getst, 75 Gr. Benzin und 10 Gr. Schweseläther. Beim Ar—
beiten mit Bengzin und Schwefelätber darf man dem offenen
Feuer oder Licht nicht zu nahe kommen, man nimmt die
Reinigung am besten bei offenem Fenster vor. Danach bür—⸗
stet man den Hut mit einer weichen Bürste ab, die man in
eine Abkochung von Quillayarinde taucht, um dem Hut
ein gleichmäßiges Aussehen zu geben. Um den Hut zu
bleichen, nimmt man eine 5progzentige Wasserstoffsfuperoxyd⸗
sung, die man etwa 10 Minuten einwirken läßt. Ebenso er—
zielt man mit einer 2prozentigen Zitronensäurelösung, oder
mit einer 58prozentigen Weinsteinsäurelösung gute Resultate
beim Bleichen. Man muß aber dabei nach dem Bestreichen
den Hut in der Sonne trocknen lassen. Wohl zu beghten ist,
daß man den Hut nicht zu naß macht und ibm beim Trockhen
die gewünschte Form gibt.
Das Waschen der Kinder. Beim Waschen des Gesichts der
sleinen wird oft grob verfahren, indem der — oder
cchwamm dick voll Seife genommen und den Kindern übers
anze Gesicht gerieben wird, unbekümmert darum, daß die Seife
n bie Augen, in Nase und Mund dommt. Kein Wunder, daß die
stinder sich mit Entsetzen dem Waschen entziehen möchten. Wäscht
nan ruhig um die Augen herum, und verhütet das Eindringen
er Seife in Nase und Mund, redet dabei dem Kinde gut zu,
o wird sich die Schers bald verlieren und das Kind wird 3
villig waschen lassen. 3*p p
Das Wiegen und Schaukeln kleiner Kinder zur Be—
ruhigung, wenn sie schreien, ist schädlich und sollte besser
unterbleiben. Schreit ein Kind, so suche man die Ursache
zu ergruünden und vielleicht durch Trockenlegen zu beseitigen
delingt das nicht, so lasse man das Kind ruhig eine Weile
schreien, das ist viel eber gesund, als schädlich Wiegen,
ee und Hin⸗ und Herfahren im Wagen sind zu ver⸗
meiden. a —
Ste Berhandlungen vor dem Schlichtungsausschuß,
die am Mittwoch von 9 Uhr vormittags bis 7 Uhr
abends in Saarbrücken andauerten, sind ergebnislos
verlaufen. (Wobei zu bemerken ist, daß der im Saar—
gebiet nur auf dem vaterländischen Hilfsdienst⸗Gesetz
beruhende Schlichtungsausschuß lediglich als Einigungs—
amt fungieren kann) Die Arbeitgeber nahmen bei
den Verhandlungen einen festen Standpunkt an und
lehnten unter Berufung auf die derzeitig kritische Lage
der Saarindustrie Konzessionen in bezug auf Lohn—
erhöhungen ab. Dagegen wurde den Arbeitnehmern
zugesagt, daß in 14 Tagen den vereinigten Arbeitsge—
easen abermals Bericht über die Lage der In—
ustrie gegeben werden soll. Wenn dieser eine 634 3, —3— 113NMNBA
Beurteilung der Lage zuläßt, dann will die b I l 9 8 tbe B e d e nun 9.
ndustrie zunächst der Verheirateten und Familien- 4644 . —
nte gedenken. Ferner wird zugesagt, daß die Kopf— Verlangon d Moste r un prlangebore
zulage, die für März und April gewährt worden ist — —
vom 1. Mai ab als Erhöhung des Stundenlohns gilt. 930— * 4 39 32000000
meduungennennunn * , n renbranche. Die Handel⸗· ··ö —— — — — — — ——
ammer teilt mit: Die statistischhe Abteilung der Sandelskammer ha ;
Fragebogen für die Firmen des Schuh⸗Handels fertiggestellt, um —— 00000000
Dneeen * * maßgebenden Reichsbehörden verlangte 9 9— 9 * — 9 9 9
ufstellung des Jaarländischen Bedarfkontingentes zu gewinnen. Es —A R 2 0
ist bekannt, daß das Saargebiet vom Deutschen Rei X 9!
dr n — beliefert wird, als Inserieren bringt Gewinn —
are saarländischen Verbrauch zugeführt wird. Die Reichs- 4 — — 9 ——94
behörden haben jedoch von vornherein diese Belse — 66
von der Auftellung von Kontingeoten 43 600 F & g — vx v
ß — J22 14. 452. 2323210 i si IN 222
Zzeilendreis: Die einsbaltise Petitzeile oder deren Raum 40 Pfe. Bei Wiederholunscen entsprechender Rabatt
demacht, die den einzelnen bei der Außenhandelskontrolle beteiligten
Stellen als Raßstab für die Bewilligung dienen sollen. Zu diesem
Zweck ist es unerlählich, daß jde Firma der Schuhwaren—
dranche sich der Ausfertigung des Fragebogen⸗—
unterzieht. Firmen, die die Beantwortung des Fragebogen⸗
unterlassen, verringern hiermit nicht nur das Gesamtkontingent,
sondern schliehen sich damit auch selbst von der Zuteilung der Eingel⸗
ontingente aus. Grundsählich können Firmen, die uns maß⸗—
webliche Unterlagen für den Umfang ihres Geschäftsbetriebes
in einzelnen nicht beigebracht haben, bei der Kontingentierung
reine Berüchsichtigung finden. Wir weisen noch darauf
jin, daß nur eine gewissenhafte Ausfertigung der
kragebogen —
se Handelskammer ausdrücklich das Recht vor, im einzelnen Fa
m geeignet erscheinende Nachprüfungen üdbder die Richligkeit der
emochten Angaden einzutreten. Schreiben, welche die Festsetzung der
tontingentse betreffen, sind unmittelbar an die statistifche Abteilung
er Handelshammer au Saarbrücken. Brauerstratze 11. au richten.
Keine Grenzsperre. Infsolge der Verhandiungen, weiche vor
er sreien Bauernschaft mit dem Wirtschaftsrat in Saarbrücker
eführt wurden, ist nach einem hierher gelangten Bescheid di
dreissperre für Obst und Gemüse aufgehoben. Es dürfen jetz
bieder genannte Lebensmittel nach allen Kreisen des Saargebieß
usgesührt werden.
Albert Koch, Ottweiler
Buchdruckerei⸗ — fFernruf 186
— in sorgfältigster Ausführung.
Reichhaltiꝗsstes Papierlager des nördl. Saarreviers
daher
ungdg