Full text : 1926/27 (0002)

3; Fürsorge für Geschlechtskranke,Trinker: und Krüppel.

Die Fürsorgestelle für Geschlechteskranke wird sehr
venig in Anspruch genommen, JIn Fürsorge „efanden sich 4 Üdännest
und 9 Frauen,denen 15 Finzelveratungen erteilt wurasn, Nach
der Eeichsve roränung vom 11, Dezember 191&,ai%® von der Regierıngeskommission
 für das Saargebist übernommen iet, können Personen,
 dis geschlechtskrank sind und bei aenen die Gefahr
stcht,dass sir di e Krankhei t wziterverbör-itr a, zwuangewiiSse
zincr Heildshandlung unterworfen werden,
Die Trinkerfürsorge wird von d-n ÖrtlItchrn Polizciverwaltungen
 durch die Handhabung der Trinksrlistr ausgr übt,
Yenn Auch die Trinkerliste eins gewiss: Möglichk- it dich,
ion Jirten dis Verabreichung geistig ;r Grtrünke un Grwohnkri6strinker
 zu untersagen,So kanı “in wirklicher Frfolg doch häufig
nicGht aamit erzielt werden, Die auf drr Trinkesrlist- setchrnden
Personen verstehen msiet auf irgend -in- Weise sich zuch weitrr
hin Alkohol zu h-esechaffen, Jm Bezirk b-finaen sich 29 Personen
zuf der Trinkerliste,
Dir Krüppelfürsorgs wird auf Grund der Verordnung
ijer Begisrungskommission vom 11, Mai 1921 urtr., ai Öffentliche
Krübpelfürsorg: ausgeübt, Dir Unterzringung erfolgt durchwig
in d7r Krüppelabteilung des Landsskrank:nhausss zu Homburg.
Im letzten Jahre wurden 7 Kinder zur Heilung und 3 zur Berußezusiildung

 untergebracht, von denen 2 als geheilt «entlassen.

DUFT AEN
            
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