Full text : 2.1938 (0002)

lda. Laubblättor z2u zwei (selton mohr) erhöht am Stengel gegenständig; Lippe sohmal,
flach, tief 2weispaltig, gelbgrün (oder violettpurpurn): Listera. pag. 220.
b. Laubbläatter am Stengel wechselständig: 20.
200. Lippo ungegliedert. aus einem Stüok bestehend; untere Laubblätter netznervig:
Goodyera. pag. 223.
b. Lippe durech eine mittlere, quere Finschnürung 2weigliedrig, hinteres Glied
(ypochil) ausgehöõblt, vorderes Glied (Epichil) ungetéilt; Laubblätter längsnervig:
 21.
Fruchtknoten ungestielt, gedreht; Blüten aufrecht; ziemlich die ganzo Blüte
rosarot oder woeist bis gelblich. Blütenform mehr eilanzettlich: Cephalanthera.
ag. 213.
Fruchtknoten gestielt, niebt gedreht, aber Blütenstielchen gedreht —
nickend; Perigon braunrot oder grünlich, oft violett überlaufen; Lippe weiß,
rosa oder violettrotbraun. Blütenform mehr kurzglockig: Epipactis. pag. 207.

214.

schlüssel kfür die Arten und Formen.

Cypripedium Calceoolus Huds. — Frauenschub.

Stengel Kurzhaarig; Laubblätter länglich, eiförmig bis länglich lanzettlich,
spitz faltig, oberseits hellgrün, unterseits blasser, auf beiden Flächen kurz—
haarig; Deckblätter blattig, nervig, grün, länger als der Fruchtknoten; Perigon
vierblattrig; Perigonblätter eiförmig bis längiich lanzettlich, die innern lineallanzettlich,
 am Grunde bärtig, am Rande wellig, zuweilen gedreht, alle meist
braunrot bis purpurbraun. Sackartige Lippe meist gelb. V—VI. Eine eurasiatische
 Pflanze, Gebirgslagen bevorzugend. Meist truppweise, selten einzeln.
in lichten Laubwäldern (bei uns), an buschigen Bergabhängen, Waldschlägen,
immer auf Kalk. Die nächsten Standorte sind um Trier, Toul und Lunéville;
andererseits Pifel: Birresborn, Maifeld; Koblenz, Boppard, Ahrweiler, Sinzig
und die Bergstrahe. Das im Saargebiet gemeldete Vorkommen wäre nicht
ganz unmöglich. bedarf aber der Bestätigung.
Im Losinscheiderwald bei Würzbach auf der Südseite nach Seelbach zu
im lichten Mischwald (Kalksandgrenze). (Kp.)

Orchis (L.)-Knabenkraut.

Perigonblätter helmartig zusammenschließend (außer der Lippe); Knollen ungeteilst;
 Deokblatter häutig (Herorchis): 2.
Perigonblattor gelockert: Petala mit dem mittleren Sepalum 2usammengenoeigt,
seitlsohe Sepala abstohend oder zurückgeschlagen; Knolsen ungeteilt oder geteilt:
Decokblatter häutig oder krautig (Androrchis): 7.
2a. Sporn wagerecht oder aufsteigend. Helm stumpf:; O. Morio L. pag. 178.
b. Sporn abwärts (längs des Fruchtknotens) gerichtet: 3.
ga. Deckblatter etwa so lang als der Fruchtknoten: 4.
b. Deckblätter viel kKürzer als der Fruchtknoten: 5.
ta. Sporn halb so lang als dar Vrnobtknoten, kegelförmig, spitzlich; Helm spitæ:
O. coriophora. pag. 179.
b. Sporn drei-bis viermal kürzer als der Fruchtknoten, stumpf; Helm fast kugelig:
O. ustulata. pag. 179.
da. Mittellappen der Lippe erst schmallineal, dann plötzlieh verbreitert: Helm blaßrot
violett, grau überlaufen: 6.
0. Mittellappen der Lippe allmählioh verbreitert mit meist, sehr verbreiterten Abschnitten,
 Helm kurz eiförmig, außen meist braun oder schmutazig-purpurn:
O. fusca. pag. 180.

J.

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