Full text: Der Bergmannsfreund (45.1917)

Nr. 6. 
Nur Ihre Hände können den verworrenen Knoten 
so lösen, wie er zum Wohl des Landes gelöst 
werden muß!“ 
Wie gelähmt starrte Regina in die unerbittlichen 
Augen des Mannes, der auch das letzte von ihr 
forderte, was Weibesliebe zu opfern hat. 
Mühsam richtete sie sich empor und stand nun, 
schwer auf die Lehne des Sessels gestützt, vor dem 
Minister, der sich gleichfalls erhoben hatte, und 
leise kam es jetzt über ihre schmerzbebenden Lippen: 
„Sie wissen, Erzellenz, ich würde für den Herzog 
sterben, wenn es sein müßte, und es würde ein 
leichteres sein als das, was Sie von mir fordern.“ 
Es zuckte einen Augenblick wie Mitleid über 
das Gesicht des Ministers, als er mit bewegter 
Stimme sagte: „Ich weiß es, gnädigste Gräfin, 
aber es bleibt kein andrer Ausweg.“ 
Reginas Kraft war zu Ende. Mit letzter An⸗— 
trengung raffte sie sich auf und sagte: 
„Erzellenz verzeihen, wenn ich die Unterredung 
jetzt abbreche, aber ich fühle mich außerstande, 
Ihnen weiter zu folgen. Sie werden von mir 
hören, Exzellenz, aber einen Entschluß kann ich 
in dieser Stunde nicht fassen. Was Sie mir eben 
— 
bdin nur eine schwache Frau.“ 
Der Minister verneigte fich. 
„Ich, habe getan, was die Pflicht mir gebot, 
und die Entscheiduug in Ihre Hände gelegt, 
gnädigste Gräfin. Der Dank eines ganzen Landes 
wird Ihnen sicher sein, wenn Sie kun, was ich 
von Ihnen erbitten mußte!“ 
Gräfin Regina hob langsam die Hand zum 
Zeichen der Verabschiedung. Mit einer tiefen Ver— 
neigung zog sich der Minister zurück. 
Als er sich schwer aufatmend in die Polster 
eines vor dem Schloß wartenden Wagens warf, 
war sein Antlitz blaß und verstört. 
„Wahrlich, diese Stunde werde ich nie in meinem 
Leben vergessen“, sagte er zu sich selbst. Er wußte 
auch, daß er mit dem, was er getan, die Gunst 
seines Herzogs für immer verscherzt und sich ihn 
zum unversöhnlichen Feinde gemaächt hatte. 
Doch auch das vermochte den Willen dieses 
Mannes nicht zu brechen, denn er hatte nur getan, 
was er seiner Überzeugung nach hatte tun müssen; 
aber das schmerzgequälte blasfe Frauenantlitz, in 
das er in dieser Stunde geschaut hatte, würde ihm 
zeitlehens vorjichweben — auch das wußte er! 
Der Abend dämmerte schon, und noch immer 
jaß Gräfin Regina drüben im Roten Salon, wo 
sie den Minister empfangen hatte. Die Kinder 
hatten nach der Mutter gefragt, die sich ihnen 
sonst so gern widmete, aber die Gräfin hatte der 
Bonne nur kurz zur Antwort gegeben, sie wünzche 
heute allein zu bleiben; sie sei angdegriffen und 
bedürfe der Ruhe. 
Als sich Exzellenz Dahlhorst zurückgezogen, hatte 
sie sich einer Ohnmacht nahe gefühlt, aber mit 
— 
keit hatte sie die Schwächeanwandlung nieder— 
gekämpft. Der Minister, den sie in dieser leid— 
vollsten Stunde ihres Lebens erst kennen gelernt 
Jatte, sollte nicht umsonst an das Beste und Edelste 
in ihr, an die stille Dulderkraft des Weibes 
appelliert haben! Sie wollte stark bleiben und sich 
nicht niederzwingen lassen. 
So hatte sie sich zusammengerafft und noch 
einmal Wort für Wort der Unterredung an ihrem 
Innern vorüberziehen lassen. Und langsam hatte 
ich der wilde Aufruhr der Gedanken und der 
Sturm der Empfindungen in ihr gelegt. Sie über— 
dachte ihr Leben dis heute. Wie ein aufgeschlagenes 
Buch lag es vor ihr von der Stunde an, da sie 
Herzog Ferdinand ihre Hand gereicht hatte. Damals 
reilich hatten sie beide nicht geahnt, daß ihr Glück 
einmal so jäh in Scherben gehen könnte. Damals 
hatte als Hoffnungsftern ain Himmel ihrer Liebe 
goch immer die Möglichkeit bestanden, daß die 
Fesseln des starren Häusdesctzes durch ein Macht— 
vort gesprengt werden könnten. Es war nicht 
geschehen. 
— 
— 
Der VBeramannusfreund. 
AX —A —⏑—— 
unte Zeitung. 
*„Ihr werdet zu Stahl werden“. Sie sind nicht 
durchgekommen! Zerschellt ist ihr Ansturm an dem eisernen 
Mut, an der zähen Standhäftigkeit, festen Entschlossenheit 
nur weniger Bataillone und Vatterien. Der unbeirrbaré 
Wille zum Sieg ist's, der solche Taten vollbringt. Pflicht 
erfüllung bei jedem cinzelnen bis ins kleinste. Ich will 
bon einem deutschen Pfarrerssohn aus Hamm a. d 
Sieg erzählen (Kan. Schuser), der seine Treus zum Vater— 
iande mit dem Tode bezahlt hat. Nur die wenigften ahnen, 
wie schwer es gerade unsere Telefonistensim Felde 
)aben. Das Telessn erinnert auch garnicht an den Krieg, 
ind Telefsonist zu sein, hat so wensig kriegerischen Klang. 
Hier draußen find sich wohl alle darin einig, daß nur 
beherzte Männer dazu zu gebrauchen sind. Und so einer 
war er. Der hatte sein Herz mit dinem dreitachen Panzer 
uimgürtet: Gottvertrauen, Tapferkeit, Trene. Unbe 
kümmert um die Gefahr, unbeirrt durch das nahe Ein— 
schlagen der Geschosse, saß er im tolliten Feuer mit Steig— 
eisen und Haltegurt vewaffnet, oben in den Telefonmasten, 
am immer von neuem wieder zersibrte Trätzte zu verbinden. 
Wiebiel schwerer ist es, wenrlos den Kageln preisgegeben 
eine Drahiscrippe — scheinbar so unbedutend im Mgen— 
olick — zu flicken, als mit Gewehr und Handgranate im 
dordersten Graben den ZFeind zu erwarten, oder an der 
Kanone das Geschoß ins öohr zu schienen, das Seckunden 
sräter, so weis ich's, seine Opfer unter den Feinden fordert. 
Wieviel schwerer als stürmen, schlagen, verfolgen ist stand— 
halten allein mit den Nerven, mir dem Wilen. Sich zu 
vehren, erfordert gewiz Mut, sich nicht wedren zu köntten 
mendlich mehr! Und dabei hängt alles davon ab, ob die 
Leitung von der Artillericheobachtung zur Balterie in 
Qednung ist. Batterie ohne Seobachtung ist wie ein Mensch 
ohne Angen! So lief er denn ungeachtet der glühenden, 
ackigen Stahlstüicke, die surrend und' pfeisend ihr Ziel 
uchten, mit seinen Kameraden nach vorne, immer der 
Leitung nach, bis er die zerschossenen Drähte fand, knotete 
ie immer, wieder geduldig aneinander. Die russuschen Au— 
türme scheiterten. Verbindung war zur rechten Zeit 
»agewesen. Am nächsten Morhen schwoll das rufsfische 
Artellexsefeuer von neuem zunn Trommelfeuer an. Neut 
Angr.sfe sanden bvor. Neue Störungen traten ein, schließ— 
ich war kein einziger Draht mehr heil. Da kam er wieder 
chon gelaufen, den Stahlrelm im Nacken, unermüdlich 
eine Pflicht zu tun. Muüde und augespann: kam er mittags 
urück, um sich auszuruhen, da packt ihn auf der Stufe 
des Unterstandes schon stehend ein Schrapnell und reißt ihn 
zu Boden. Stumm wird die lezte Pflicht getan, stumm 
Wunden und Tod hingenommen. Solcher Wille, folche 
Pflichterfüllung, solche nie wankende Treue 
machen uns kräftig, gegen vielfache Übermacht zu sireiten 
und zu siegen: deutsche Männer, die in sich nur Deutsch— 
land sehen, unablässig bedacht, es zu verherrlichen, ihm zu 
dienen und für das Vaterland zu sterben. 
*AUns den Fliegzenden Blättern. Kaltblütig 
Unsere Stellung bekommt eines schönen Tages eine größere 
Menge „Eisenpillen“ als sont, und zwar bei dunkler Nacht. 
raum hatte das Feuer etwas nachgelaffen, ezle ich die 
Postenlin;e entlang, unzu sehen, ob die e noch siehe. Ich 
refsfe meinen lieben Seppl. Geinsend zeigt er mir duf 
meine Frage, ob ihm etwas passiert fei, den Rest seines 
Gewehres: den Lauf und den Lederriemen. BRlilles andere 
hatte ihm eine kleine Granate zersamettert. Ich lobe ihn, 
weil er nicht gewanktt und gewichen ist, und frage ihn: 
„Na, was hast du denn bei der Geschichte gedacht?“ Seine 
verblüffende Lintwort lautet: „Dch dacht' halt, ich bräucht 
a neues G'wehr!“ — Anmazung. Buchhalter: „Herr 
Boldmann, die Firma Maier & Kowmpanie hat Sie heut' 
direkt des Betruges beschuidigt, das könuen wir uns doch 
nicht gefallen lassen? — Chef: „Wie heißt „wir“? Sind 
Sie mein Kompagnon?“ — Die Schwarzseher. Tie 
Braut des Feldgrauen (zum Dor pfarrer): „Run will er 
ich zu den Fliegern melden, der mit seinem Pech, was er 
zat! Ach, Herr Pfarrer, der stürzt am ersten Tag ab und 
allt in 'd Porzellanladen 'nein!“ — Stirblüte 
.. Vorbei flogen Telegrapheustangen, Apfel-, Kirsch- und 
Zwetschgendäume sowie sein ganzes vergangenes Lben.. 
— VDie reiche Erbin. „Was würdest du sagen, Erich 
wenn ich mich mit Deiner Schwester verloben würde?“ — 
„E Geschäft!“ — Berliebt. Sie: „Wann wollen wir 
uns denn morgen nachmittag treffen, um 4 oder bereit— 
um 8?“ — Er: „Ach, am lieosten schon um zwei, Fläulein 
Käthe ... um eins bin ich da!“ — Verlockende Aus— 
tteuer. Bäuerin (zu dem Verehrer der Tachter): „.. Die 
Vroni suchen S'? Die arbeit' g'rad an ihrer Aussteuer!“ 
— „Ich meine, sie draußen beim Schweinefüttern gesehen 
zu haben?“ — „Na eben ... das Schwein kriegt s' mit, 
venn s heiratet!“ — Mildernd. Amtmann: Über mich 
verden im Wirtshaus ja schöne dieden geführt; gestern 
abend soll ich als dumm, faul und gefräßig hinzestellt 
vorden sein?!“ — Polizin: „Vas ist nit wahr, Herr Amt— 
nann ... von Gefräßigkeit ist ta' Red' g'wesen! — Beim 
heiratsvermittler. Aitliche Dame (vermögend): „Ob 
aber 'was Passendes für mich da sein wird?“ — Wer— 
mittler: „Hm, wir werdon segen: Hier ist einer, der heiraten 
könnt', der wird aber nicht zu jzaben sein; da wär' einer, 
der heiraten möcht', ist aver auch fraglich; aber der da ist 
einer, der heiraten muß, das wird der richtige sein!“ 
Trost. „Sieh' mal, Männchen, in meiner Granatbrofsche 
sehlen einige Steine!“ — „Tas macht nichts ... Granagt— 
löcher sind jetzt modern!“ — Bercchnung. Zwei Zech— 
preler merden hintereinauder verarcrint. — Ser zwöile 
sgis für den erlen das Urteil pertündet wird): „Fur die 
Sa weinsbare und drei Waß Vier kriegt er sechs Wochen 
Sfüugnizc — da werde idgyh sür meinen NRihbraten mit 
ren rn rrne e,e,nte frlote 
Seite 47. 
Doppelsinnig. Ehemann (vor Gericht, als seine Frau 
schon wieder wegen Beleidigung belangt ist): „Hoher Ge— 
richtshof, es ist wahr, der Mund meiner Frau hat — 
offen gestanden — schon viel Unheil gestiftet!“ — Vor— 
gebeugt. „Zehn Uhr! Ich geh' jetzt nach Hause, weil 
neine Frau morgen in einem Konzert austreten muß ... 
sonst ist sie wieder den ganzen Tag heiser!“ 
* Der Nachtwächter. Neulich besuchte ich auf Urlaub 
einen albten Schulfreund. Kleines Nest in Sachsen. Um 
) Uhr gings zum Stammtisch, um 10 Uhr war Feierabend, 
im Honoratiorenstübchen freilich noch nicht. Zwischen halb 
ind dreiviertel 11 Uhr steckt der Nachtwächter seinen 
Fopf zur Tür herein und sagt vorwurfsvoll: „Awer meine 
Härren, 's is doch kleich dreiviertel elwe!“ Der Wirt er⸗ 
widert treuherzig: „Ja, das dud uns ooch leid, das ist doch 
awer nich zu ännern!“ Das leuchtete auch dem HNktacht 
wächter ein, und er verschwand. 
*Unterstand. „Du bist doch ein heller Junge, sag 
mal, kaunst du einen Satz bilden, in dem füßfmal das Wort 
Anterstand vorklommt?“ „ARee.“ „Paß mal auf: Als 
ich bei dem Regen in dem Unterstand, der Unteroffizier 
Wuppdich unterstand, unterstand, understand sich der Kaͤrl, 
unter standhaftem Qualmen einen Gasangriff auf uns zu 
machen.“ „Weeste noch mehr son Quatsch?“ 
*Im Schützengraben. Einer von uns im Lazarett 
hat, einen Armschuß. Es geht ihm aber schon ganz gut; 
er hat den Arm nicht mehr in der Binde; nur merkt man 
es ihm an, daß der Arm ziemlich steif ist. Der Arzt befiehlt, 
er soll den Arm bewegen, und der Sanitäter macht mii 
ihm kunstgerecht Bewegungen! Der Krante schneidet Gri— 
massen und stöhnt dabei. Am zweiten Tag verzerrt er 
zwar noch das Gesicht: aber es scheint schon leichter zu 
zehn. Einer sagte hinterner: „Siehst du, das tut schön 
aicht mehr so weh.“ „Ja“, erwiedert beruͤhigt der Kranke, 
„ich hab' heute auch den gesunden Arm hingehalten.“ 
*Der Sachverstaändige. Die Familie hat uͤnter den 
apfern, feldgrauen Streitern einen Vetter, den sie mit allen 
hr erreichbaren Liebesgaben beglückt⸗ Nur Eßwaren können 
nicht dabei sein. Das tut auch nicht not, denn der Vetter 
»efindet sich in einer Gegend, wo man trotz der Anfammlung 
zroßer Truppenmassen in den Ortschaften hinter der Fron 
aach Belieben Fleisch kaufen kann. So schickt der Vetter 
als Zeichen seines Dankes den lieben Verwandten eines 
Tags ein Dutzend Würstchen. Würstchen sind bei Kahles 
chon seit Jahr und Tag ein sagenhafter Begriff. Leider 
ommt infolge der weiten Entfernung die Sendung in ver—⸗ 
dächtigem Zustand an. Die Würfichen sind schimmlig 
geworden. Nun ist Wurstgist eine gefährliche Sache und 
um das Wohl der Familie nicht auf das Spiel zu setzen, 
beschließt Herr Kahle, das Versuchskaninchen zu spielen, 
Die Würstchen werden gesäubert uͤnd im heißen Wasser 
aufgebrüht. Herr Kahle probiert das erste, zweite, dritte 
und so fort. Franu und Kinder schauen sehnfuchtsvoll zu 
Als das letzte verschwunden ist, wischt er sich den Vart und 
Pricht: „Die Dinger scheinen unschädlich zu sein. Wenn 
der Velter wieder Würstel schickt. könut ihr auch einmal 
kosten.“ 
*Win weit entfernt stehendes Geschütz feuert seit 
iner halben Stunde auf unsere Stellung. Scharfschütze 
Müller nimmt sein Gewehr und feuert wie rasend in die 
dermeintliche Richtung nach dem Geschütz, als er plötzlich 
schweigt. Jubelnd ruft Müller aus: „Geschütz vernichtet! 
— — Infanterie-Volltreffer!“ „Ja, ja,“ sagt der Hüber 
mit wichtiger Mine, „das viele G'red im Reichstag haat's 
jor kan Zweck nöt. Solang die internationalen Schieß— 
qu den, nöt polizeilich g'schlossen wird, solang hört's'a 
d'r Kriag nöt auf!“ 
*Ein Geschäft. Gläubiger: „Sie sind gut! Mich 
bezablen Sie nicht und da sitzen Sie bei einem Sektgelage!“ 
— „Was wollen Sie denn, den Wein pumpe ich, und für 
jeden Sektpfropfen krieg' ich jetzt fünfundzwanzig Pfennige.“ 
* Zeitgemästse Umäunberuug. Auch d. u. mein 
Sohn Brutus?e* 
*Sparsamkeit. 
Unter den vielen, gar sonderbaren 
Leuten traf ich auch Käuze an, 
Die brannten, um Zündhölzer zu sparen, 
Eine Zigarre an der anderen an. 
O. E. W. 
hauswttel und CGemeinnutz ges. 
*Zwiebel als Heilmittel. Will man ein Geschwür 
schnell zum Aufgehen bringen, so lege man eine durch— 
schnittene und in heißer Asche halbgebratene Zwiebel auf 
die Spitze desselben. Auch gegen erfrorene Füße wird 
Zwiehelsaft empfohlen. Man nehme hierzu täglich 4 
Zwiebeln, schneide sie sein, streue eine halbe Tasse feines 
Kodsalz darüber und lasse site mehrere Stunden in einem 
Rasierten oder Porzellangefäß stehen, so daß sich der Saft 
herauszieht. Mit letzterem reibe man die wunden Stellen 
vor dem Schlafengehen tüchtig ein und lasse den Saft am 
Ofen in die Kaut eintrocknen. Wenn der Geruch der 
Zwiebeln nicht unangenehm ist, kann man dieselben auch 
als Pflaster für die Nacht aufbinden. Schon nach wenigen 
Tagen wird Besserung eintreten. 
*B2vie spült man Töpfe und Pfannen? Man fülle 
solche dieser Gefäße, worin mit Reis, Mehl oder dergleichen 
Ingaredienzen angerichtete Speisen bereitet waren, vorher 
mit daltein Wasser, damit sich diese mehligen Teile mit 
Nachhülse eines alten Messers und einer kleinen Scheuer— 
bürste und genug Seife leicht entfernen. Dann erst wasche 
man diese Suchen, und stelle dieselben nach fauberem Aus— 
vischen mit dem Tuch noch einen Augenblick auf den Hert 
Amn vwölligen Nustrockne«
	        
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