Full text: Nach der Schicht (48)

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vach der Schicht“ 
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m Mittelpunkt der heutigen 
liturgischen Feier steht das 
Gleichnis vom großen Gast: 
mahl. Es liegt nahe, dieses Gast- 
maähl in gedankliche Beziehungen 
zum Fronleichnamsfest zu bringen 
Aber schon längst bevor man das 
Fronleichnamsfest feierte, beging 
man in bestimmter Form, die auf 
Papst Gregor den Großen zurück: 
geht, den zweiten Sonntag nach 
Pfingsten, der heute mitten in die 
Oktav des Festes fällt. Im Sinne 
der Liturgie umfaßt das große 
Gastmahl nicht bloß das Opfer- 
mahl der heiligen Kommunion, 
sondern überhaupt das ganze uns 
von Goit gebotene Heil, das ge: 
kennzeichnet ist durch Christ: 
Menschwerdung, Erlösung und Zu- 
wendung der Heilsgnaden in Taufe 
und Eucharistie und den übrigen 
Sakramenten, und endlich durch 
Erlangung der himmlischen Glorie 
So erinnern wir uns dankbar des 
großen Heilserlebnisses, das uns in 
der Berufung zum Gastmahl des 
übernatürlichen Lebens und der 
übernatürlichen Heilsgüter ge- 
schenkt worden ist. In dem Gleich- 
nis vom großen Gastmahl erleben 
wir, daß die Einladung zwar an 
viele erging, daß aber miemand der 
Einladung folgte. Die FErstgelade- 
nen entschuldigten sich mit irdi- 
schen Sorgen. Der Zorn des Haus- 
vaters ist begreiflich. Statt der 
Ferngebliehbhenen werden nun die 
Armen und Krüppel, die Lahmen 
und Bettler eingeladen Und als 
dann noch Platz da ist, werden 
selbst jene gerufen, die man auf 
Feldwegen und an den Zdunen 
und Hecken finden kann. 
Sicher gilt dieses Gleichnis zu- 
nächst vom Himmelreich, in das 
nicht die irdisch Gesinnten der da- 
maligen Zeit, sondern vor allem 
die verachteten Heiden Eingang 
finden sollten. An die Stelle der 
Erstberufenen, der Juden, treten 
die Heiden. Zu stark war bei den 
Juden der irdische Sinn und der 
Weltgeist, zu gleichgultig standen 
sie den Heilsgütermn gegenüber, sie 
waren zu sehr in den irdischen In- 
teressen, Geschätten und Genüssen 
befangen. Dafür werden nun die 
Armen und Siechen, die Zertrete- 
nen und Enterbten gerufen. An die 
Stelle der Satten treten die Hun- 
gernden, an die Stelle der Großen 
die Kleinen, die Armen. 
Ist nıcht auch der Gedanke nahe- 
liegend, daß jenes Gastmahl ein 
Hinweis ist auf das Mahl, das uns 
Christus bereitet hat ın seimer 
Kırchef? Viele sınd geladen, abet 
dıe Sorge um das Irdısche nimm! 
sie Vollhig ın Anspruch Darum sind 
besonders die der Fınladung wur- 
dig dıe ım Sinne der Bergpredig! 
arm ım Gerste sind Se gleichen 
ja am meisten jener kleinen Ho- 
stie. die die Getiheit des Herrn 
vVerschleiert der dr muhg Wie 6in 
Kınd unter der Gestalt! des Brotes 
ans allen nahe ıst 
Wır haben ım Evangebhüm die 
Nnichtigen Entschuldigungen der 
Cetagenen vernommen Estschul 
dgungen. die fur den Gastgeber 
RocChst verletzend und beleicdhuend 
sind. Aber erleben wir nıcht all 
‘aglıch diese unetrquickliche Szene‘ 
Gott ruft uns Tag für Tag durch 
eine werbende Gnade zum Gottes- 
eich. Aber die Menschen finder 
mmer wieder Scheingründe, um 
sich diesem Rufe zu entziehen 
weil sie im Grunde ihres Herzens 
>ntschlossen sind, dem Reiche 
„Oottes fernzubleiben. Sie woller 
ıicht an den Rechtsanspruch der 
Kirche glauben, Vor allem abe! 
ehnen sie den Glauben an die Ein- 
‚igkeit der Kirche Christi ab. Wir 
vollen darum einmal über dieses 
Thema, das die Einzigkeit deı 
Kirche Christi behandelt. sprech“n 
wobei wir davon ausgehen, duß 
lie Vielzahl der Kirchen, die sich 
auf Christus berufen, nıcht ım 
5ınne des Herrn ıst, der nur eıne 
<ırche gründen wollte. Daß dıe 
tatholische Kırche diese einzıge 
ron Christus gewollte Kirche ıst 
vird spater noch eingehend darzu 
egen sein. 
Wenn wır von der einziger 
Sırche Christ: sprechen, so ıst da- 
mit nıcht gemeint, daß es eıne 
Kirche Christi neben andern ode 
mıt andern gıbt Man hat vielfach 
‚on eıner „Drei - Zweig - Theorie’ 
gesprochen, der entsprechend d:ı 
romısch - katholische, die gie 
"hisch-orthodoxe und die anylı ko 
voche Kirche zasamm ; die Ene 
xalhpilsche Kirche Dolüen würl- 
den eine Meinungs daie üb! pen 
Newman, ea englischer Kapveriif 
ind spater Kardınat der Temaseche, 
worehe lanyae teilte bs lm Tarle- 
6866 Farschern deren Ummm ans hen! 
as ES Gast ach mic ht se als ol 
4. Kirche Christ etne vor anderr 
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Xoche nur rangvemaß vor dan at 
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wahre Kirche Chrs'; beansprucht 
lie einzige Kirche Christ: zu sein 
mit Ausschluß aller andern. nt 
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jen zahlreichen Bekenntissen und 
Kirchen, die sich alle nach Chri- 
;tus nennen, die alle voneinander 
ıbweichen und sich oft einandeı 
bekämpfen, ragt eine hervor, die 
vie ein gewaltiger Berg über nied 
irre Hügel emporragt. 
Neben 350 Millionen Katholiken 
ıibt es etwa 200 Millionen Pro- 
estanten, aber diese sind in die 
verschiedensten Kirchen und Sek: 
en aufgespalten und weisen große 
Interschiede ım Glauben und deı 
nneren Organisation und im Kul 
us auf, Schismatische Christer 
rahlen wir etwa 145 Milhonen 
ber auch diese sind verschicdene, 
einıgkeit, woher die Spaltungen 
Ein Arius stellte seine eigene Mei 
nung über die Veberzeugung de: 
Gesamtkirche, die sich auf dem. 
Konzil von Nizaa kundgetan hatte 
und die Wesensegleichheit des Got 
tessohnes mit dem Vater feierlic} 
ausgesprochen hatte. Bei Pholius 
dem Urheber des Ostliıchen Schis 
mas, war der Ehrgeiz, di- Rivalita 
gegen Rom, der Siolz des ostram: 
schen Kaisers, der in dem Patriar 
Chen Photius cin gefugazes Wick 
Zeug fand, entscheidend für du 
Abfall von Rem und die Lostrei: 
nung der Ostkuche von der E.. 
heit mıt Rom. 
Und wie war es bei Luther: 
Große Mıkstamde gah 8 damab 
leider in der Kirche Alp das vom 
ron alles kein: Daigye die ads 
Bruch mit der Kuna 040 twei os 
machten Was dusen Bach hi 
beitahrte, war die Malßlgsjehkeit 
die Verbiiterung die Einsentuken 
Luthers und sein Pechen au! di: 
von ıhm entdeckten Tlesweg 
Und bei Heinrich VII von Ene 
land? Eine Leidenschaft des Mn 
narchen reißt sein ganzes Roy} 
in Schisma und Item Was de 
Entstehung des sogenann'en Alt. 
katholizismus angeh!, so war dar 
an schuld der oekrankte Ehree.s 
und der Wissensstolz einiger Bos 
SETWISSEr Begen de geschlas nt 
Einheit des katholisch n Erdkrei- 
ses. Immer haben Spalteng und 
Irrtum ihre Ursache in der Be- 
Sschränktheit, Eivenseitiokeit evno 
im Figensinn der Menschen, Do 
Menschliche Steht amener worche 
au! gegen das Cote Im 3a 
Kirche Wo de ses ME sch as 
eigenherrhch wuchert Komitat 04 
zur Trennung vom L- br Chrast, 
Aber dann ut auch das Wer‘ 
Christi, Wenn jemand nicht ir 
mir hleiht so wird er wie ein Reb. 
(WER hinausgeworfen und ver 
dort Man hesr ahn auf wirft ihn 
ins Feuer und er verbrennt“ Danr 
erfüllt sıch auch das Wort Christi 
‚Jede Pflanzung dıe mein him 
‘scher Vater n,cht gepflanz! hat 
Yırd gusgeroltet werden. 
Einheit wa: Christi eintschiedene 
Absicht ber der Grundung der 
Kırche, Er hat nur eine Wahrheit 
auf die Erde gebracht, che er ın 
vollem Umtang seiner Kırche an- 
sertraute Darum stiftet er ein 
autorttatives Lehramt. Er setze 
nur eine Taute cın und bestimmte 
5e als Eingangsplorte Zu seincı 
Kirche Nur einer Kirche gibt ei 
die Sendung mit, s.ne Sakramenle 
fu verwandten Er kenpt nur eine 
Tiemeinschatlsform zur Verwaltung 
seines Vermadchinisses 4 OH al 
Zeten Bil Das eat da wat 
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«nor eine Sarpye, x ses, 
Ko 60 eins biehe, 4 0w .. N 
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Ko, ah Leah ‚dr m 
‚nm den Herzenshund zwischer 
Christus und seiner Kirche, w 
uns der bee ee Ds int Ey me 
br Bosch it Die Kirche ist fin 
Makellose Braut Ch-istt. Dr. * 
Christus 
gestern 
Christus 
heute 
Yıchtung sind zum Teil ın deı 
„ehre abweichend und vielfach ın 
autokephale Kırchen aufgeteilt, Sc 
1aß es vor allem keine rechte Ein: 
heit unter ıhnen gıbt und dıe eın 
zeinen Haupter dieser Kırchen 
neıist Patriarchen, von einandel 
ınabhangıg, aber dafur um so meh\ 
der Stadllıchen Autorntat unter: 
worlen sınd Jede dieser fellg:0- 
sen CGemeinschatten behauptet, sie 
be, die einzig wahre Aber es fragı 
sch wie man diesen Anspruch be 
w6cen will 
Wenn Chr stas sagt ‚In meine. 
Vaters Hass sircd vieh Woechnun 
ge 80 galt das Mort vom hamn 
Pan hen Volcıhatns ex Wale abe 
verfent das ad eine Mies heit vor 
Auto hern Conrıist: anzuwende:, Chfj 
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und eine Herde, In 6 m hohe- 
priesterlhichen Gebete ht ei zum 
NV dbıfi deßee  salle eins seien 
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NMater ah wgesendt Lat Een iataon 
Satep den App osteln safe Cyowal- 
mo RT Bat Va ler 
den Primat des heiligen Petrus 
Kettler Woasner ale Kin che Une
	        
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