Full text: Nach der Schicht (48)

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Vom Gottesreich der Hürde Sehe 
Feft der fieber Sermerzen Mariä 
MARIA. KONIGIN DER MARTYRER 
Das Liturgie der Kirche feiert 
schon seit langem das Fest der sie- 
den Schmerzen‘ Mariä. Dem gläubi- 
sen Volk ist dieses Fest von jeher 
° An Tag inniger Marienverehrung, 
weil es so gern sich liebevoil be- 
.rachtend in das Geheimnis der 
Schmerzensmutter versenkt und 
Trost aus dieser Betrachtung echöpft 
und sich Kraft daraus holt, den Lei- 
jensweg der irdischen Pigerfahrt 
mit Geduld und Standhaftigkeit wei- 
v‚erzuwandern, Als Maria ihr Kind 
vierzig Tage nach dessen Geburt in 
lien Tempel nach Jerusalem brachte, 
ım es dem Herrn dem Gesetz ent- 
sprechend darzu-tellen, da vernahm 
sie aus dem Munde des greisen 
5Simeon ein Wort, daß sich unaus- 
Öschiich ihrer Seele einprägen sollte: 
‚Dieser ist gesetzt zum Fall und zur 
Auferstehung vieler in Israel und 
zum Zeichen, dem man widerspre- 
hen wird. Und auch deine Seele 
wird ein Schwert durchdringen.“ 
Diese Weissagung sollte sich erfüllen 
ın Maria. da sie unter dem Kreuze 
stand, in innı:sster Leidens- und 
Schmerzensgemeinschaft mit ihrem 
sohn der +ich im Kreuzestod für uns 
Sunder aufopferte, 
Marla war sch daraber im klaren, 
daß Jesus scekominen sei um durch 
win But die Men-chheit zu erlösen. 
Sie Warfite nur ZU gut, Was der Name 
Je-us Dedeul le, sie kKannle ale 
Schriften aes Alten Te-taments, die 
dem Erloserted des Musebüis VOorauUs- 
sagten und saaar die Eimzeheitn 
seines Leidens schliderten, Sie warn 
nicht darüber überrascht, duß ob 
Z<ind in der Armut und Verlüssdt.- 
gel zu Bethlehem zcboren wurde 
sie erhliekte in dem hılflosen Kind 
den Sehn Gottes, den sie in aller De- 
at enuelete, Acht Tuze Nach 064640 
Seburt Heß sie das Kınd nach dım 
üdıschen Gesetz beschneiden und 
1aach vierzig Tagen sehen wir sie 
ıach Jerusalem pilgern. Hier opfert 
;jije ihren Sohn dem himmlischen Va- 
jer auf. Es wur ein Akt vollkomme- 
ı1er Hingabe, ähnlich dem Akt der 
sich gänzlich aufopfernden Liebe, 
den Christus beim Eintritt in die Welt 
nachte: „Vater, an Opfern und 
3randopfern hast du kein Wohlze- 
‘allen, sie genugen nicht, um der 
zöttlichen Gerechiigkeit genugzutun 
ind den -undigen Menschen losezu- 
saufen. Aber einen Leib hast du mir 
zegeben, um ıhın zu opfern. Siche, 
uer bın ich, ich will deinen Wıllen 
n altem erfüllen.“ „Siehe ich 
somme.,‘ Nichts anderes hatte Ma- 
na dem Herren gesagt, uie sic zu 
tom En zel sprach: „Siche ich bin die 
Madgd des Herrn, mir neschehe nach 
Kenn Wrllentt 
Christus kommt al verbergener 
Gott zum Tempel, der cin Erzentum 
ist. Dieses Kind, das die Junufrau 
if ibran Armen iruut, ist der Ko- 
nis der Kanige, acer Herr der Herr- 
cher. Aber er verzichtet auf alen 
Dan und uch re Harslichkart, Nice 
Batad ereiai! am nur der Aie.-0 
Simean und Abe Prophetan 
Annas erlernen, erleuchter Vom 
Mey zen Geste in adescm Kind den 
Mein Deracl-, das Hall der Wet, 
bis Locht zur Erleachtung der Hei- 
br. Durch Marla Word das 2011- 
ice Kırd dursestelt Sie die Jüunz- 
Pau Voller Ca ie br.nal Gel 3 
ah Lehr es Order «ar Veen HE 
Geste ertüllt, ea ftohre Seeleden 
Art es Opfers mad chye Sicle af 
zanz im Finklang mit den innersten 
sesinnungen des Herzens ihres gött- 
ch "der 
‚ter, kein Heiliger hat je Gott so 
’ollkommen das eucharistische Opfer 
largebracht in solch enger Verbin- 
lung mit der Opfergabe wie Maria 
n diesem Augenblick, Sie war ja mit 
’esus nicht nur durch den Glauben 
nd die Liebe verbunden, und zwar 
ı einem für uns nicht vorstellbarem 
Taße, sondern eie war mit einem 
sand mit Jesus verknüpft, das ein- 
igartig war; denn Jesus war die 
'rucht ihres Leibes. Darum hat sie 
‚eute, da Christus als Erstlingsgabe 
largebracht wird, wo gleichsam das 
tsünftige Blutopfer vorbedeutet wird, 
ın diesem Akt der Hingabe einen so 
iberragenden Anteil. Ja, von heute 
ıb ist sie selber schon Opnfergabe 
hm verbunden wie niemand sonst 
auf Erden. 
30tt schont ihrer so wenig wie sei- 
ı1es Sohnes. Sie darf nicht abseits 
;tehen, sie wird völlig hineingestellt 
n das Leiden ihres Sohnes. Sie ver- 
änigt ihr eigenes Opfer mit dem 
hres Sohnes, Sie gibt ihr Alles und 
lZinziges, ihren Sohn, hin und opfert 
hn für uns dem Vater auf. 
Bitten wir die Mutter Maria, daß 
je uns die Gnade erflehe, daß auch 
vir mit Mitgefühl Anteil nehmen 
ım Leiden des Herrn, daß wir die 
Sunde hassen, die die Ursache ihrer 
ınd ihres Sohnes Leiden ist, Daß 
loch dus Bild des Gekreuzigten sich 
jef in unser Herz cinpräge' 
Kommt alle 
au mir, 
lie ihr mühdselig 
und beladen seid 
"uranar Invell 
3randopfer der Liebe Gottes, sıch 
‚erzehrend in heiliıger Liebesgalut fur 
las Heil der Men-chheit in Vereini- 
ung mit ihrem goettlichen Sohne 
on heute ab steh: das Kreuz noch 
ebendiger vor den Augen ıhres Gei- 
tes, ist ihre Opferbere:tschaft noch 
ı1chr ihres Lebens tlefster Sinn. 
All das, was wir im einzelnen ın 
len sieben Schmerzen Marncas mit- 
6dsv6il bhatrachten Können, is: wie 
n einem Brennpunkt zusammenzge- 
aßt in der Leidensstunde aut Kal- 
aria, In jener Zeit statndıo Dei dem 
Ireuze Jesu, seihe Mitter cird Gi 
benwester seiner Mutter Mor die 
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Meer von Betrübnis, in dus Mo: vis 
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Schauen wir voll Bewunderung 
ıber auch voll Vertrauen auf Marıa 
lie unter dem Kreuze steht, mitlei- 
jend und mıitepfernd. O ıhr alle, dıe 
hr vorubergeht, merket auf und 
scher, ob eın Schmerz seı gieict 
ncimnem Schmerze, Hier unter dem 
<reyz ist Maria wirklich die Königin 
ler Märtyrer, die cin volles Ja 7/u 
bsp reiten Opter ınres Leben- 
Doscht Sie schnt om Sahne und durch 
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137 eg a er Krail. denn 
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Seite 57% 
nichtet Gesegnet bist du, o Tochter 
vor allen Frauen auf Erden vom 
Terrn, dem erhabenen Gott. Du hast 
dein Leben nicht geschont wegen der 
Not und Trühbsal deines Volkes, Vor 
iem Angesichte unseres Gottes warst 
iu die Rettung vom Untergang.“ 
Diese Schriftworte, die die Tat der 
Tudith preisen, die unter Gefahr 
les eigenen Lebens dem Holofernes 
ien Kopf abschlägt und so ihr Volk 
'‚ettet, gelten auch und mit noch 
ırößerem Recht der Gottesmutter, 
lie als die Schmerzensmutter auf 
z3olgatha ihren eigenen Sohn da- 
ıingibt und so der höllischen 
Schlange den Kopf zertritt. Auf Gol- 
zatha hat Maria sich die Palme des 
Martyriums errungen, hier hat sie 
ıns das Heil und das Leben der 
znade und der einstigen Glorie mit- 
»rworben. Hier hat sie in Johannes 
ins alle als Kinder angenommen 
Starkmütig steht sie unter dem 
Creuz, die Mutter des Gekreuzigten, 
jes Geächteten, aushaärvend in un- 
jeschreiblicher Geduld bi- zum 
Acußersten 
Vertraut von unserer Kındheit 
Fagen an ist uns das Bud der 
Schmerzhaften Mutter der Pieta, 
Sie halt Christi entseelten Leib auf 
ihrem Schuße. Wie 810605 mag ıhr 
Mutterschmerz in diesem Auzenbiick 
sein Niemals har eine Mutter ahr 
Kind mehr gelicht al. Maria ihren 
Sohn, Ihr Herz war 1a gebildet durch 
den Heiligen Geist und cızens daza 
Qeschalfen., den Geitmenschen his 
zum Aeulßßersten zu Lehr Nic hat 
ein Herz mit ade sue! Bacbe Lat für 
Crotr aeschlauen Ave 2 Ln04 leckte 
Harz der Geiteonsuctter IT. Herz 
GEF wu‘! der Gr N 1 " « ache 
kannte keine IE der 0920 sandertrn 
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siert ade Fo lle ahyer Breundt- 
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Kzitzutidet awerch ua sie den TDoiCh- 
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Dura, 
Werfen wir uns nid Zu Füßen 
der Mutter Gottes ut) beiten Wir Sic 
um Verze hung für üun-or- Sunden 
he die Ursache hrer Schmerzen ze 
vsychen nt Dr. Th 
Gottesdienstordnuna 
Kapuzinerkloster Blieskastel 
“reitag (12. Sept), Fest Mami Namen 
9 Uhr: Feierl. Mense m. Ansprache 
ionntag (14. Sept.) Fest Kreuz Erhöh 
349 Uhr: Hochamt mit Predigt, 
'.3 Uhr nachm.: Festandacht, 
1.8 Uhr abends: Lich erpr zeswsion 
Maniag (15. September) Hochtest der 
Schmerzhaften Mutter 
4 Uhr: Pontilikalarat mit 
Predigt Sr. Ewvecellenz. des Hochwst 
H. Erzbischefes von Munchen, 
*.3 Uhr nachm.: Predigt, Sturm 
ancdacht und Prazgassta‘ 
Iybiläum am Aposte'arab ın Trier 
Trier 25 Jahre waren Anı 1 Sepe 
emmber verzsangen seib dem Yazrı da 
2upst Prus NIT als dam awscc f Nunliva 
n Deutschland hınilei dem Schrein mit 
lem Haupte des Aposicis Mautiiias IM 
be Basalıeka er ne Kg bs War damals. der 
vr. Wiederkehr ds Nur asabie stehen 
ter Geheires des heizen Mal hLlas, 107 
vierte der damasce Nüntals Trier dis 
he Finzanzsplortecdse: LVaR 
‚rlhıumstur Deutschland und 
is alteste Bischeisstidit 2) ubscham EN 
5; Jahre danach wurde dbesen Tages 
aMun an einem feierlichen horyontamnmt 
ım 6 Uhr früh und einem Levitenamt 
ım 9 Uhr gedacht, Zahlreiche Pılzer 
Asten gekommen, den hl. Apostel Mal- 
has zu feiern und zu verechren Pitler 
Maurus nannte in der Predict dir 
Treue als das Vermachtnieg des Ynmstmk 
Oh be una 7.
	        
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