Full text : 1926/27 (0002)

Zuschüsse eingestellt hat,nicht auch die Strassen,denen eine

weit grössere Bedeutung zukommt, als l1r-diglich die Verbindung

inn-rhalb des Bezirks herzustellen,( Strasse Homburg — Neunkirchen,
 Yebenheim - Reinheim )ähnlich wi* die Provinzialstrassen
 im preussischen Saargebietsteil,als Staatsstrassen
übernommen hat,

Der Bezirkstag Homburg legt schärfste Verwahrung
gegen das Vorgehen der Regierungskommis Sion ein und Zehnt

unter diesen Verkältnissen die Verantwortung für den Zustand
drr Besirksstrassen_ ab. Von den Arbeiten, deren Ausführung im
Jahre 1927 notwendig wären, kann mangels verfügbarer Mittel
nur die Hälfte ausgeführt werden, Die unausbleibliche Folge

ist, dass die Strassen von Jahr zu Jahr schlechter werden

zu Gunsten der Staatsstrassen, für deren Unterhaltung in
letzter Zeit sehr grosse Geldmittel aufgewandt wurden, Fs
wird ausdrücklich hervorgehoben,dase die gute Jnstandhaltung
äl-ser Strassen im Jnteresse des Verkehrs sehr zu begrüssen

7 Der Bezirkstag ersucht seinen Vorsitzenden, seine
Bemühungen auf Abänderung des derzeitigen Zustandes fortzusetzen.da
 eine wesentliche Frhöhung der Bezirksumlagen mit
Rücksicht auf die Gemeinden des Bezirkes und mit Rücksicht

auf aie Bevölkerung vermieden werden muß,

Der Bezirkstag hofft,dass sich die RegierungSkommission
 den berechtigten Wünschen der Begirksvertreter

nicht verschlissst und baldigst auch auf diesem Gebiete
die ihr zukommenden Pflichten erfüllt."
            
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