich amzewendet.Musterziltigz
haben besonders dio Gemeinden Kirke1-Neuhäusel und Böckwaä lo ı
zewirkt. Zrstere hat ihre säntlichen 7000 Obstbäume nit Leinrinve
 restlos anlezen lassen.Ju Bezirk wurden c2,12 Ztr.,Raupen-Leim
 verbraucht,
Die Obstbaunschädlinge,dic uns in lotzten vahre bssonders
 zu schaffen renacht haben,waren lie Raupe des Frostspanners
 und des Rin-elspinners,sowie die Blütensteccher,531utand
 Blattlaus.Die Pilzkrankkeiten waren Schorf uni Krebs,
Das Saspritzen der Obstbäume mit Obstbaunkarbolineur
Zupferkalkbrühe und Nosprasen finlet immer nehr Anwendung,
Auch werden hie und da dic Bäune rereinir-t,seltener findet man
sopfleste Baumscheiben.Deszleichen lässt lie Bünguns noch viel
zu wünschen übri7z.

4.) Obstverwcrtunz,.

Versuchsweise wurde auf Anregung un2l Unturstützung
ics Horrn Landrat Niedmmner als I, Vorsitzender les DBezixksavstbauverbanles
 Houbur-; in Jahre 1924 zum erstemnal eine Obstschat
buzw.Obstuarkt abzchalfen.Diese Binrichtunz wurde von Sciten
lor urzuuzjer und Yarbraucher sichtlich be:rüsst. Unter Ausschaltun;
 der damals ein eschlichenen Misstände fand 1.. Bericht sjahre
lie 2. Obstschau bezw.der Obstnarkt statt,wozu noch Herr Rudy
Dezirksausschussnitslicd besondere Äncrkonnung verdicnt,der die
Tätirkeit Acs Derichterstatters üurch troue Mitarbeit nit unterstützt
 hat.Nach den Anneldunzen wurden rd. 300 Ztr.Apfol um
Birnen zum Verkauf auszogstellt. Erfraulicher Weisc konnte festostellt
 werden, 1nss lurchwer mutces Qualitätsobst auszestellt war
            
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