Full text : 9.1933 (0009)

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sein, aber die ausbreehende Revolution ôffnete ihm wie vielen
Andern eine glänzende Laufbahn des Ruhmes und der Tapferkeit.
 Indess ging seine Befôrderung für jene ungewôhnliche
Leit, in welcher Mancher in einem und demselben Jahre vom
Sergeanten zum General emporstieg, nicht eben so schnell. Er
wurde am 1. Januar 1791 Fourier, am 1. Februar 1792 Maréchaldes-logis,
 am 1. April 1792 Maréchal-de-Logis-chef, am 14, Juni
1792 Adjudant, am 29. october 1792 Unterleutnant und am
lolgenden 5. November Leutnant. Während der beiden ersten
Kriegsjahre der Revolution war er nacheinander dem Generalstabe
 der General Lamarche und Collaud zugetheilt, wurde
am 25. April 1794 Capitain und kehrte zu seinem Regimente
zurück. Kurze Zeit darauf gab ihm Kleber das Commando einer
Streifschar von 500 Mann und er zeichnete sich durch Thätigkeit
 so aus, dass mann ihm den Beinamen des « Unermüdlichen »
gab. Er wurde am 10. Dezember 179% Adjudant-General und
Brigadechef, zeichnete sich in den Feldzügen von 1795 und
1796 in der Sambre-und Maasarmee aus und stieg am 1. August
des letztgenannten Jahres zus Brigadegeneral empor. Seine
unerschrockene Tapferkeit in zahllosen Gefechten hatten die
Augen der Heerführer und der Armee auf ihn gelenkt, und eine
kurze Gefangenschaft, in die er fiel, nachdem sein Pferd
erschossen war und er einige Zeit zu Fuss gekämpft hatte,
erhôhte nur das allgemeine Gefühl seines hohen Werthes.
Am 28. März 1799 wurde Ney zum Divisionsgeneral ernannt,
kämpfte in dem für Frankreich unglücklichen Feldzuge dieses
Jahres zuerst unter Bernadotte, dann unter Lecourbe am
Rhein, im folgenden Jahre unter Moreau in Deutschland, und
es gehührte seine Division zum Centrum der Armee dieses
Feldherrn. Er trug zum Gewinne der Schlacht von Engen am
3. Mai 1800 bei, und nach der neuen Eintheilung der Armee
gegen Ende dieses Monats gehôärte seine Division zum linken
Flügel, über welchen General Grenier den Oberbefehl führte.
Nach Aufkündigung des Waffenstillstandes zeichnete Ney sich
in der Schlacht von Hohenlinden am 3. Dezember aus und
nahm den Oestreichern zehn Geschütze und eintausend Mann
an Gefangenen ab. Nach dem Frieden von Lunéville wurde
Ney am 24. Juli 1801 zu einem der Generalinspectoren der
Cavalerie ernannt, darauf als Gesandter in die Schweiz geschickt.
 Er erwarb sich die Zufriedenheit des ersten Consuls,
der ihm sehr gewogen war ihn mit einer Kindheitsfreundin
seiner Stieftochter Hortensia Beauharnais vermählte. Am 28.
Dezember 1803 erhielt Ney den Oberbefehl des Lagers von
            
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