Durch die fortgesetzte Fntwertung des frz, Franken besonders in de?
ersten Hälfte des Berichtsjahres,ist eine grosse Verteuerung aller
Lebens- und Bedarfsartikelpreise eingetreten, Die in den letzten 6
Monaten einsetzende Fe2tigung des frz.Franken hat wohl einen
wesentlich besseren Börsenwert desselben, nicht aber eine entsprechende
Breissenkung gebracht, Die Militärrenten der Kriegsopfer,dir den Großteil
ihrer Finkommen darstel Zen, haben nun eine viel geringere Kaufkraft,
Fs mussten zur Linderung der in Not geratenen Kriegsopfer folgena
Fürsorgemassnahmen durchgeführt werden:
a.) Winterbei
h
7
iıfen 1926/87
5
Von den eingegangenen Anträgen konnten ca, 75 berücksichtigt
werden, Fs wurden Beihilfen,je nach dem Grade der Badürftigkeit
von 1oo, 150,200 und 250 Franken bewilligt; insgesamt ungefähr
15000 Franken,
bb.) Finkleidungsbeihilfen für Frstkommunikanten und Konfirmanden,
Kinder hbedürftiger Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliehener
Ägs sind insgesamt 49 Anträge eingegangen.Die Hauptfürsorgestelle
Saarbrücken gewährte in 23 Fällen je 150 Franken, in lo Fäll»®
je 200 Franken, Jnsgesamt wurden 5 450 Franken zur Finklelidung von
33 bedürftigen Kriegsbsschädigtenkinder bezw.,Kriegsrwaisen ausgeschüßttet,
cc ) 7--"hrungsbeihilfe ir lungenkranke Schwerkriegsb£schäd %
An Weihnachten 1926 wurden 13 lungenkranken Schwerkriegsbeschädigten
je 150 d,i, insgesamt 1950 Franken als Beihilfen
zur b-sseren Ernährung gezahlt,
d,) Darlehen zur wirtschaftlichen Stärkung Kriegsheschädigter
_brzw. Kriegshinterbliebener,
%e konnten in 7 Fällen Darlehen und zwar in Beträgen von
1000, 2000, 5000 und 8000 Franken an Kriegsbeschädigte bezw,
Hinterbliebene gegen Abtretung eines Teiles der monatlichen Ver«-anay9unASAehiührniese
vormittelt werder