Allein durch die landwirtschaftliche Schule wurden bestellt
und zeliefert:
270 kg.Grassauen für unzefähr 35 Morgen im Werte von 761.65 Mark,
Zin sicheres Zeichen der Erkenntnis. Weitere Anlagen sind bereits
für das kommende Jahr vorzesehen, Ausserden wurden Versuche zit
Ingarischer weissplonbierser Iuzerne gemacht und davon 4 Ztr.
zur Ansaat gebracht.Jm Verein nit diesen Massnahnen gehen iie
jerbesserung der Wasserverhältnisse unserer Wiesen.,Den Haugtanteil
haben die BEntwässerunzsunternehnen,So konnte u.%& zur Ver-Jgesserung
der ausgedehnten Bliestalwiesen - Webenheiner Genarkune?
3aine Genossenschaft gegründers und ein grosser Teil der Arbeiten
ait ausschliesslich beteilizten Grundstücksbesitzern ausgeführt
werden, Um das ganze auf 120 000 Fr, veranschlagte Unternehnen
restlos auf diese Art,bei nögiichster Vermeidung von Barauslagen
Jurchführen zu können,wird die Arbeitszeit bei stückweisen Vorzehen
2 #ahre dauern, Die Zahl der Genossenschaftsnitglie der
veträgt 280 mit zusammen 550 Grunädstücken, An Staatsauschüssen
murdem 30% der Ausführungskosten bewilligt. Jn der Gemeime Hödıen
xurde ebenfalls eine Genossenschaft zebildet.Neben der Entwässerang
ist auch der Ausbau eines 400 m langen Wirtschaftsweges vorzesehen.
Beteiligt sind 135 Mitglieder mit 290 Grundstücken. Die
jeizezogene Fläche beträgt 12 ha.Die Gesamtkosten sind mit
11o 000 Fr,veranschlagt.Die Staatsbeihilfe beträgt 45%.Die sonstigen
Anlagen sind geringeren Umfanges und wurden als Gemeinschaftsanlagen
oler private Unternehmen ausgeführt,Darunt er faller
luch die in den ausgedehnten Staats- und Kirchenschaffneiwiesen
nit beträchtlichen Kosten vorgenommenen Verbesserungen.
An Staatszuschüssen wurden für das Jahr 1927 47,600 Pr.
bewilligt und soweit Cie Unternehmen abgerechnet sim ‚ausbezahlt.
Besonders zu erwähnen ist die Anstellung eines Kulturvorarbeiters,
vodurch die säntlichen Arbeiten erheblich gefördert werden konnter
Die Anträge an das Kulturbauamt Homburg mehren sich von Jahr
zu Jahr und sind bereits so angestiegen,dass nicht alle Gesuche
aines Yahres erledigt werden können. Die Binstellung einer weiteren
Arbeitskraft insbesoniere eines Vorarbeiters wäre äusserst
notwendis,.
2,) mi
Tierzucht
Auch hier sind im Bezirke für das Berichtsjahr wesent -
liche Fortschritte festzus%eilen. Durch die besonders gelagerten
/erhältnisse (günstiges Wiesenverhältnis) ist der Bezirk wie
vzeschaffen zur intensiven Tierzucht.Diese Zucht ist erforderlich,
an den nötigen Stallmist für die vorherrschendeMKartoffel bauaınd
Hackfruchtbetrieben zu erseugen,ferner um das nötige tägliche
Geld in unsere Betriebe zu bringen, Die Rindviehzucht und
Schweinezucht sind hiezu besonlers angetan. (Milch- u.Ferk labsatz
In industriellen Gegenden nacht sich die Ziegenzucht mehr
oreit und bildet sie hier ein MitteL die Lebenshaltung der kärg-Lich
bezahlten Arbeiter wesentlich zu verbilliren«
l. Pferdezucht: Die Deckstation Blicskastel wurde in Bericht sjahre
wieder mit 2 Hengsten bestellt.Die Gestütsverwal tung
Zweibrücken hatte für 1927 eine Garantie für 80 Stuten - für die
zesanmte Saarpfalz —- verlangt und hatten die beiden Bezirke
Homburz und St.Jngbert diese übernommen undin ihren Etat je
1500 Fr. eingestellt.Das Deckerzebnis war gut,wurde doch die verlanzte
Höchstzahl fast erreicht, CGedeckt wurden insgesant 77
Stuten und treffen hievon auf den Bezirk Honburg 53.Das Ergebnis
ist pgerenüber dem Vorjahre wesentlich besser gewesen (1926 war
lie Station mit insgesant 53 Stuten befahren). An Fohlen sind
angefallen aus diesen Ergebnis 1926 24 Fohlen, verfohlt hatten
1 Stuten nicht trächtig geblieben waren 25 Stuten,Den Züchtern
wurden Beihilfen zur Verbilligung der Deckyxelder und Fohlenzelder
nusbezahlt.Die Mittel stanıuten z.Teil von der Regierunsszoaisesion
zum Feil von 2erm Bezirke. Von den Pferdezucht- un®