Full text: Nach der Schicht (48)

Yummnmer 42 
zu. 
‚Nach der Schicht“ 
Seite 654 
100jähriges Jubiläum des Germanikums in Rom 
(159°. 1952) 
gel als Kapläne in der Seelsorze 
Jnsere Rompilger konnten in del 
deilizen Stadt die Aufgeschiossen- 
ıeit der Germaniker selbst beobach- 
en und waren froh, an ihnen sach- 
kundige Funrer zu haben. Daß dic 
Päpste das Germanikum stets hoch- 
geschätzt haben. ist eine klare Tat- 
züche. Das 400 jährige Jubelfes; des 
Sermanikums ist daher auch eier 
Fest Deutschlands, C.K. 
Am öl. August 155% gründete Papst 
‚ul us II. (1350—15553) in Rom dus 
Deutsche Kolleg (Collegium Germu- 
auıcum) zur Heranbildung von tüch- 
zen Priestern 1ür Deutschland, zu- 
nal für die vielfach protestantisch 
‚erscuchten und durchsetzten Dom- 
zapılel. Kaiser Ferdinand I. (1556 Dis 
564). Herzug Albrecht von Bayenma, 
:je,‚e Kardinäle, darunter Otto von 
Prüchseß und ganz besonders der 
zeil:ge Petrus Kanisius. unterstutz- 
en die Bestrebungen, dem Koileg 
ne gute Unterkunft und Dotierung 
‘u verschaffen. Der heilige Inatıus 
on Loyvola halte auıe Errichiung des 
K<ollegs angeregt. 1574 überwies 
Daps: Gregor IX. (1372—1583) dem 
Deutschen Kolleg Palası und Kırche 
5un! Appolinarze, 1580 wurde dus 
Önzarısche Kolleg (Colleaium Huti- 
Zu) Mut dem Deutschen Kolicg 
‚erzunden. dem auch die bekannic 
Xiche Sunto Stefano Rutondo anyzc- 
dert war. Deutschland einschl. die 
Niederlande und Lusembarzg and 
ale deut cehen Lunde des Habsburger 
Reiches eChicklen ıme Soeane in ads 
Deutsch - Ungarische Kollez. Da die 
tealschen Domkapitel mes! von 
al en beseilztı wurden, 202 man Del 
ir ‚vöfnahme diese vor, weil ınan 
Yuürch alese Zoglınge zute Kralte ın 
Ye Womkupıte: schicken wollte. Su 
Sudierie auch der Trierer Er/zvischof 
ind Kkurturst Johunn Hugo von Ors- 
3eck 004 — 14a adar ArOF ad UM 
St wär allerdings der einzkie Gel- 
Narızer in der Reihe der Trierer 
STZDIsChofe von 1552— 1802. 1773, als 
de Gesellschaft Jesu au 2eNOobe.ı 
Adıde, nerlet das Germaninian GN 
1. 20n Vertall 1798 wurde die An- 
;»tal geschlossen, weil sie weder de 
Mılei noch die Krafte hatte, das 
AOncg weiter auirecnt zu erhallen. 
814 wurde dıe Gesellschurt Jesu 
mederherzestellt. und 1818 wurde 
such das Germanikum wieder Neu 
Tobnet, erst im Profebhaus der Ge- 
el: chaft (al Gesu)l Pap-t Pıus IX 
1645 78) uberwies dem Kolleg den 
?al1a 220 Borromeo. 1886 siedelte dann 
las Germanıkum uber ın den Pu- 
azzıy Constanzı (Via Nicola da To- 
entino), wo Duid ein NeuDdau NeDat 
Mner dem heiud:gen Petrus Kanisius 
u e geweinten Kırche ertichtet 
+urde, In neuester Zeit Nat das 
Wieg Wegen dep Verkenrrverhalt- 
Ude Wiederum seinen Sıtz wechseln 
nussen. In der neuen Kırdie wird an 
ln Judilaumstagen von Bischof 
Schr ofter von Erchstatt, einem ft. 
zermanıker. die Orsel geweint, wah- 
wg Erzbischof Wendel (Munchen) 
de Festprehaet hult. Unser Bischof 
X“ Wehr wird dus Positiikalreaiuerm 
an, 
De Germauniker, die die Paps liche 
dochschule Gregvriunu besuchen, 
Tagen ro'e Talare Mil sCchWür7ze.N 
Alam und sind ın ganz Rom und 
Utucbung bekannt und aytienst 
Welt! (Carceri- Krebse vom Virne 
ana at, Bis heute hatte düs Ger- 
Hacıkum, das ın den Weiltgrie sen 
WLUWeise im Canmıs.anum nn Inns- 
HK Gast ire odschaft zenos+en Diet 
dep TU00 Zugunge, dabäanter UDer 
“4 Kinaten und Ungarn, Es hat der 
Sarche 29 Kurdınale, einen Pariar- 
Men, 35 Erzbischofe und 350 Bischöfe 
Shecfert, Auch die Divzece Trier hat 
MN. rsiche Kandidaten nuch Rom A0- 
Bd Bischof Matinkes Wenr un7 
dennischof Dr. Stein wie auch der 
"6: tarbene Weihbischof Dr. Ante- 
u Münch und der 1952 versTor- 
Are Prateonetar Dr. Kads Waten 
a nanıker. Von den Trierer Dom- 
fapılLavaren waren Germatngkzer: E.- 
22 Reaii, Keil, Becker, Manch, 
)oteldorf, Wiegand, Kaas, Lenz Job, 
Sein und Wehr, von den Seminar- 
Nafessoren: Fine, Distelderf, Johan- 
vs und Jeasef Lenz. Never, Weir 
Sen Reab, Kaas, Willem, von den 
WETTEN Becker und Wear 
ragendes geleistet haben. Die Leitung 
des Kolless wird in der Regel ganz 
zesonders dazu belähigten Erziehern 
anvertraut. 
Die Geschichte des Germaunikums 
hat zuerst (1896) Kardinal Stein- 
ıuber SJ in einem zweibandisen 
erke geschrieben. Pastor hat jr 
seiner Papstuyeschichte (VI. und IX 
3and) dem für alle deutschen Län- 
jer so wichtigen Kollez ausführ 
iche Besprechungen gewidmet 
Es hat auch immer Kritiker de: 
zermanikums gegeben und wird Sie 
such ferner zgc«ben. Man wendet ein 
jaß die Germauniker den Zusammen- 
ı1ang mit dem einheimischen Klerus 
verloren hätten. Das stimmt aber 
aıicht, denn vielfach haben sie vol 
lem Eintritt schon deutsche Bil- 
jurgasstalten besucht, kennen von 
zımnasıum her die meisten Mat 
jriester. Früher konnten sie aller. 
ixizs die ganzen Studieniähre hın 
lusch (Iruher 7, jetzt 9 Jahre) nich! 
ic Forien in der Heimat verbrin un 
sondern verjebien sie in San Pastore 
ler Sommervilla des Kollezs, Di 
st aber in der neuen Studienerd- 
zung Ze der!, 50 dur die Zo2lin.C 
auch Wahrend der Studien in der 
Adenat che Bezichungen aufrecht: 
> halten bzw. auknupfen können. 
Auch der Einwand, daß die Zug 
inze in Rom einseitiz jesuüillisch er- 
06H Wurden, Gast hintlalliz. Da 
stutienördnung der Kirche ast hül 
ie Sem: ıarien Mußschend. Fr 
ircht sich huer nicht um eine Maucht- 
‚;tel.ung der Jeseiten. sondere 1 
ne Klate Kulholische Linie, Da in 
der Regel nur die Dezabtesien Stüu- 
1ker Nach Rom entsandt Werde, 
AACHEN se EINE 2U'€ Auslese dar, Iı 
om leinen sie auch die Zentral 
nstanzen der Kirche besser kennen 
VTanche kenren spater zur Erweite- 
vi ihrer Siudien nach Rom zu- 
uıck als Kaplıne der Anima odemn 
jes Cumpo Santo, 
Nach der Ruckkehr in die Hein 
rbeiten die Geimuniker ın der Re 
0 Germüän.ker sind als Pfurrer in 
ler Diozese tatig oder im Ruhestand 
Von den gegenwärtigen deutschen 
ischefen waren Germaniker: Dr. 
sempl, Limburg, Dr. Dietz (Fulda), 
vr. Ruuch (Freiburg), Dr. Wendei 
Munchen), Dr. Schroutifer (Eichstiat!), 
dr. Dop-ner (Wurzburg), Dr. Freun- 
lörfer (Augsburz), ebenso der Luxem- 
nurger Koadzuterbischef Dr. Lom- 
nel. Auch der Bekennerbischof Ste- 
HNäc (Zagreb) war Germanıker. Die 
Zahl der Gelehrten und Schritistelich 
‚us dem Germanikum ist außer- 
‚rdenilich groß. Daß viele von den 
‚ög.ınzsen in den Jesuitenorden ein- 
zeiten, ı8st seitens der Ordens elite 2 
No sich micht erwünscht, ist avuer 
veder zu vermelklden noch 20 De- 
jaucin. Die Einwirkungen der Wis- 
euschuftler aus dem Germun:kum 
ußdie TNcOLG2L0 ast a) einer einen 
schritt durgeiezt worden. Kurdınal- 
18a Mivara Wird wahrend der 
A N 
‚eucn Kolleniumskiuche halten. Auch 
indet e,ne eigene Dauattier In einst 
‘er beiaen grollen Jesuitenkiächen 
Fanatıus oder al Gesu) stüatt. Der ae- 
vobpnlLeche Weinetermin für die Ger- 
nNnamıker War Disher dus Fest dem 
Apostel Sımeon und Juda (28. Okt.) 
Die Germanıker promeovier'en Las- 
zep Mn Piteeopme and Tacolo ie, 
Vuüch der neuen Sticdhenordinung soll! 
las dahin geander! werden, dad 
seine Promotienspflicht mienr bestent 
ind auch Gelesecanen z2e86tlen Ward, 
no anderen Hochschulen Zu Diomeo- 
seren. Die Feen sollen auch düzu 
enulz:t werden, um durch Arbeit in 
Zerirleben die Nolan Erfanrangen 
ur de sa wichtige und zeitzem.dje 
Arbeiterseelsorze zu sammeln, Nıcnt 
ne) wahn! darf die Tatsache bleiben, 
Laß auch Germaniker nach reicher 
Jberlegung nicht in den Pıirester- 
tand eingetreten sind und ım Kuatho- 
schen Leben als TIuen Hervor- 
. . 
Bischof in Bulgarien 
zum Tode verurteilt 
Sofia. — Ein „Volkszericht“ ir 
5otia hat den Bischof von Niko- 
50h. Msgr, Bossilkoff, und dre 
Priester zum Tode durch Erschießer 
verurteilt. 20 weitere Priester er- 
aijelten Gefängnisstrafen von 12 bis 
106 Jahren. Den Angeklagten war von 
lem Gericht „Spionage voro Wwor- 
en worden 
Der „Osservatore Romana be- 
zechnete dus Urteil als „ein«c 
schlechte Entschuld aung iur varbo- 
luchten Murd" In din Auseg der 
gatholischen wie der sans freier 
Welt seien der Bischof md ds ml 
hin zum Tede veyurteiiten Fir oasta 
Martvrer, die abyre Treue Au Go 
nit dem Blute bezahlon mußten 
Die kommiumn stische Nach: chten- 
asentar Bülaayrıeas DerieMtete 0 
den Prozedverlauf, dba Verip te ler 
natlen zestarden, durch aen vo k u 
a.schen Vertreter in Bouusarıen und 
Mitz leder auslandıacher Gebeimn- 
dienste ZUr Sikohade und anderen 
SH anisfendiechen Tatrıakeiten Ver- 
fuhrt worden zusen. Außerdem habr 
Ye Verhandlung den Bewains für die 
Piane der Verarte Pen zur Errich- 
Una emer Wider s ands. ron! er- 
5racht, die im Falle einer Inte rven- 
son aushandischer Armven dis Kom. 
Nunistische Reaime des Lande str. 
zen sollte 
Wahrend der Verhandlung ordnete 
das Gericht die Verhaftung des Ri- 
schaffe von Sofia, Mogr Ron anaoff 
an, der sich wahrscheinl;ch in Kurze 
vegen üäbnnlicher anzehlicher Ver- 
zehen wie die yetzt Verurte len zu 
.ergn!worten haben wird 
Danft Dius NIL Eber den Sirn von Dileerfahrten 
Vatikanstadt, Anlalßlıch einer Mıt- 
‚lıcdern der Vereimgung „Compag- 
won de St Francois” Bewahren 
Audienz auße:te sich Papst Prus XI 
‚ber den Sinn von Pilgerfahrten 
der Heilige Vater führte aus: 
‚Es ist ein herrhehes und wahr- 
zaft notwerndiages Beginnen, den 
zeist des heibhgsen Frunz Zu vLWEeR- 
son an einer Welt, die SO bogienig 
«t nach Komtont, Technik und mu- 
erzelem Fortschritl... 
Unsere Zeitgenossen haben allzu 
ft mut dem Sinn far dus VUcber- 
yatarlıche den Sızn für die schonen 
Arte der NC) opbüra Verigeren, Vor 
em den Sinn far die Stutten und 
Le Dane, die duleh die gtaden 
es en ge Weil sind die Gott mit 
vinem Ze.chen yezüchnet und mit 
der Afiahe Def oat hat chren Bru- 
den das furnenm. schen Cititer ZU Vele 
nilteln Nach dem Beispiel des hei- 
Me FLADAISKUS Von Assıs! Versicht 
ni, nm der Betrachtung der Werke 
Zelte jenes Yasprundgiche Herwa- 
pa der Gate und GO... (Gottes 
po erleben Und ihr welt dies Wi= 
eisen an der Lardbenift die dem 
when Franz gernolfen hut der 
Xeg zu Cut‘ Zi) fo een 
ueini.echen Sergen, die den höherer 
Aufschwung der Sezie heramen Unc 
Nun gent voll Mut auf die Reise 
‚Tan verzichtet auf die Zewohn!e 
Kenerhent der Manlizeit und Nach- 
PN, man bezwineat die Meündie- 
e:1 Sa nıment des Gebet leichte 
len Wo zu Ciatt Wenn eine Ras 
fü Bes ea hanı fen Zusam menfüun 
ytullt inne = Glat die Seelen und 
terschmilzt sie zur Einheit gemein. 
‚amen Betens und S nechns Denken. 
ind Fuh'ens 
um sich kl zu werden. daß keir 
endernis des Eneräie Sstunmdabal en 
Kann die seite‘ amkösennutzize Zu- 
Kae HT et) let Ist divsr 
Lecture Ze an? . DI BAwnneNn 
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Seit achketiiunth Fe st daher ot 2 
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macht ie u Instrumenten ater Lars! 
nier der Hurt scaft Se sn erhgarten 
sch alıma)lıch da feinen Rovangen 
der menschlichen Seele, In de 
Schule des heilteen Fıianz aber ent 
2ceht ıhr der Gelahr dieser Verhälr 
unz. 
Das Piluerfahit eiweckht in euch 
den Get oder Bafße aten Sinn für 
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reiucden und Ledien des Alltau- da- 
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