260 —
(3) Im Hauptstudium, das sich in der Regel unmittelbar an das
Grundstudium anschließt und mit der Ersten Staatsprüfung abgeschlossen
wird, sollen die Studierenden ihre Grundkenntnisse erweitern, ein vertieftes
Verständnis von Teilgebieten der Systematischen (Theoretischen und
Praktischen) Philosophie gewinnen und sich nach Möglichkeit mit fachübergreifenden
Fragestellungen beschäftigen. Dies schließt die Aneignung
von Kenntnissen über die Philosophiegeschichte und ihre Epochen
(Antike, Mittelalter, Neuzeit) ein.
55
Stundenverteilung
(1) Für den Studiengang ist im Grundstudium eine Mindestgesamtstundenzahl
von 22 Semesterwochenstunden (SWS) und im Hauptstudium von
10 SWS (davon entfallen 4 SWS auf die Philosophiedidaktik) durch erfolgreiche
Teilnahme an Veranstaltungen nachzuweisen. Für den Studiengang
sind insgesamt 66 SWS zu belegen. Die den verschiedenen Philosophiebereichen
bzw. Studienabschnitten zugeordneten Stundenzahlen der
nachfolgenden Übersicht stellen empfohlene Richtwerte zur zeitlichen und
thematischen Gliederung des Studiums dar.
(2) Stundenverteilung - Übersicht:
Systematische Philosophie
Theoretische Philosophie
Praktische Philosophie
Historische Philosophie
Fachdidaktik
(einschließlich Schulpraktikum)
Philosophie insgesamt
Stundenzahl insgesamt
Grundstudium Hauptstudium
26
16
10
22
14
08
N8
06
04
34
22
34
39
= 66
86
Arten der Lehrveranstaltungen und Leistungsnachweise
(1) Grundvorlesungen sind Vorlesungen besonderen Typs; es handelt sich
um Lehrveranstaltungen (im Umfang von 4 SWS), die für Studierende im
ersten Studienabschnitt regelmäßig angeboten werden; sie dienen dem
Erwerb von Grundkenntnissen über ein Gebiet der Systematischen Philosophie,
über eine philosophiegeschichtliche Epoche oder über einen philosophischen
Klassiker. Grundvorlesungen vermitteln Wissen über zentra-