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der Schlacht am Mincio den 8. Februar befehligte er den rechten
Flügel, erhielt am 21, den Befehl über die Truppen, welche
bestimmt waren, am rechten Poufer Nugent und Murat zu
zurückzudrängen, führte diesen Auftrag mit Kraît und Gesthicklichkeit
aus, vernichtete zu Parma ein ôstreichische
Infanterieregiment, ging mit der Division Rouyer und mit
der Brigade Jeanin bei Borgoforte nach dem linken Poufer
und traf am 6. März wieder in der Stellung der Armee am
Mincio ein.
Nach dem Waffenstillstande von Schiarino Ricino übernahm
Grenier den Befehl der franzôsischen Truppen in der Armee
des Vicekônigs und führte sie vertrgasmässig von Alessandria
über die Alpen nach Frankreich zurück. Ludwig XVIII.
ernannte ihn zum Infanterieinspector der achten Militärdivision.
Während der hundert Tage wurde er in die Repräsentantenkammer
gewählt und nach derzweiten Abdankung Napoléon’s
Mitglied der Regierungscommission. Er trat aus dem activen
Dienste, wurde 1818 in die Deputirtenkammer gewachlt und
vertheidigte in derselben gegen die Ultraroyalisten seine
Waffengefährten. Im Jahre 1821 zog er sich auf sein Landgut
Morambert bei Gray zurück und starb da am 18. April 1827.
Et war nicht nur ein tapferer und geschickter General, sondern
auch ein redlicher, gütiger Mann, liebte Künste und Wissenschaîten
und war Mitglied mehrer gelehrter Gesellschaften.
ExTRAIT du Die Generale der franzüsischen Republik und des
Kaiserreichs, par H. BELLANGE, Verlagsbuchhandlung von Carl B.
Lorck, Leipzig, 1847, p. 320, 321, 322, 323.
NEY
Ney (Michael), geboren zu Saarlouis den 10. Januar 1769,
war der Sohn eines Bäckers (1), kam im Alter von dreizehn
Jahren auf die Schreibstube eines Notars, folgte jedoch seiner
unbezwinglichen Neigung zum Kriegerstande und trat am
0. Dezember 1788 als Gemeiner in das vierte Husarenregiment.
Von geringer Herkunft und ohne Vermôgen würde er unter der
alten Regierung hôächstens als Greis Lieutenant geworden
(1) Erreur : le père de Nev était tonnelier et non boulanger à Sarrelouis.